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Astma / Meanza

Raw Volumes

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik; RIO / Avant
Label: AutRecords
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Alexei Borisov mixed devices,synthesizer
Olga Nosova drums,vocals
Bob Meanza electronics,synthesizer

Tracklist

Disc 1
1. Tetragonal 5.40
2. Monoclinic 5.48
3. Rhombohedral 6.19
4. Hexagonal 5.34
5. Orthorombic 3.02
6. Cubic 5.22
7. Triclinic 6.16
Gesamtlaufzeit38:01


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Bob Meanza (aka Michele Pedrazzi) ist ein derzeit in Berlin lebender Italiener, der sich mit avantgardistischer elektronischer Musik beschäftigt.

Das russische Duo Astma besteht aus dem in der Untergrundszene seines Heimatlandes angeblich legendären Multi-Instrumentalisten Alexei Borisov sowie aus der in Berlin aktiven Schlagzeugerin/Sängerin Olga Nosova.

Die drei Musiker/Innen haben eine spontane Session in Berlin organisiert, die dann als Grundlage für das Album „Raw Volumes“ diente.

Die so entstandene Musik wird seitens der Plattenfirma AutRecords mit rauhen Kristalle verglichen, die aus dem Dreck entstanden sind und dennoch eine wertvolle Schärfe aufweisen. Die Künstler wollten eine Synthese aus dem rotzigen Chaos und der saubersten Geometrie kreieren. (Dementsprechend haben die Stücke geometrische Titel zugeteilt bekommen).

Tja, so sieht eben die Werbung für eine avantgardistische Elektronik-CD aus. Im Gegensatz zu den melodischeren (Rock)-Gefilden, wo gerne mehrmals jährlich für „epochale Meisterwerke“ geworben wird.

„Raw Volumes“ von Astma/Meanza bietet ungestüme, krautig-noisige Industrial-Elektronik-Jams, die wilde Klang-Collagen und vielseitig (mitunter als pulsierende Bass-Klänge) eingesetzte Synthesizer bieten. Dies alles meistens vom kreativen Schlagzeugspiel begleitet. Bisweilen kommen verfremdete Stimmen hinzu.

In dem noisig-atonalen „Rhombohedral“ glaubt man seltsame weibliche Schreigesänge zu vernehmen. Das hektisch und anarchistisch ausgefallene „Cubic“ kontrastiert mit dem eher Ambient-artig-postrockigen „Triclinic“. Im Letzteren stimmt die Schlagzeugerin traditionell anmutende, wortlose Gesangslinien an.

Für hartgesottene Freunde noisig-elektronischer Experimente im Geiste von Supersilent, Chris Cutler/Fred Frith-Duo-Alben und Ähnlichem.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.7.2017
Letzte Änderung: 8.7.2017
Wertung: 11/15

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