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Föllakzoid

III

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: Krautrock; Psychedelic; Spacerock
Label: Sacred Bones Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Domingo Garcia-Huidobro Guitars, Looping
Juan Pablo Rodriguez Bass, Voice
Diego Lorca Drums, Percussion
Atom™ Synthesizers, Electronics

Tracklist

Disc 1
1. Electric 11:54
2. Earth 11:24
3. Piure 12:48
4. Feuerzeug 9:06
Gesamtlaufzeit45:12


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Für ihr passend betiteltes drittes Album suchten sich Föllakzoid aus Chile einen neuen Tastendrücker, den man mit dem offenbar seit einiger Zeit in dem südamerikanischen Land lebenden deutschen Uwe Schmidt alias Atom™ fand. Wie die Band mitteilt, wollte man auf "III" den eigenen Sound erweitern und gleichzeitig eine statische, sehr repetitive Atmosphäre erzeugen. Man kann konstatieren, dass der Gruppe beides gelungen ist.

Riesige Unterschiede zum direkten Vorgänger lassen sich allerdings auch nicht ausmachen. Ein dynamisches, spacig-krautig-neopsychedelisches Gerocke ist auch auf "III" zu finden, welches die New York Times in einer Rezension angeblich als "pulsing, eruptive, drone-centered jams" bezeichnet hat (so steht es zumindest auf einem Aufkleber, der auf dem vom Rezensenten erworbenen Exemplar der CD pappt). Dominiert wird die Musik vom kraftvoll, aber auch stoisch-hypnotisch dahin schreitenden Trio aus E-Gitarre, Bass und Schlagzeug, welches sich oft in einem dichten Gewebe aus hallenden, schallenden, fiependen, zirpenden und wabernden, sich aber eher dezent im Hintergrund aufhaltenden Elektroniksounds bewegt, wobei die Gitarre oft stark effektverfremdet, echoverzerrt und mehrspurig übereinander geschichtet erklingt. Bisweilen arbeiten sich die Erzeugnisse von Atom™ aber auch nach vorne, und sorgen für freiformtiges Tonschweben.

Meist wird auf "III" allerdings kosmisch Gerockt. Minimalistisch und druckvoll, arbeitet sich die Band metronomhaft à la Can voran, sprudelnd wallend, wuchtig, bisweilen deftig aufkreischend und hallend jaulend (also zumindest die Gitarre), dabei aber sehr dynamisch und fast luftig federnd. Die vier ausgedehnten Stücke unterscheiden sich in Bezug auf den kompositorischen Ansatz kaum, wirken eher wie Teile einer vierteiligen Suite, in der farbig mit demselben (oder sehr ähnlichem) Material gearbeitet, bzw. dasselbe variiert wird.

Ich finde das alles ziemlich klasse, auch wenn es sicher den einen oder anderen Zeitgenossen geben wird, der das musikalische Geschehen auf "III" als zu repetitiv und abwechslungsarm empfinden wird. Krautrock eben ... erstklassiger kosmisch-spaciger Neokrautrock.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.4.2017
Letzte Änderung: 11.4.2017
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Föllakzoid

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2009 Föllakzoid 12.00 1
2013 II 12.00 1

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