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Alan Reed

Honey on the Razor's Edge

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Rock / Pop / Mainstream
Label: White Knight
Durchschnittswertung: 9.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Alan Reed vocals, guitars, basses, bass pedals, drum programming

Gastmusiker

Mike Stobbie keyboards
Scott Higham drums
Jeff Green guitar
Claude Leonetti leode
Steve Hackett harmonica
Monique van der Kolk vocals
Laetitia Chaudemanche vocals
Christina Booth vocals

Tracklist

Disc 1
1. My Sunlit Room 4.08
2. Razor 3.46
3. Cross my Palm 5.47
4. Leaving 4.30
5. The other Side of Morning 8.57
6. The Covenanter 4.53
7. Used to be Someone 6.02
8. Northern Light 4.06
Gesamtlaufzeit42:09


Rezensionen


Von: Marc Colling @ (Rezension 1 von 2)


Der frühere Sänger von Pallas und Abel Ganz präsentiert uns hier ein weiteres Solowerk. Dazu holte er sich namhafte Verstärkung denn Claude Leonetti von Lazuli oder Steve Hackett (ex-Genesis) sind ja in der Progszene keine Unbekannten. Dazu noch die alten Weggefährten Mike Stobbie und Scott Higham (ex-Pendragon). Das nenn ich doch mal eine ordentliche Auswahl des Engländers.

Mit dem Cover müsste dem Betrachter Angst und Bange um die Honigbiene werden. Doch weit gefehlt: weder die Biene noch der Hörer müssen auf der Rasierklinge reiten. Dazu sind die Kompositionen zu eingängig und melodisch. Da gibt es nichts, wovor man Angst haben müsste. Das beginnt bereits mit dem recht eingängig-rockigen MY SUNLIT ROOM und setzt sich nahtlos in den anderen Songs fort. Mal ist es balladesk wie in LEAVING, mal an alte Zeiten erinnernd wie THE OTHER SIDE OF MORNING. Da klingt Genesis durch, ohne aber die Klasse in deren wirklich grossen Meilensteinen zu erreichen.

Das knapp 40 Minuten lange Album bietet ansonsten solide Hausmannskost, was de facto ja nicht immer schlecht ist. Energetischen Prog darf man hier natürlich nicht erwarten. Dafür hat Reed eine gute Stimme und seine Songs brechen immer wieder mal aus der Wohlfühlzone aus und bescheren uns dann auch mal kurze und prägnante Soli.

Zum Schluss zwei sehr unterschiedliche Tracks. USED TO BE SOMEONE ist als Ballade unauffällig und wirkt etwas kraftlos. Doch NORTHERN LIGHT verabschiedet den Hörer wunderbar mit seinem verhaltenen Beginn, der sich dann aber langsam zu einem furiosen Emerson, Lake & Palmer Finale entwickelt. Am Ende hätte ich mir davon sogar noch mehr gewünscht.

Natürlich ist die Aufnahme perfekt produziert und bestens eingespielt. Für Hörer der melodischen Fraktion unter den Progfreunden ist das Album somit empfehlenswert. Es hat seine schönen Momente, kann dann auch überzeugen und verursacht keine Kopfschmerzen. Persönlich ist es mir zu sehr auf Nummer Sicher produziert. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Die Punktwertung ist ja nicht das einzige Kriterium zur Meinungsbildung.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.4.2017
Letzte Änderung: 19.4.2017
Wertung: 8/15
etwas mehr Mut zwischendurch und es wäre richtig richtig gut

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Von: Harald Schmidt @ (Rezension 2 von 2)


Alan Reed hat die Zeit seit seinem Debut genutzt – und doch: Ist es wirklich schon 5 Jahre her, dass sein formidables Solo-Debut das Licht der Welt erblickte? In Anbetracht dieses Zeitraums hat sich bei Reed gar nicht so viel verändert, selbst die Liste der Begleitmusiker ist fast identisch geblieben.

Honey On The Razors Edge ist somit die direkte Fortsetzung des Erstlings und wird das gleiche Publikum begeistern: Reeds prägender Gesang ist vielleicht noch zentraler und wird wahlweise von voluminösen oder akustischen Arrangements umgeben, bei denen stets der Melodiefokus gewahrt wird. Mike Stobbie drückt diesem Longplayer erneut seinen Stempel auf – ähnlich wie man ihn aus den bombastisch-neo-proggigen 80ern mit Pallas kennt. Das passt gut zum vorwärtstreibenden Punch, den ex-Pendragon-Drummer Scott Higham einigen Songs verpasst.

Ja, man fühlt sich durch zahlreiche Keyboard-Soli und –linien mehr als ein Mal in die 80er zurückversetzt. Reed legt Honey… durch die etwas rockigeren und straighten Gitarren aber gleichzeitig auch modern aus. Dass die Stücke im Schnitt etwas kürzer ausfallen ist vielleicht die logische Konsequenz aus dieser staighten Ausrichtung. In diese wohlgefällige Melange aus Neo-Prog, Folk und Rock fügen sich kleine Gastbeiträge von Steve Hackett, Christina Booth (Magenta) oder Claude Leonetti (Lazuli) schön ein. Reed und Stobbie gelingt es als Team, alle Elemente angemessen zusammenzuführen und natürlich wirken zu lassen. Das ist nicht bahnbrechend oder technisch-artistisch – aber es dafür leicht und beschwingt. Und es ist so herzzerreißend schön, wie sehr man sich bei diesem Sound zuhause fühlen kann!

Auch diesmal gilt – wer die etwas künstliche und dick aufgetragene Art von Pallas seit Alben wie Dreams Of Men, XXV oder Wearewhoweare etwas überzogen findet, der findet mit Reeds Solo-Alben genau den Sound, den Pallas nach ihren Longplayern Beat The Drum oder The Cross And The Crucible hätten liefern können. Alan Reed hat ein super Gespür für Melodien und der Geist des 80er-Neo-Progs ist bei ihm – im positivsten Sinne – noch immer am Werke. Macht echt Spaß!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.4.2017
Letzte Änderung: 19.4.2017
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Alan Reed

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2011 Dancing with Ghosts 10.00 2
2012 First In A Field Of One 11.00 1

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