SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
23.9.2017
Grobschnitt - Jumbo
22.9.2017
Violent Attitude If Noticed - Ourselves and Otherwise
The Tangent - The Slow Rust Of Forgotten Machinery
21.9.2017
7C - Compartment C
The Great Discord - The Rabbit Hole
White Moth Black Butterfly - Atone
20.9.2017
Panther & C. - Il Giusto Equilibrio
19.9.2017
Mastermind - Until Eternity
Hällas - Hällas
Pere Ubu - The Pere Ubu Moon Unit
Arabs in Aspic - Victim of Your Father´s Agony
17.9.2017
VagusNerve - Lo Pan
Guerilla Toss - Gay Disco
Igorrr - Hallelujah
Zanov - Moebius 256 301
Zelinka - Zelinka
Arabs in Aspic - Syndenes Magi
16.9.2017
Papir - V
ARCHIV
STATISTIK
23878 Rezensionen zu 16315 Alben von 6338 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Scale the summit

In a World of Fear

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Progmetal
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Chris Letchford guitar
Charlie Engen drums, percussion
Kilian Duarte bass (except "The Warden")

Gastmusiker

Yvette Young acoustic guitar on "Mass"
Jeff Loomis solo on "Cosmic Crown"
James Ivanyi solo on "Cosmic Crown"
Angel Vivaldi solo on "Witch House"
Nick Johnston solo on "Goddess Gate"
Per Nilsson solo on "Goddess Gate"
John Browne riff on "The Warden"
Scott Carstairs solo on "The Warden"
Nathan Vavarro all bass on "The Warden"

Tracklist

Disc 1
1. Mass 6:18
2. Astral Kids 4:47
3. Royal Orphan 3:36
4. Cosmic Crown 5:55
5. Witch House 4:45
6. Neon Tombs 2:54
7. Opal Bones 3:00
8. Dream12 3:57
9. Goddess Gate 3:17
10. The Warden 3:43
Gesamtlaufzeit42:12


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


Hei, das war ja was. Im August 2016 gab Travis LeVrier bekannt, dass er Scale the Summit in Richtung ENTHEOS verlassen werde, im Oktober gingen dann Mark Michell und J.C. Bryant. Damit war Chris Letchford mit Scale the Summit ganz allein. Das Ganze lief erst einmal weitgehend still ab, dann wurde aber bekannt, dass es um Knallhartes ging, um Geld nämlich. Letchford meldete sich zu Wort, vollkommen unnötig, was Michell und Bryant dazu bewegte, ja zwang, eine Gegendarstellung zu veröffentlichen. Sie hatten wohl im Sommer vorgeschlagen, als Angestellte Letchfords zu fungieren, da er ohnehin alle Stücke schreibt, und die Band weitgehend eigenständig betreibt. Dennoch sahen sich die drei anderen finanziell unterrepräsentiert, da von den Einnahmen regelmäßig nichts übrigblieb, jedenfalls nicht so viel, dass alle vier sich den gleichen Lebensstil leisten konnten. Deshalb wollten Michell und Bryant ein fixes Gehalt bekommen. Letchford lehnte das ab.

Die Fans schwenkten, je nach Wissensumfang, zunächst auf Letchfords Linie ein, dann, als sich LeVrier zu Wort meldete, eher auf die Michells und Bryants. Was wieder einmal zeigt, dass man ein Urteil erst dann fällen sollte, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen, und ansonsten Zurückhaltung angesagt ist. Naja. Ist zur Zeit wohl unpopulär.

Letchford soll im Verlauf der Streitigkeiten gesagt haben, dass er sicher leicht jemand fände, der die Arbeit der anderen für Umme zu machen bereit sei. Jedenfalls wurden recht schnell Charlie Engen und Kilian Duarte als neue Bandmitglieder bekanntgegeben, die Band verzog sich ins Studio, und ein halbes Jahr später wurde "In a World Of Fear" veröffentlicht – das erste Album seit "Monument", das nicht bei Prosthetic erschien, und das erste, auf dem Gastmusiker zu hören sind. Tja.

Unter den Gästen sind einige interessante Figuren, Yvette Young von Covet zum Beispiel, Jeff Loomis vom Nevermore und Arch Enemy, Angel Vivaldi und Per Nilsson von Scar Symmetry, der gleichzeitig Gitarrist bei Kaipa und bei Meshuggah ist. Sowas gibt's. Jetzt fangen bestimmt alle Kaipa-Fans an, Meshuggah zu hören…

Trotzdem – oder irgendwie auch deswegen -: Gute Zeiten für Hörer von so Musik. Ob man's jetzt hart mag, wie bei Periphery, oder technisch, wie bei Animals as Leaders, oder sanft und zugänglich, wie bei Polyphia, diese Art Musik verschwindet offenbar nicht wieder so leicht. Und dann die Legionen von Bands auf Youtube, Bandcamp und Konsorten, wo es so viele unbekannte Perlen zu entdecken gibt. SikTh haben ein geiles neues Album raus. Also jetzt wieder Scale the Summit.

Geil ist's 'wor'n! " In A World Of Fear" holt den Fän dort ab, wo er von "V" abgesetzt worden war: Rhythmisch komplexer Tech-Djent vom Allerfeinsten. Nur ist die Band nach dem ganzen Hin und Her halt irgendwie nicht mehr so sympathisch. Naja. Also das Album: Das fängt mit "Mass" und "Astral Kids" erstmal gar nicht so berauschend an. Gute Musik, ja, aber richtig zur Sache geht es erst mit der Staccato-Orgie "Royal Orphan". Und mit "Cosmic Crown" geht es auf hohem Niveau weiter. Ab diesem Zeitpunkt hält "In a World Of Fear" sein Level, und uns werden die Djent-Perlen nur so hingeworfen. Erwartbar, ja, selbst nach den Line-up-Turbulenzen, aber wieder ein klasse Album aus dem Hause Letchford. Empfehlung!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.7.2017
Letzte Änderung: 7.7.2017
Wertung: 12/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Scale the summit

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2009 Carving Desert Canyons 9.00 1
2013 The Migration 12.00 2

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum