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Akt

frAktal.one()

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2008
Besonderheiten/Stil: instrumental; live; Klassischer Prog; Moderne Electronica
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Marco Brucale guitars, sampling, vocals
Alessandro Malandra bass, sampling
Simone Negrini keyboards, sampling, drums

Tracklist

Disc 1
1. Vroom 8:25
2. Ile Du Sud 10:08
3. Starless 10:42
Gesamtlaufzeit29:15


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


Akt sind ein 1998 gegründetes, italienisches Projekt, das mit vielen verschiedenen Einflüssen experimentiert, vom klassischen Prog a la King Crimson über klassische Musik bis hin zum Rock und zum New Artrock. Ihr jüngstes Album, "II (Binario)", ist ein starkes Stück modernen eklektischen Progs, das alle möglichen musikalischen Einflüsse verschmelzt - aber die Jungs aus Bologna haben auch ein King-Crimson-Tribute im Programm: "frAktal.one()".

Akt scheinen sich vor allem für die späteren Phasen der Band zu interessieren, also für die nach den noch etwas suchenden, wenig fokussierten ersten vier, fünf Alben. "frAktal.one()" startet dementsprechend mit "Vroom" (ein -o- weniger), dem definierenden King-Crimson Stück der 90er-Wiedervereinigung. Akts Version ist viel länger als das Original. Sie setzen dem Stück eine vierminütige elektronische Einleitung voran, die bereits mit crimsoiden Sounds spielt, ohne konkret aus dem Werk von KC zu zitieren. Nach vier Minuten beginnt dann das Stück, das wir kennen, und es ist nach dem spannenden Intro ein wenig enttäuschend, dass die drei es wirklich Note für Note nachspielen - einschließlich der Soundeffekte.

Anders bei "Starless" - einem weiteren Hauptwerk King Crimsons. Dieses Stück beginnt wie ein KC-Stück aus den 80ern, es gibt sogar kleine Anspielungen (z. B. an "Indiscipline"), dann bemerkt man, wie Alessandro Malandra fast beiläufig das berühmte 13/8-Motiv anspielt. Akt haben "Starless" um den Songteil gekürzt und steigen nach ihrer Einleitung direkt in den Instrumentalteil ein. Das ist ziemlich gut gemacht und viel überzeugender als bei "Vrooom". Erst ganz am Ende lässt sich dann das berühmte aufsteigende Gitarrenmotiv vernehmen, und Akt bringen "Starless" originalgetreu zu Ende.

Bleibt noch die Eigenkomposition "Ile du Sud". Das Stück ist sozusagen "im Geiste" King Crimsons komponiert und entlehnt Stilelemente aus allen möglichen Phasen der Band. Die 80er klingen hier ebenso an wie "Larks' Tongues in Aspic I" und vor allem "Power to Believe". Und natürlich gibt es polymetrische Passagen. Nur das Klavier....

"FrAKTal.one" ist im Großen und Ganzen eine gelungene Hommage an King Crimson. Es ist dabei wenig überraschend, dass die Eigenkomposition "Ile du Sud" das interessanteste Stück ist, sind die beiden Coverversionen doch recht nah - zu nah - an den Originalen gehalten, und damit zu wenig eigenständig. Beeindruckend dabei: Die drei Stücke sind Live-Aufnahmen. Und das Ganze ist (ziemlich) perfekt gespielt. Doch, eine schöne Scheibe. Steht zum freien Download auf der Band-Website bereit.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.7.2017
Letzte Änderung: 7.7.2017
Wertung: 11/15
Der gesamtklang erinnert sehr an die King Crimson der 80er.

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Akt

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2016 II (Binario) 11.00 1

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