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Last Knight

Talking To The Moon

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Klassischer Prog; Melodic Rock / AOR; Neoprog; New Artrock; Rock / Pop / Mainstream; RetroProg
Label: Eigenproduktion/Just For Kicks
Durchschnittswertung: 7/15 (1 Rezension)

Besetzung

David Rohl Vocals, Orchestration, Programming
Geoffrey Richardson Violas
Nelson Pombal Electric Guitar
Jose Manuel Medina Orchestration, Percussion, Mellotorn,Orchestron, Piano, Keyboards, Music Box
Troy Donockley Uilleann Pipes, Thin Whistles
Ashley Mulford Electric Guitars
Borja Baragano Flutes
Marc Atkinson Vocals
Emilio Gutierez Piano, Hammond, Keyboards
Pablo Lato Bass, Acoustic + Electric Guitars, Backing Vocals
Mario Herrero Electric Piano, Keyboards, Hammond
Israel Sanchez Electric Guitars
Sergio Garcia Electric + Rhythm Guitars
Theo Travis Tenor Sax, Flute
Lisa Fury Vocals, Harmony Vocals
Robert Gerrard Main + Harmony Vocals, Piano, Bass, Keyboards, Uillean Pipes, Percussion, Programming
Juan Antonio Martinez Alto Sax
Colin Mold Violin, Piano
Pedro Victor Martinez Bass
Elena Miró Cello
Eduardo G. Saluena Grand Piano, Electric Piano
Viriu Fernandez Bouzouki
Julia Malayasova Vocals
Esther Yuste Main + Backing Vocals
Jairo Carrandi Electric Guitars
Neda Homayoon Vocals
Yann Zhenchak Main + Backing Vocals
John Falcone Alto Sax
Rafael Yugueros Drums
Julian Julien Keyboards
Martin Gudd Keyboards

Tracklist

Disc 1
1. Overture
2. An Ancient Tale
3. The Lunatic Waltz
4. Underworld
5. Moonrider
6. Staring At The Moon
7. Sleepwalkers
8. City Of Light
9. Ghost Town
10. Beyond The Milky Way
11. La Cathedrale Noir
12. Luna
13. Moonwalking
14. Twilight
15. Pleniluno
16. Exile Of The Night
17. Day's End
18. In The Dark
19. The Sorcerer   (Bonus Track)
20. Us Against The World   (Bonus Track)
21. Crepusculo   (Bonus Track)
Disc 2
1. The Moon
2. Midnight
3. The Dream
4. Guilty
5. Gypsy Moon
6. Talking To The Moon
7. Living On The Edge Of The Night
8. Sleep Well
9. A Candle In The Night
10. The Face Behind The Veil
11. Darkness Falls
12. Insomnia
13. The Holder Of Dreams
14. The Nightmare
15. The White Side Of The Moon
16. Requiem
17. Eastern Moon
18. Anima
19. Insomnia Vocals Version   (Bonus Track)
20. Hypnosis   (Bonus Track)
21. Mors Ultima Linea Rerum Est   (Bonus Track)
Disc 3
1. A New Beginning
2. Night Hunter
3. Drive
4. Fragment
5. Nocturna
6. After Midnight
7. Night's Dream
8. The Long Journey
9. Dark Moon
10. Eclipse
11. Farewell
12. Redemption
13. Requiem Of Man
14. Mein Freund
15. Eternity
16. The Man And The Moon
17. Lullaby
18. Finale


Rezensionen


Von: Thorsten Gürntke @


60 Songs – Dreieinhalb Stunden Musik – 3 CDs randvoll.

Hätte man diese 60 Stücke Musik nur einfach etwas reduziert, eingekocht, gedünstet und fein gewürzt. Ein leckeres Menü mit drei Gängen hätte dich schön gesättigt.

Nach dem dritten Gang schon satt?

Sorry, aber hier kommen noch einige mehr.

So ehrgeizig das Hirn namens Jose Manuel Medina hinter „Talking To The Moon“ auch sein mag. Er verlangt seinen Hörern schon einiges an Hör-Hunger ab (dem Rezensenten, der alle Daten händisch abtippen muss übrigens auch).

Was mich an derartigen Epen im Vorfeld immer bewegt ist die Frage, ob man einfach zu viel grandioses Machwerk parat hatte oder einfach so gefangen war in seiner Idee, dass ein sinnvolles Aussortieren nicht mehr stattfinden konnte? So wie es viele Menschen gibt, auf ihren 1000 Urlaubsfotos vor lauter emotionaler Gefangenheit im Momentum das auslaufende Meer nicht mehr sehen, obwohl die Schiffe schon bergauf segeln. Und so verwundert es nicht, wenn ich mich beim Hören dabei ertappe, Passagen zu finden, die nichts weiter als Füllmaterial darstellen. Denn es gibt sie, diese Leer-Läufer, jene vermeidbaren Momente, die sich eben nicht auf Anhieb (oder auch gar nicht) erschließen. Die zweite CD ist voll von diesen Stücken und damit in meinen Augen nahezu vollkommen vermeidbar.

Genau das ist es, was mir den Spaß an derartigen Werken verdirbt. Nun kann man das umkehren und natürlich sagen, zwischen so viel Füllmaterial gibt es auch gute Musik. Ja, die gibt es. Sie beschreitet einen Weg zwischen Neo-Prog, Melodic-Rock, Pink Floyd Atmosphärik und anspruchsvollen Balladen, dank Saxophon kommt sogar der Begriff des Jazz in dieser Rezension vor. Dann gibt es die elektronischen Spielereien oder die Violine im Zusammenspiel mit dem Piano, die auch mal tolle Geräuschkulissen erzeugen, an anderen Stellen klingen folkige Elemente oder Rock-Opern-Anleihen der Marke Ayreon hindurch und hier und dort wird auch mal gesungen; wenig, im Bezug zur Gesamtanzahl der Stücke. Leider aber taucht auch der Begriff von simpler Pop-Rhythmik auf, die phasenweise dominierend das Fundament bildet.

Der Begriff „radiotauglich“ ist zwar unhöflich, trifft es aber in Bezug auf eingängige Nummern durchaus gut. Würde niemanden stören, wenn es im Radio zwischendurch läuft. Hitpotential sehe ich da aber auch nicht wirklich. Was mich jedoch zu sehr stört ist die Tatsache, dass zu viele Lückenfüller aus überbordender Keyboardsymphonik vorhanden sind. Spielzeitverlängerung ohne wirklich künstlerischen Wert, meiner Meinung nach. Wer es mag, legt auf meine Punktewertung einfach drei Punkte drauf.

Doch was bleibt hängen? Und genau da bin ich wieder an jenem Punkt wo ich sage: Weniger wäre Mehr. Es tauchen zu genüge elektronische Drumbeats auf, die mich eher abschrecken als anmachen. Keyboard-Symphonien finde ich jetzt auch eher dröge. Die Aneinanderreihung der Stücke scheint mir zudem willkürlich. Die Thematik rund um den Mond wird ja in den Titelnamen dauerhaft benannt. In der Musik identifiziere ich mich damit nicht, das Konzept bleibt auf der dunklen Seite des Mondes verborgen. Ein roter Faden? Fehlanzeige.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.5.2017
Letzte Änderung: 6.5.2017
Wertung: 7/15

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