SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
24.6.2017
Schneider Kacirek - Shadows Documents
Eurasia - ilmondorovescio
Weserbergland - Sehr Kosmisch, Ganz Progisch
Bent Knee - Land Animal
Ysma - Memoirs In Monochrome
23.6.2017
Toby Driver - Madonnawhore
Matheus Manente - Illusions Dimension
Michael Brückner - Movies Moving In My Head
Timeout - 7
AKP - Breaking Free Tour Live
Long Earth - The Source
22.6.2017
The Season Standard - Squeeze Me Ahead Of Line
Nooumena - Argument With Eagerness
21.6.2017
Heron - You Are Here Now
The Flaming Lips - Yoshimi Battles The Pink Robots
20.6.2017
Bubblemath - Edit Peptide
Atrorum - Structurae
Elara Sunstreak Band - Deli Bal
ARCHIV
STATISTIK
23575 Rezensionen zu 16107 Alben von 6259 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Saltland

A Common Truth

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Ambient; Postrock
Label: Constellation
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Rebecca Foon

Gastmusiker

Warren Ellis Violine, Harmonium, Loops (1,4,5,9)
Jace Lasek Gitarre,MS-20 (3,7,8)
Ian Ilavsky Background-Gesang (4)

Tracklist

Disc 1
1. To Allow Us All To Breathe 4:36
2. Under My Skin 3:27
3. I Only Wish This For You 5:05
4. Light Of Mercy 5:27
5. Forward Eyes I 3:35
6. Magnolia 4:54
7. This Other Place 4:14
8. A Common Truth 4:13
9. Forward Eyes II 5:20
Gesamtlaufzeit40:51


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Fast vier Jahre hat es gedauert, bis dem Debüt von Saltland mit A Common Truth ein zweites Album folgte. Saltland ist nun ein reines Soloprojekt der kanadischen Cellistin Rebecca Foon, die ansonsten für diverse Postrock-Bands streicht; ihr früherer musikalischer Partner Jamie Thompson ist nicht mehr dabei, und auch Zahl der Gastmusiker wurde drastisch reduziert: auf vier Titeln ist Warren Ellis an Harmonium und Violine dabei, auf drei weiteren unterstützt Jack Lasek an Gitarre und am MS-20 Synthie.

Die Musik ist im Vergleich zum Debüt noch spartanischer und häufig auch getragener, geht - insbesondere in den instrumentalen Stücken - teilweise schon in Ambient-Bereiche. Im Zentrum steht dabei natürlich wieder das Cello, mal postrockig mäandernd, mal in zarten, dunklen Klangbögen sanft wogend. Meist wird das nur noch mit dezenten elektronischen Geräuschen garniert, dazu kommt auf fünf der neun Stücke noch Rebecca Foons Gesang, der in seiner ätherisch gehauchten Art hervorragend zur Musik passt und letzten Endes eher wie ein weiteres Instrument wirkt.

Gelegentlich kann die Musik auch an Fahrt aufnehmen und anschwellen, etwa wenn in I Only Wish This For You die Violine etwas heftiger schrubbt und die Gitarre dazu ein paar dezente, aber durchaus kraftvolle Drones produziert. Im Titelsong bringen die vereinten Streicher und Drones sogar ein wenig Dramatik rein, was einen schönen Kontrast zum gewohnt ätherisch-schwebenden Gesang bildet. Solche Momente bleiben jedoch die Ausnahme, die Musik verharrt ganz überwiegend in sanfter Schwermut, hat bisweilen geradezu etwas von Lethargie bis hin zu Resignation. Musik für stille Stunden sozusagen. Nicht spektatulär, aber schön.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.4.2017
Letzte Änderung: 12.4.2017
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Saltland

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2013 I Thought It Was Us But It Was All Of Us 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum