SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
19.8.2017
Christian Fiesel - Signal For Fire
Force Of Progress - Calculated Risk
18.8.2017
The Tangent - The Slow Rust Of Forgotten Machinery
Amplifier - Trippin' with Dr. Faustus
Sky Architect - Nomad
17.8.2017
Big Hogg - Gargoyles
Opus Avantra - Lyrics
Leprous - Malina
16.8.2017
Alwanzatar - Heliotropiske Reiser
Papir - V
Roger Waters - Is This The Life We Really Want?
15.8.2017
Gentle Knife - Clock Unwound
Ashby - Fragmental
14.8.2017
A KEW’S TAG - Silence of the Sirens
13.8.2017
The Orvalians - The Great Filter
Causa Sui - Live in Copenhagen
Spinifex - Hipsters Gone Ballistic
JPL - Le Livre Blanc
ARCHIV
STATISTIK
23776 Rezensionen zu 16246 Alben von 6312 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Saltland

A Common Truth

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Ambient; Postrock
Label: Constellation
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Rebecca Foon

Gastmusiker

Warren Ellis Violine, Harmonium, Loops (1,4,5,9)
Jace Lasek Gitarre,MS-20 (3,7,8)
Ian Ilavsky Background-Gesang (4)

Tracklist

Disc 1
1. To Allow Us All To Breathe 4:36
2. Under My Skin 3:27
3. I Only Wish This For You 5:05
4. Light Of Mercy 5:27
5. Forward Eyes I 3:35
6. Magnolia 4:54
7. This Other Place 4:14
8. A Common Truth 4:13
9. Forward Eyes II 5:20
Gesamtlaufzeit40:51


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Fast vier Jahre hat es gedauert, bis dem Debüt von Saltland mit A Common Truth ein zweites Album folgte. Saltland ist nun ein reines Soloprojekt der kanadischen Cellistin Rebecca Foon, die ansonsten für diverse Postrock-Bands streicht; ihr früherer musikalischer Partner Jamie Thompson ist nicht mehr dabei, und auch Zahl der Gastmusiker wurde drastisch reduziert: auf vier Titeln ist Warren Ellis an Harmonium und Violine dabei, auf drei weiteren unterstützt Jack Lasek an Gitarre und am MS-20 Synthie.

Die Musik ist im Vergleich zum Debüt noch spartanischer und häufig auch getragener, geht - insbesondere in den instrumentalen Stücken - teilweise schon in Ambient-Bereiche. Im Zentrum steht dabei natürlich wieder das Cello, mal postrockig mäandernd, mal in zarten, dunklen Klangbögen sanft wogend. Meist wird das nur noch mit dezenten elektronischen Geräuschen garniert, dazu kommt auf fünf der neun Stücke noch Rebecca Foons Gesang, der in seiner ätherisch gehauchten Art hervorragend zur Musik passt und letzten Endes eher wie ein weiteres Instrument wirkt.

Gelegentlich kann die Musik auch an Fahrt aufnehmen und anschwellen, etwa wenn in I Only Wish This For You die Violine etwas heftiger schrubbt und die Gitarre dazu ein paar dezente, aber durchaus kraftvolle Drones produziert. Im Titelsong bringen die vereinten Streicher und Drones sogar ein wenig Dramatik rein, was einen schönen Kontrast zum gewohnt ätherisch-schwebenden Gesang bildet. Solche Momente bleiben jedoch die Ausnahme, die Musik verharrt ganz überwiegend in sanfter Schwermut, hat bisweilen geradezu etwas von Lethargie bis hin zu Resignation. Musik für stille Stunden sozusagen. Nicht spektatulär, aber schön.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 12.4.2017
Letzte Änderung: 12.4.2017
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Saltland

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2013 I Thought It Was Us But It Was All Of Us 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum