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Progenesi

Ulisse: L'Alfiere Nero

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013
Besonderheiten/Stil: instrumental; HardRock; RetroProg
Label: Pid
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Giulio Stromendo Keyboards
Omar Ceriotti Schlagzeug
Dario Giubileo Bass
Patrik Matrone Gitarren

Gastmusiker

Eloisa Manera Violine
Watanabe Cello

Tracklist

Disc 1
1. La Gioia della Pace 4:46
2. La Strategia 6:23
3. Il Blue della Notte 11:06
4. Il Rosso della Notte (Part. I) 7:50
5. Il Rosso della Notte (Part. II) 8:30
6. Un Grande Eroe 10:12
Gesamtlaufzeit48:47


Rezensionen


Von: Piotre Walter @


Progenesi sind eine italienische Band, deren Mitglieder ihr Handwerk am Konservatorium in Mailand gelernt haben aber auch in der lokalen Musikszene der Stadt. Und so dampft die klassische Ausbildung der Musiker aber auch erdiger Rock aus jeder Pore des Albums. Alle Beteiligten bestechen durch ein fantastisches solistisches Können. 



Ulisse L'alfiere Nero ist schlicht ein Feuerwerk an Ideen - keine Sekunde Langeweile, versprochen. Spannend an diesem Album ist der Geist der 70er, der in jeder Sekunde präsent ist, obwohl das Album 2013 entstanden und auch zeitgemäß produziert ist. Mir kommt dies gelegen, da ich in letzter Zeit wieder sehr viel 70er Jahre Musik höre und manche „"neueren“ Genres wie Progmetal, New Art Rock oder Neoprog mir momentan weniger Spaß machen; was daran liegen mag, dass sich Sounds und Kompositionen dort wiederholen.

Progenesi wiederholen doch auch die 70er Jahre könntet ihr jetzt entgegnen und ganz unrecht habt ihr da sicherlich nicht. Trotzdem das Album hat viele Stärken und kommt nicht im Dutzendgesicht daher. Sicher die Musiker verehren 100%ig alte Helden wie E.L.P., PFM, Kansas, Banco oder Deep Purple, jedoch wirken die Kompositionen sehr eigenständig und keineswegs verstaubt oder entlehnt. Souverän verschmelzen die 6 Musiker die Genres Rock, Jazz, Klassik. Frisch und kraftvoll die oft temporeichen Jazz- oder Hardrockpassagen. Die Kompositionen haben Witz, Ideenreichtum, Tempo, Spielfreude - sogar gefühlvolles kommt nicht zu kurz (Il Rosso della Notte Part2).


Ein starkes rein instrumentales Retroprog-Album haben die jungen Italiener vorgelegt, welchem man höchstens seine extreme Verspieltheit vorwerfen kann. Bleibt zu hoffen, dass da Weiteres nachkommt.

Anspieltipp(s): La Strategia, Il Rosso della Notte (Part. I)
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.8.2017
Letzte Änderung: 31.7.2017
Wertung: 12/15

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