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Lonely Robot

The Big Dream

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017 (erscheint am 28.4.2017)
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; New Artrock; Progmetal
Label: InsideOut
Durchschnittswertung: 9/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

John Mitchell Vocals, Guitar, Bass, Keyboard
Craig Blundell Drums

Gastmusiker

Kim Seviour Backing and additional Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Prologue (Deep Sleep) 2:12
2. Awakenings 5:10
3. Sigma 5:06
4. In Floral Green 5:08
5. Everglow 4:58
6. False Lights 5:33
7. Symbolic 5:06
8. The Divine Art Of Being 5:38
9. The Big Dream 8:02
10. Hello World Goodbye 3:52
11. Epilogue (Sea Beams) 2:48
Gesamtlaufzeit53:33


Rezensionen


Von: Piotre Walter @ (Rezension 1 von 2)


„The Big Dream“, das zweite Album des einsamen Roboters, knüpft inhaltlich wie musikalisch an das erste Album „Please come Home“ an. Auch diesmal handelt es sich um ein Konzeptalbum im Bereich der Science Fiction.

John Mitchel, Mastermind der Band, verrät in der beigefügten Info, dass es sich um den zweiten Teil einer Trillogie handelt, in der die Geschichte eines Astronauten erzählt wird. War er letztes Mal im Weltall unterwegs, erwacht er diesmal aus dem kryogenen Tiefschlaf und findet sich auf einem bewohnten Planeten wieder. Dort begegnet er wundersamen Menschen mit Tierköpfen. Mitchel erzählt, dass ihn das surreale der Geschichte reize und es ihm beim Komponieren wichtig ist, die Geschichte eines Konzeptalbums und die Titel der Songs bereits im Kopf zu haben, damit der kreative Fluss des Komponierens ungehindert seinen Weg nehmen kann. Die Covergestaltung und passende Fotos greifen diese surreale Geschichte stimmig auf.

Musikalisch fühlt Mitchel sich nicht durch den Erstling „Please come Home“ festgelegt. Trotzdem scheint Mitchels Projekt seinen musikalischen Stil schon gefunden zu haben und die Musik klingt sehr vertraut, wenn man das erste Album kennt.

Typische „Science-Fiction-Elemente“ wie spärisches Rauschen, mystisch düstere Keyboardklänge, sowie gesprochene Teile der Geschichte, deren akustische Anmutung klingt wie bei einer Funkübertragung, leiten das Album ein und tauchen auch später vereinzelt wieder auf. „The Big Dream“ wechselt von treibenden, düsteren Progmetal-Passagen - die zwischen Gitarrist Mitchel und Drummer Blundel eine feine Dynamik entwickeln, man merkt ein eingespieltes Team - zu melodischen Rocksongs und Balladen, die aber teils recht konventionell geraten sind. Mir machen die rockigen Teile des Albums deutlich mehr Spaß als die Melodischen. Die romantischen Songs des Albums packen mich nur teilweise, meist dann wenn das Piano übernimmt und schön melancholisch, verlorene SF-Fantasien zaubert. Stilistisch nicht ganz eindeutig enthält „The Big Dream“ New-Artrock- und Progmetalelemente sowie auch eine deutliche Portion Melodic-Rock. Insgesamt aber ein homogener Mix bei dem Mitchel an der Gitarre dominiert und getragene weiche Solis ebenso viel Raum genießen wie schnelle, düstere, treibende.

Hatte er bei „Please come Home“ noch zahlreiche Gastmusiker eingeladen, ist das neue Album von John Mitchel fast im Alleingang mit Drummer Craig Blundel eingespielt (mit dem er schon bei „Frost“ zusammen gearbeitet hat). Live erhält Lonley Robot Verstärkung vom Bassisten Steve Vantsis, der öfters mit Fish unterwegs ist sowie Liam Holmes an den Keyboards, der wirklich einige schöne Pianopassagen liefert. Auch für den Gesang übernimmt Mitchel die Verantwortung. Seine Stimme empfinde ich als angemehm und passend, wenn auch nicht herausragend. Unterstützt wird er dabei von Kim Seviour die souverän die Backing Vocals übernimmt.

Insgesamt ein in sich stimmiges Album, welches sich stilistisch nicht wirklich festlegt. Es erscheint mir musikalisch homogener als der Vorgänger „Please come Home“. Ähnlich wie bei ersten Album nimmt aber der Melodikfaktor gelegentlich einiges an Power aus dem Fluss heraus und die Prägnanz verliert sich dann etwas. Kurz gesagt: die harten Passagen des Album finde ich spannender.

Anspieltipp(s): Awakening, The Big Dream
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.4.2017
Letzte Änderung: 16.4.2017
Wertung: 9/15

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Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 2)


Kollege Walter hat das Wichtigste zum Zweitling von Lonely Robot schon abgehandelt, so dass ich mich auf einige Ergänzungen beschränken kann. Mitchell selbst schreibt zu diesem Album, dass es, wie schon sein Vorgänger, kein Konzeptalbum sei, ihm aber ein Kernthema zugrunde liegen würde, in diesem Fall das Erwachen des Robots aus der Stase.

An der Musik ändert das natürlich nichts. Die ist immer noch typische Mitchell-Musik, insgesamt härter, manchmal gar etwas düster und mitunter verfrickelter als auf dem Vorgänger, aber immer noch mit eingängigen Melodien durchflochten und typischen Soli garniert.

Erwähnenswert sind noch Mitchells Gedanken zum Entstehungsprozess seiner Songs. Wo andere Bands ihren Songs während des Entstehungsprozesses oft "Nonsense"-Titel geben und sich erst am Ende für einen richtigen Titel entscheiden, da steht bei Mitchell der Titel eines Stückes am Anfang. Danach ergeben sich Text und Musik natürlich daraus.

The Big Dream ist eine sanfte Weiterentwicklung des Lonely Robot-Stils.

Anspieltipp(s): The Big Dream
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.5.2017
Letzte Änderung: 6.5.2017
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Lonely Robot

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2015 Please Come Home 8.50 2

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