SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
11.12.2017
Syd Barrett - The Madcap Laughs
The Perc Meets The Hidden Gentleman & The Lavender Orchestra - Praha
Lesoir - Latitude
10.12.2017
LEF - HyperSomniac
Intervals - The Way Forward
Sairen - Ultima Lux
9.12.2017
Emerson, Lake & Palmer - Brain Salad Surgery
Bernocchi, FM Einheit, Jo Quail - Rosebud
8.12.2017
Paranight - Into the Night
Starsabout - Halflight
7.12.2017
Pink Floyd - Delicate Sound of Thunder
Playgrounded - In Time with Gravity
Melanie Mau & Martin Schnella - The Oblivion Tales
10 cc - Bloody Tourists
6.12.2017
Circle - TULIKOIRA
Michael Brückner Project - Mole
Johannes Luley - Qitara
Lesoir - Latitude
ARCHIV
STATISTIK
24169 Rezensionen zu 16520 Alben von 6433 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Saltland

A Common Truth

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Ambient; Postrock
Label: Constellation
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Rebecca Foon

Gastmusiker

Warren Ellis Violine, Harmonium, Loops (1,4,5,9)
Jace Lasek Gitarre,MS-20 (3,7,8)
Ian Ilavsky Background-Gesang (4)

Tracklist

Disc 1
1. To Allow Us All To Breathe 4:36
2. Under My Skin 3:27
3. I Only Wish This For You 5:05
4. Light Of Mercy 5:27
5. Forward Eyes I 3:35
6. Magnolia 4:54
7. This Other Place 4:14
8. A Common Truth 4:13
9. Forward Eyes II 5:20
Gesamtlaufzeit40:51


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Fast vier Jahre hat es gedauert, bis dem Debüt von Saltland mit A Common Truth ein zweites Album folgte. Saltland ist nun ein reines Soloprojekt der kanadischen Cellistin Rebecca Foon, die ansonsten für diverse Postrock-Bands streicht; ihr früherer musikalischer Partner Jamie Thompson ist nicht mehr dabei, und auch Zahl der Gastmusiker wurde drastisch reduziert: auf vier Titeln ist Warren Ellis an Harmonium und Violine dabei, auf drei weiteren unterstützt Jack Lasek an Gitarre und am MS-20 Synthie.

Die Musik ist im Vergleich zum Debüt noch spartanischer und häufig auch getragener, geht - insbesondere in den instrumentalen Stücken - teilweise schon in Ambient-Bereiche. Im Zentrum steht dabei natürlich wieder das Cello, mal postrockig mäandernd, mal in zarten, dunklen Klangbögen sanft wogend. Meist wird das nur noch mit dezenten elektronischen Geräuschen garniert, dazu kommt auf fünf der neun Stücke noch Rebecca Foons Gesang, der in seiner ätherisch gehauchten Art hervorragend zur Musik passt und letzten Endes eher wie ein weiteres Instrument wirkt.

Gelegentlich kann die Musik auch an Fahrt aufnehmen und anschwellen, etwa wenn in I Only Wish This For You die Violine etwas heftiger schrubbt und die Gitarre dazu ein paar dezente, aber durchaus kraftvolle Drones produziert. Im Titelsong bringen die vereinten Streicher und Drones sogar ein wenig Dramatik rein, was einen schönen Kontrast zum gewohnt ätherisch-schwebenden Gesang bildet. Solche Momente bleiben jedoch die Ausnahme, die Musik verharrt ganz überwiegend in sanfter Schwermut, hat bisweilen geradezu etwas von Lethargie bis hin zu Resignation. Musik für stille Stunden sozusagen. Nicht spektatulär, aber schön.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.4.2017
Letzte Änderung: 12.4.2017
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Saltland

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2013 I Thought It Was Us But It Was All Of Us 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum