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Tessellated Shapes

In Different Frames

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Andreas Bracht bass
Daniel Düring guitar
Sabrina Lupp vocals
Till Minte drums

Gastmusiker

Chris Grundmann keyboards

Tracklist

Disc 1
1. No Movement Behind The Curtains 16.24
2. Try to Explain 12.53
3. Resentful 7.39
4. Tessellations Part 1 4.29
5. Movements Outside The Window 20.21
Gesamtlaufzeit61:46


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Tessellated Shapes nennt sich eine Progmetal-Combo aus Dortmund. Fast hätte ich dazu „Quintett“ geschrieben, aber was da nach einer gut eingespielten Gruppe mit Schlagzeug, Gitarre, Bass, Gesang und Keyboards klingt, ist in Wirklichkeit ein Quartett mit einem Gastkeyboarder. Erstaunlich, wie gut dieser integriert ist.

Der Bandname soll für die Mosaik-artigen Formen stehen, die man in den Kompositionen findet. Dortselbst werden die Themen variiert und zu mehrschichtigen Longtracks zusammengesetzt.

Für meine Begriffe würde die zugleich virtuose und melodische Musik von Tessellated Shapes ohne die starken Einflüsse von Dream Theater ganz anders klingen.

Es ist schon bemerkenswert, wie professionell das vorliegende Debütwerk „In different Frames“ eingespielt und komponiert wurde, wenn gleichzeitig keinerlei Informationen zu den offenbar versierten Musikern zu finden sind. Vermutlich haben der Schlagzeuger, der Gitarrist, der Bassist und die Sängerin schon lange geübt, bevor sie ihre erste Scheibe vorlegten, beziehungsweise bevor sie alles fertig hatten und einen Gastkeyboarder zu den Aufnahmen einladen konnten.

Ganz besonders auffallend finde ich die zugleich flinken und durchdachen Gitarrensolos und das hohe technische Niveau des Schlagzeugspiels. Von der erstklassigen Teamarbeit der Instrumentalisten ganz zu schweigen, die z.B. in dem instrumentalen „Tesselations Part I“ gut hörbar ist.

Die jazzigen Momente mit akustischer Gitarre und Akkordeon sorgen dann in Teilen von „Movements…“ doch für eine kleine Überraschung. Bis alles bald von den gewohnten Progmetal-Klängen abgelöst wird. Die dann immer noch kleine und feine Details beinhalten, wie die kurzzeitig funkigen Beiträge seitens der Bassgitarre. In dem abschließenden Longtrack gelingt es der Combo auch richtig, mitunter auch jazzig, zu grooven, was dann mehr Spielfreude vermitteln kann, als eine kopflastige Ausführung von Progmetal.

Zwar werden auf „In different Frames“ nur selten die wirklich neuen Varianten des Altbekannten geboten, aber ist eine mehr als solide Leistung im Bereich des Dream Theater-Progmetal feststellbar, die die Fans der New Yorker vermutlich sehr wohlwollend aufnehmen werden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.7.2017
Letzte Änderung: 6.7.2017
Wertung: 11/15

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