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Electric Moon

Stardust Rituals

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; Krautrock; Psychedelic; Spacerock
Label: Sulatron Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Komet Lulu bass, vocals, effects
Marcus Schnitzler drums
Sula Bassana guitar, e-sitar, organ, mellotron, e-piano, effects

Tracklist

Disc 1
1. The Loop 8:06
2. Stardust (The Picture) 10:14
3. Astral Hitch Hike 4:41
4. (You will) Live forever now 22:41
Gesamtlaufzeit45:42


Rezensionen


Von: Christian Rode @


„Stardust Rituals“ beschreibt eine Reise durch den inneren Kosmos und möchte die Einsicht vermitteln, dass wir am Ende alle unsterblich sind, da alles und jeder aus Sternenstaub besteht; dass niemand und nichts wirklich verloren geht, weil das Weltall ein Gefäß ist, in dem wir alle uns befinden, in welcher Form auch immer.“ Mit diesen ein wenig an Joni Mitchells „Woodstock“ erinnenden Worten beschreiben Electric Moon selbst die Idee hinter „Stardust Rituals“.

Die Stücke des Albums sind in den vergangenen Jahren entstanden. „Stardust (The Picture)“ war in instrumentaler Version schon auf Live-Alben der Band zu hören, wurde für diese Veröffentlichung aber noch mit einigen Overdubs versehen. Auch die übrigen Titel wurden mit Overdubs verfeinert, um so ein Gleichgewicht zwischen Improvisation und Komposition zu erzeugen.

Musikalisch geht es auf „Stardust Rituals“ eher entspannt und spacig zu. Hier und da zieht die Band zwar gemächlich in Druck und Lautstärke an, aber im Gesamtbild überwiegt kosmische Gelassenheit.

Schon die eröffnenden Orgeltöne im hypnotisch wiegenden Rhythmus a la Floyds „Let there be more Light“ weisen den Weg zu den Sternen, die hier so schön psychedelisch glitzern. Der Gesang erreicht den Hörer aus der Weite des Alls, wie ein fernes Echo. Aber dann nimmt das Sternenschiff langsam aber gewaltig Fahrt auf und rauscht ratternd mit Warp-Geschwindigkeit davon. „Stardust (The Picture)“ setzt hingegen sogleich mit einem heavy-furchteinflößendem düsteren Sabbath-Groove ein, wiederum begleitet von verwaschenem, abwesendem Gesang wie in einer Zeitschleife. So wabert und bratzelt es zehn Minuten vor sich hin. Kontrastierend hierzu erlebt der Hörer einen relativ kurzen „Astral Hitch Hike“ durch die Galaxis, trippig, luftig und leicht verschroben, dominiert von elektrischer Sitar.

Die zweite Hälfte des Albums nimmt der Longtrack „(You will) Live forever now“ ein. Naturgeräusche plätschern in den Song, orientalische Gitarrensounds entfalten nach einigen Minuten einen entspannten Drive, der sich wie bereits bei „The Loop“ intensiviert, zwischendurch abflaut, um dann aber in ein mellotrongetränktes, sphärisch-erhabenes Finale zu münden.

Erhältlich auf CD und als limitiertes blau-weiß-schwarz marmoriertes Vinyl. Das Mastering erledigte wieder einmal Eroc.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.5.2017
Letzte Änderung: 6.5.2017
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Electric Moon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2010 Lunatics 11.00 1
2011 Lunatics Revenge 10.00 1
2011 Inferno 11.00 1
2011 Flaming Lake 11.00 1
2012 Cellar Space Live Overdose 11.00 1
2014 Mind Explosion 11.00 1
2015 Theory of Mind 10.00 1

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