SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
21.6.2018
Arena - Double Vision
Karfagen - Messages from Afar: First Contact
20.6.2018
Syrinx Call - The Moon On A Stick
Galaxy Space Man - Unravel
Widek - Dream Reflection
19.6.2018
The Soft Machine Legacy - Burden of Proof
Heldon - It's Always Rock'n'Roll
18.6.2018
Il Bacio della Medusa - Seme
17.6.2018
Temple - Temple
Jack O'The Clock - Repetitions Of The Old City II
Bad Dreams - Chrysalis
Corde Oblique - Back Through The Liquid Mirror
16.6.2018
Sensitiva Immagine - E tutto cominciò così
Pyramid - Pyramid
15.6.2018
Real Ax Band - Just Vibrations - Live at Quartier Latin
Tusmørke - Fjernsyn i farver
Christian Fiesel - The Dark Orb
HAGO - HAGO
ARCHIV
STATISTIK
24723 Rezensionen zu 16922 Alben von 6590 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Zone Six

Forever Hugo

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; live; Krautrock; Psychedelic
Label: Deep Distance Recordings UK
Durchschnittswertung: keine Wertung (1 Rezension)

Besetzung

Rainer Neef guitar
Sula Bassana drums, keys
Komet Lulu bass

Tracklist

Disc 1
1. Surfin Shiva 21:31
2. A Million little Shivas 22:54
Gesamtlaufzeit44:25


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Manches muss man live erlebt haben. „Forever Hugo“ ist im „Graf Hugo“ in Feldkirch, Österreich entstanden. Der „Graf Hugo“ ist laut Zone Six „eine der abgefahrensten Locations“, die leider abgerissen werden soll:

„Es ist ein altes und atmosphärisches Gebäude und die Crew kämpft so hart gegen den Abriss, was immerhin die Fristen immerwieder nach hinten verschoben hat. Sie geben niemals auf, sie kämpfen bis zum Ende und würden selbst im Niedergang noch gerade stehen. Zone Six lieben die Leute dort, den Keller und das ganze Haus und fühlen sich willkommen. Also war der Titel für dieses Live-Album schon einmal klar: „Forever Hugo“. Die Konzerte dort sind immer wieder etwas besonderes, ein wahrer Freak-Out. Es ist ein kleiner stickiger Keller voller Schweiss und verrückter Leute, welche Dich auf der Bühne einfach zum Austicken bringen. Und das ist ein Wechselspiel, denn je mehr die Band ausrastet, desto mehr rastet das Publikum aus, und umgekehrt.“

Diese Beschreibung der Band gibt ein ungeheuer plastisches, greifbares Bild von der ganz besonderen Atmosphäre ihres Auftritts wieder, weshalb ich sie so ausführlich habe zu Wort kommen lassen. Denn ich war nicht dabei und kann nur von der Musik auf der LP berichten, die immer nur ein Teil der ganzen, echten Live-Atmosphäre ist.

Zwei extrem lange Tracks mit Titeln, die Assoziationen an die indische Gottheit Shiva wecken, sind zu hören. Beide sind in ähnlicher Weise gestaltet. Die Band tastet sich mit Synthie, Bass und Gitarre langsam, ganz langsam in die Live-Improvisation hinein. Das Schlagzeug kommt hinzu, erst zaghaft, dann wuchtig und der Sound wird immer fetter und fetter, in der Art hochpsychedelisierter, instrumentaler Led Zeppelin. Es wird immer lauter, lärmiger und tranciger, Ruhephasen inbegriffen, bis am Ende alles in sich zusammenfällt. Puh. Das möchte man wirklich gerne live erlebt haben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.5.2017
Letzte Änderung: 22.5.2017
Wertung: keine

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Zone Six

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1997 Zone Six 10.00 1
2003 Any Noise is intended 9.00 1
2007 10 Years of Aural Psychedelic Journeys. Rare & Unreleased - 1
2007 Live at Space farm Ahoi Festival 2007 9.00 1
2015 Love Monster 11.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum