SUCHE
Erweiterte Suche
NEUER LESESTOFF
Reflexionen zum Progressive Rock (16.11.2017)
ARCHIV
NEUE REZENSIONEN
17.11.2017
The Gerald Peter Project - Incremental Changes, Pt. 1
Tohpati Ethnomission - Mata Hati
Dialeto - Bartók in Rock
The Gerald Peter Project - Incremental Changes, Pt. 1
Necronomicon - Verwundete Stadt
Millenium - 44 Minutes
16.11.2017
Smalltape - The Ocean
Dworniak Bone Lapsa - Fingers Pointing At The Moon
Kotebel - Cosmology
Focus - The Focus Family Album
Peter Hammill - From the Trees
Major Parkinson - Blackbox
15.11.2017
LUMENS - LUMENS
Lorenzo Feliciati - Elevator Man
Basta! (It.) - Elemento Antropico
Suburban Savages - Kore Wa!
Gran Turismo Veloce - Di Carne, Di Anima
ARCHIV
STATISTIK
24083 Rezensionen zu 16459 Alben von 6398 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Pyramid Peak

Roots

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik
Label: Manikin Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Andreas Morsch Electronics
Axel Stupplich Electronics

Tracklist

Disc 1
1. The Journey 20:21
2. Roots 18:51
3. Milestones 21:58
4. Offshore 11:48
Gesamtlaufzeit72:58


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Pyramid Peak kommen aus Leverkusen und sind derzeit wieder das Duo Andreas Morsch und Axel Stupplich. 1987 trafen sich beide zum ersten Mal und beschlossen gemeinsam elektronische Klänge zu erzeugen. Nachdem sich 1995 Uwe Denzer den beiden angeschlossen hatte, war man lange Zeit als Trio tätig. Mit "Ocean Drive" erschien 1999 das Debütalbum des Projekts, dem bis dato fast ein Dutzend weitere Tonträger gefolgt sind. Inzwischen sind Morsch und Stupplich offenbar wieder zum Duo geschrumpft. Zum 30-jaehrigen Bandjubiläum veröffentlichten die beiden 2017 das Album "Roots" bei Manikin Records.

Pyramid Peak waren schon immer den Klängen der klassischen Berliner Elektronikschule der mittleren bis späten 70er Jahre des letzten Jahrhunderts verpflichtet. Mit "Roots" nähert man sich diesen Wurzeln nun weiter an, gleiten hier doch sehr farbige, klangvoll arrangierte und immer wieder durch die typischen repetitiv pulsierenden und auf- und absteigenden Sequenzermuster angereichert, aus den Boxen.

Bisweilen binden die beiden Leverkusener auch hektischere Rhythmusmuster bzw. Schlagzeugimitationen in die Musik ein, die dann etwas arg monoton wummern (in der Mitte von "Milestones" z.B.) und nicht so nach dem Geschmack des Rezensenten sind. In den 70ern hätte man da ein richtigen Schlagzeuger bemüht. Aber, es mag ja Zeitgenossen geben, die gelegentliche Beat-Einsprengsel schätzen. Man muss auch feststellen, dass dieses Wummern hier sehr gemäßigt und nie sonderlich langanhaltend zum Einsatz kommt, und daher über den langen Verlauf des Albums nicht wirklich stört (oder, ein klein wenig schon). Dazu kommt dann noch allerlei ambientartiges Tonwabern (zu Beginn von "Milestones" z.B., oder im abschließenden "Offshore"), das meist etwas angedüstert und mysteriös voran gleitet.

Klassische Retroelektronik mit ambientartigen Abschweifungen ist somit auf "Roots" zu finden. Man kann sicher nicht behaupten, dass Pyramid Peak hier Musik am Start haben, die etwas bieten würde, was man im Elektronikbereich so oder so ähnlich nicht schon oft gehört hätte. Allerdings machen Morsch und Stupplich sehr gut, sind abwechslungsreich und dynamisch am musizieren, setzten viele Klangfarben ein und haben das Ganze voluminös und klangvoll produziert. Vielleicht ist man alles in allem eine Spur zu behäbig und melodiös zu Gange, hätte ich mir ab und zu ein paar lärmende Gewitter oder schräge Ausbrüche gewünscht. Trotzdem, wer Elektronik im Berliner Geist schätzt und mehr davon braucht, der macht mit "Roots" nicht viel falsch.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.5.2017
Letzte Änderung: 7.5.2017
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum