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The Electric Family

Terra Circus

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Blues; Krautrock; Rock / Pop / Mainstream; Psychedelic
Label: Sireena Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tom The Perc Redecker Vocals, Guitars, Bass
Harry Payuta Vocals, Bass
Rolf Kirschbaum Vocals, Guitars, Percussion
Anders Becker Keyboards, Electronics
Hanno Janssen Drums (Tracks 2,4)
Steff Ulrich Drums (Tracks 1,3,5,6,7)

Tracklist

Disc 1
1. Movin' 7:02
2. Lucrecia, my Reflection 8:51
3. When dizziness comes around 3:50
4. Mary, Mary, so contrary 6:08
5. Landmark Visions II 7:35
6. Santuario 2:53
7. The Dreamboat 7:43
Gesamtlaufzeit44:02


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Zum 20sten Tonträgerjubiläum - 1997 erschien "Family Show" - legt Ton "The Perc" Redecker 10 Jahre nach der letzten klanglichen Wortmeldung (siehe "Royal Hunt") das fünfte Studioalbum seiner Electric Family vor. Diese ist diesmal eher klein, besteht neben Redecker aus Rolf Kirschbaum, Harry Payuta und Hanno Janssen, die schon in den Anfangstagen zum Projekt gehörten (und meistenteils auch auf dem Debüt zu hören sind). Dazu kommen Steff Ulrich als zweiter Schlagzeuger und der Tastendrücker und Elektronikbastler Anders Becker, den man vielleicht von der Mandra Gora Lightshow Society kennt. Eingespielt wurde "Terra Circus" an zwei Tagen im Sommer 2016.

Es gibt so Alben, die sind einfach OK, lassen sich gut hören (vor allem im Auto), und man wippt gelegentlich mit den Füssen mit (im Auto besser mit dem Kopf). Man nimmt die Musik war, wird unterhalten, aber nicht wirklich gepackt oder gefordert. So eine Scheibe ist "Terra Circus". Hier wird engagiert gerockt, abwechslungsreich, irgendwo im Grenzgebiet von Neo-Krautrock, Jamrock, Retropsychedelic, Bluesrock und Prog, dabei aber meist eher geradlinig und eingängig, aber dann doch nicht so geradlinig und eingängig, als dass diese Musik im Radio große Chancen hätte.

Recht erdig, von Gitarrensounds dominiert wird hier musiziert, über er einfachen, die Musik getragen bis schwungvoll voran treibender Rhythmusbasis. Ein farbiger Rock ist das, der mitunter ins Psychedelische gerät, bluesig voran schreitet, oder durch Beckers Tasten- und Synthesizereinlagen in spacige oder krautige vorstößt, bisweilen mit ein paar exotischen Weltmusikeinsprengseln angereichert (hier meist sitarartige Klänge – man höre z.B. das leider recht kurze "Santuario"). Das ist alles prima gemacht, bleibt aber immer recht harmlos und rund, vermeidet ausladendere Komplexität, symphonische Tastenpracht oder sperrige Kantigkeit, auch wenn die E-Gitarre bisweilen leicht krachig aufjault (in "Landmark Visions II" z.B.), die Orgel schön retro wabert und allerlei Elektronisches durchs Klangbild zieht.

Zwei Coverversionen sind auf "Terra Circus" zu finden. Einmal ist das "Lucrecia, my Reflection" von den Sisters Of Mercy, das hier einen blusig-psychedelischen Anstrich bekommt, und "Mary, Mary, so contrary" von Can (siehe "Monster Movie"). Letzteres wird zu einer Art getragenen bluesig-luftigen Ballade mit Southern-Rock-Anstrich. Jo, das ist auch OK, fast interessant.

"Terra Circus" macht also einigermaßen Spaß, lässt sich gut hören, haut aber auch nicht vom Hocker, und der Proggehalt ist relativ niedrig. Wer aber unkommerzielle rockmusikalische Unterhaltung sucht, die nicht allzu sehr anstrengt ohne seicht und flach zu sein, und alles in allem sehr farbig aus den Boxen kommt, der liegt hier richtig. Braucht man ja manchmal auch, nicht wahr? Das ist sicher das beste Album der Electric Family, das mir bisher zu Ohren gekommen ist.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.5.2017
Letzte Änderung: 7.5.2017
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Electric Family

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1997 Family Show 8.00 1
1999 Tender 9.00 1
2000 Pueblo Woman 8.00 1
2006 Royal Hunt 7.00 1
2012 Ice Cream Phoenix - Resurrection 10.00 1
2018 The Long March...from Bremen to Betancuria 10.00 1

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