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Hidden Orchestra

Dawn Chorus

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient; Moderne Klassik; sonstiges
Label: Tru Thoughts Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Joe Archeson composer,double bass,bass guitar,mey,pistalka,zithers,HAPI drum,percussion,acoustic guitar,glockenspiel,field recording
Poppy Ackroyd violin and viola
Jamie Graham drums
Tim Lane drums and trombone
Su-a Lee cello and musical saw
Mary Macmaster clarsach and electroharp
Philip Cardwell trumpet
Jindrich Pavlis clarinet
Ludek Boura clarinet
Vojtech Nydl clarinet
Petr Valasek bass clarinet
Tomas Dvorak clarinet
Jiri Javurek bass clarinet
Tiarnan O Duinchinn Uillean pipes
George Gillespie voice
Nigel Acheson piano

Tracklist

Disc 1
1. First Light 3.39
2. Western Isles 6.13
3. Still 6.55
4. The Lizard 5.51
5. Long Orchard 4.57
6. Alyth 6.32
7. Wingbeats 11.59
8. Serpentine 1.16
9. Stone 6.18
10. East London Street 11.13
Gesamtlaufzeit64:53


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Hidden Orchestra ist ein Projekt des Komponisten Joe Acheson, der für seine Alben immer wieder ein fiktives Orchester erschafft, indem er die Beiträge der Musiker und Musikerinnen zu einem großen Ensemble zusammensetzt.

Als Grundlage und Inspiration für das dritte Album von Hidden Orchestra dienten Vogelgesänge und diverse Naturgeräusche, die Acheson seit vielen Jahren aufnahm und archivierte. Über diese „field recordings“ legte der Komponist die Klänge seiner Instrumente, darunter Klavier, Kontrabass, Bassgitarre, Perkussion sowie der Keyboards. Das Ergebnis nennt Acheson sein „persönliches Audio-Tagebuch, Zeitkapsel oder Memoir“.

In „First Light“ hört man beispielsweise die Vögel, die eines winterlichen Morgens um 5 Uhr in das Mikrofon von Acheson gesungen haben. Auch die von den Reisen mitgenommenen Aufnahmen fanden auf dem Album ihre Berücksichtigung. Darunter waren ein tropfendes Abflussrohr in Innsbruck, ein Dunstabzug in Talinn, oder Besteck und Geschirr in Brighton.

Die Fragmente von Sessions mit Stammbelegschaft der Hidden Orchestra, darunter mit Poppy Ackroyd (Geige), Tim Lane (Schlagzeug und Posaune), Jamie Graham (Schlagzeug) und Mary MacMaster (Harfen), sowie Auszüge aus Einfällen und Songs, deren Entstehung bis zu zwanzig Jahre zurückliegen kann, sind allesamt auf dem durchgehend instrumentalen Album zu finden.

Die zusätzlichen Beiträge der Gäste und der Stammbesetzung, vor allem die der Trompete, des Cellos und der Klarinette sorgen für zusätzliche Farbtupfer.

Herausgekommen ist dabei eine bestechend originelle Musik, die aus den Naturgeräuschen sowie aus den Elementen von Ambient-Musik, neoklassischer Kammermusik, Jazz, moderner Elektronik, Folklore, Soundtrack-Musik und Postrock magisch wirkende Klanglandschaften hervorzaubert. Sehr farbenfroh, lebendig und nach meinem Eindruck gar nicht mal so schwer zugänglich klingt also das faszinierende Resultat.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.7.2017
Letzte Änderung: 17.7.2017
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Hidden Orchestra

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2010 Night Walks 12.00 1

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