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Art Against Agony

Russian Tales

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017 (EP)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Progmetal
Label: Vault Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

the sorcerer lead guitar
the machinist rhythm guitar
the heretic bass
the surgeon piano/synths
the maximalist mridangam
the malkavian drums

Tracklist

Disc 1
1. Königsberger Präludium 4.00
2. Nothing to declare? 4.16
3. The for the Dragon 5.18
4. Coffee for the Queen 4.30
5. Saratov Incident 4.30
Gesamtlaufzeit22:34


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Mein vielleicht liebstes Stuttgarter Progmetal-Kollektiv hat mal wieder zugeschlagen und zwar zum zweiten Mal im Jahre 2017. Nach der im Februar veröffentlichten digitalen EP „The forgotten Story“ kam im Juli noch eine EP raus, diesmal eine unter dem Titel „Russian Tales“.

Da sich die Musiker auch als Vertreter der zeitgenössischen Ästhetik mit Lizenz zu den reflektierenden Statements verstehen, wird „Russian Tales“ von einigen Kommentaren zum Thema „Wahrnehmung der Schönheit“ begleitet.

Der Titel „Russian Tales“ bezieht sich auf die Tatsache, dass die Musik unter dem Eindruck einer Konzert-Tour 2016 durch Russland entstanden ist, die 3 Wochen dauerte und 12000km lang war.

Statt des eigentlich zu erwartenden technischen Progmetal weist das atmosphärische Gitarren-Instrumental (nur Gitarren, keine Begleitung) „Königsberg Präludium“ eher in Richtung Postrock. „Nothing to declare?“ geht größtenteils als flotter, dicht komponierter Gitarren-Prog mit Progmetal-Anklängen durch. Erst gegen Ende entschließt man sich zum eindeutigeren Progmetal-Bekenntnis. „Tea for the Dragon“ vereinigt Funk-, Jazz-Rock-, Progmetal- und Mathrock-Elemente zu einem schlüssigen Ganzen, das stellenweise schon an Panzerbalett erinnern kann. „Coffee for the Queen“ geht verstärkt in Richtung vom virtuos rockenden, instrumentalen Progmetal mit möglichen Dream Theater-Referenzen. Im Mittelpunkt von „Saratov Incident“ stehen dagegen komplexe Djent-Akkordfolgen.

Ich konnte auf „Russian Tales“ zwar keine russischen Einflüsse in der Musik feststellen, aber die EP bleibt trotzdem ein hörenswertes Lebenszeichen des Stuttgarter Progmetal-Kollektivs.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.8.2017
Letzte Änderung: 3.8.2017
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Art Against Agony

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2014 Three Short Stories 12.00 1
2016 The Difference Between A Duck and A Lobster 11.00 1
2017 The Forgotten Story 11.00 1

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