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Carpet

Secret Box

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Canterbury; Independent / Alternative; Jazzrock / Fusion; Krautrock; Postrock; Psychedelic; RetroProg; sonstiges
Label: Elektrohasch
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Maximilian Stephan guitars,vocals,piano,juno,minimoog
Jakob Mader drums,percussion,vibraphone,glockenspiel
Sigmund Perner rhodes,piano,juno,organ,harp
Hubert Steiner bass
Martin Lehmann trumpet,flugelhorn

Tracklist

Disc 1
1. Temper 8.23
2. Best of Hard Times 4.16
3. Two Reeds 4.45
4. One Step/Minuet 4.49
5. Shouting Florence 4.11
6. For Tida 6.47
7. Pale Limbs 5.08
8. Secret Box 4.45
Gesamtlaufzeit43:04


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Die Musik von Carpet fand ich schon nach wenigen Minuten sehr einnehmend. Warum genau, lässt sich kaum nachvollziehbar erklären. Nun präsentiert das 2017 veröffentlichte Album „Secret Box“ stellenweise eine andere Facette der Band, als das 2013 erschienene „Elysian Pleasures“. Genaugenommen wurde eine Facette so gut wie fallengelassen.

Nämlich die, die uns den Genuss von kammermusikalischen Exkursionen aus dem Hause Carpet möglich machte. Mein Eindruck dabei ist, die Musiker wollen etwas zugänglicher, homogener musizieren, aus welchen Gründen auch immer. Marimbas und Blasinstrumente hört man jedenfalls inzwischen viel seltener bei Carpet.

Es fehlt auf „Secret Box“ also eine Facette von „Elysian Pleasures“, aber verglichen mit den meisten anderen Formationen offenbart die Musik von Carpet auch hier eine beeindruckende Vielfalt. Die hörbaren (oder von mir geahnten), manchmal nur in den einzelnen Stücken auftretenden Einflüsse reichen von Retroprog und lateinamerikanischen Rhythmen, über Postrock, Krautrock und Bluesrock bis hin zu Jazz und Canterbury.

Aus diesen Zutaten formen Carpet eine eigene, schöngeistig, positiv und harmonisch wirkende Musik. Die Feinheiten in den Arrangements, wie zum Beispiel das Geflecht aus filigranen Gitarren, melodischem Bass und jubilierenden Keyboards, das alles von sparsamen Trompetentönen gekrönt, lässt sich gut in dem eröffnenden „Temper“ nachhören. Nach so einem Stück bleibt mir nichts Anderes übrig, als gebannt weiter zu lauschen. Auch um die brennende Frage zu beantworten, was Carpet da eigentlich machen.

Das Titelstück klingt für mich nach einer Begegnung zwischen Postrock und Genesis aus der Zeit von „A Trick of the Tail“. Und so klingen Carpet nur in diesem Stück. Für jedes einzelne Stück scheinen die Musiker eine andere Klangpalette hervorzuzaubern.

Vielleicht könnten wir uns auf die Bezeichnung „atmosphärischer Canterbury-Post-Prog“ einigen?

Der offene Musikfreund sollte den „Carpet-Sound“ schnellstmöglich entdecken. Hörproben gibt es unter Anderem bei Bandcamp.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.5.2017
Letzte Änderung: 6.5.2017
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Carpet

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2013 Elysian pleasures 11.00 2

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