SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
21.2.2018
Vitral - Entre As Estrelas
InVertigo - Next Stop Vertigo
20.2.2018
Bobby Previte - Rhapsody
Soniq Theater - Squaring the Circle
19.2.2018
Security Project - Contact
Virgil & Steve Howe - Nexus
18.2.2018
Kellerkind Berlin - Colourful Thoughts
17.2.2018
Goblin - Phenomena
A Silent Sound - Compass
Nadav Cohen - Lacuna
16.2.2018
Christian Fiesel - Analogy
Solefald - Neonism
Armed Cloud - Master Device & Slave Machines
It Bites - The Big Lad In The Windmill
15.2.2018
Tuesday the Sky - Drift
14.2.2018
It Bites - Map Of The Past
13.2.2018
The Flock - Truth - The Columbia Recordings 1969-1970
Subterranean Masquerade - Vagabond
ARCHIV
STATISTIK
24384 Rezensionen zu 16670 Alben von 6498 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Aëdon

Leaves Turning Red

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 7/15 (1 Rezension)

Besetzung

Simon Gatzka Gesang, Gitarre
Max Krüger Gitarre
Daniel Breiderhoff Keyboards
Tobias Jung Bass
René Ehrenberger Schlagzeug

Tracklist

Disc 1
1. Dried out Streams 5.33
2. Change this World 4.47
3. The Road 5.14
4. Make it Right 4.55
5. Leaves are turning red 3.38
Gesamtlaufzeit24:07


Rezensionen


Von: Marc Colling @


Um eine Nachtigall handelt es sich bei dem von einer griechischen Sagengestalt übernommenen Bandnamen Aëdon. Da diese Vogelart mit hübschem Gesang ein Botschafter des Frühlings ist bin ich neugierig, ob die Band aus dem Ruhrgebiet ihrem Namen Ehre erweist.

Die alle Anfang 20-jährigen Musiker begannen bis auf den Gitarristen Max Krüger, bekannt auch durch seine Mitarbeit bei Seeking Raven, relativ spät mit der Musik. Ob das der Grund für den eher ruhigen und braven Stil der Band ist? Die Jungs haben sich bei den 5 Songs der EP nicht richtig getraut mal die Sau raus zu lassen. Es mal härter anzugehen, nicht so weich gespült. Dazu noch eine richtig gute, aber leider meist zu wenig ausgereizte Stimme von Simon Gatzka. Er reißt die Tracks nicht aus ihrer Komfortzone, im Gegenteil. Durch seine ruhige Art kommt Spannung nur gelegentlich auf.

Denn immer wenn ich mir in den melodramatischen Songs wünsche, dass die Gitarre ihre Riffs mal so richtig durchzieht und nicht nur kurz andeutet, wird wieder die Bremse getreten. Damit wird dem Progelement quasi der Nährboden entzogen. Tracks wie das ordentliche CHANGE THIS WORLD mit seinem Akzente setzenden Orgelspiel und seinem kompromisslosen Riff müssten eigentlich der Standard sein um bei einem Progpublikum zu bestehen das Anathema, Porcupine Tree, Nine Stones Close u. ä. liebt.

So aber plätschert manches einfach nur so vor sich hin wie THE ROAD. Wenn der Song endlich Fahrt aufnimmt, wird er schon wieder zurück gefahren. Auch DRIED OUT STREAMS ist als Opener gar nicht mal übel, doch im Gesamtkontext der EP wieder zu ruhig. Das klingt als einzelne Songs gehört gar nicht mal so schlecht, wenn man es aus der reinen Rock-Sicht betrachtet. Wer aber lebendigen und abwechslungsreich-progressiven Rock erwartet, wird enttäuscht sein. Das bietet die Band nicht. Entweder hat sie sich wirklich nicht getraut oder sie werden auf ihrer ersten „richtigen“ CD in Richtung Rock-Regal wandern. Im Prog-Regal jedenfalls werden sie dann nicht mehr stehen.

Anspieltipp(s): Change this World
Vergleichbar mit: siehe im Text
Veröffentlicht am: 11.4.2017
Letzte Änderung: 11.4.2017
Wertung: 7/15
insgesamt zu brav

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum