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Odd Logic

Effigy

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Sean Thompson Guitar,Keys,Vocals
Stephen Pierce Guitars
Mike Lee Bass
Pete Hanson Drums,Guttural Vocals

Gastmusiker

Kevin Hunter Additional Keys
Mike Alvord Outro Guitar Lead on Maiden Child

Tracklist

Disc 1
1. Effigy 17.29
2. Master of the Moor 6.13
3. Mercenary 5.13
4. The Yearning 3.08
5. Witch Runner 6.50
6. Iron Skyline 10.20
7. Memories of Light 6.50
8. Maiden Child 11.31
Gesamtlaufzeit67:34


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


„Effigy“ ist das siebte Album von Odd Logic, einem Projekt des Sängers und Multiinstrumentalisten Sean Thompson. Und das erste, das Thompson in einer Bandbesetzung aufnahm.

Nach meiner Einschätzung bietet „Effigy“ so ziemlich alles, was sich Fans von kreativ verstandenem Progmetal wünschen dürften. In erster Linie sollte man den erstklassigen Gesang von Thompson hervorheben. Seine Stimme ist mit angenehmer Tonfarbe ausgestatten und scheint sich auch in höchsten Tonlagen (eines Rocksängers) sicher bewegen zu können.

Dass Odd Logic immer noch zu den Geheimtipps gehört, liegt vermutlich daran, dass Thompson recht vielseitig komponiert. So dürfen viele melodische Prog-Metal-Einfälle auf „Effigy“ angenehme Reminiszenzen an Enchant, Fates Warning, Dream Theater oder Rush hervorrufen. Die Fans dieser Formationen könnten wiederum von einigen mit Growls versehenen Metal-Passagen abgeschreckt werden.

Der eröffnende Titel-Longtrack weiß vermutlich alle offenen Progmetal-Sympathisanten mit seiner Vielseitigkeit und Spielfreude zu beeindrucken. Dort finden sich virtuose Progmetal-Einfälle neben verspielten Retroprog-Exkursionen und melodisch geprägten Teilen. „Master of the Moor“ vereinigt jazzige Akzente mit verspieltem Progmetal und den Elementen des treibenden Hardrock.

Die gutturalen Töne, die der Schlagzeuger Pete Hanson in „Mercenary“ und „Witch Runner“ seiner Kehle entlocken kann, weisen wohl auf die Inspirationen durch den nicht bei allen beliebten Death Metal hin. Aber selbst in derartig ausgerichteten Odd-Logic-Kompositionen überwiegt der melodische Gesang.

Als Kontrast gibt es mit „The Yearning“ eine sehr hübsche, für Streicher und akustische Instrumente arrangierte Ballade. In „Iron Skyline“ wechseln sich lyrisch-balladeske Einfälle mit in bester Progmetal-Manier groovenden Passagen ab. In „Memories of Light“ gelingt eine unwahrscheinliche Synthese aus Fates Warning-Anleihen und einem nach AOR klingenden Refrain.

Auf „Effigy“ findet der geneigte Progmetal-Hörer die richtige Balance zwischen Melodie, Härte, Vielseitigkeit und überzeugender Darbietung.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Fates Warning,Dream Theater
Veröffentlicht am: 15.4.2017
Letzte Änderung: 15.4.2017
Wertung: 11/15

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Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2009 Legends Of Monta - Part II 10.00 1

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