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Architectural Metaphor

Galactus Interruptum

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Spacerock
Label: ArcMet Music
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Paul Eggleston Synthesizers, Effects
Greg Kozlowski Guitars, Effects
Pat 'Murph' Murphy Drums, Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Galactus Interruptum 10:59
2. Hypnogogia 0.5mg 10:58
3. Celestial Recycler (Apbrallen) 6:37
4. Dragons of Piccadilly 2:35
5. Crooked Sphynx (Ozymandias) 9:46
6. The Attenuator 3:55
7. Holy 2 12:44
8. Opus Astra 8:17
9. Exegesis 11:36
Gesamtlaufzeit77:27


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Viel ward von Architectural Metaphor nach dem Erscheinen des Livealbums "Viva" (2004) nicht mehr gehört. Seit der Mitte des ersten Jahrzehnts war Gitarrist Greg Kozlowski (alias Antrilon) vornehmlich bei Secret Saucer tätig. Offenbar bedeutete dies aber nicht das Ende von Architectural Metaphor, auch wenn man wohl nur noch sporadisch aktiv war.

Das änderte sich dann vermutlich mit dem Ausstieg Kozlowsksi bei Secret Saucer, irgendwann Anfang des zweiten Jahrzehnts des dritten Jahrtausends. 2013 erschien jedenfalls mit "Everything You Know Is Wrong" ein neues Album (als von der Band vertriebene CD-R), die erste Studioscheibe seit dem 1997 veröffentlichten "Creature Of The Velvet Void". Architectural Metaphor waren da Paul Eggleston (die einzige Konstante in der Geschichte der Formation - siehe auch Bionaut), Kozlowski, der Schlagzeuger Pat ‘Murph’ Murphy (einstmals und rezent wieder bei den Independent-Rockern Dinosaur Jr. tätig) und die Sängerin Andrea Aguayo.

2016 legte das Trio Eggleston-Kozlowski-Murphy dann das Album "Galactus Interruptum" vor, diesmal als industriell gefertigte CD. Architectural Metaphor sind hier ganz instrumental zu Gange, und das Album bietet eigentlich genau das, was man bei einem Blick auf das SF-Cover erwarten wird. Ein elektronisch-kosmischer Spaceprog gleitet hier durch die Gehörgänge, bestimmt von Kozlowskis Gitarren und Effektgeräten, aber auch geprägt von allerlei Fiepen, Blubbern, Zischen und Wabern, welches Eggleston mit einem Tastenarsenal erzeugt. Dazu ist Murph meist am Trommeln, wobei die Musik bisweilen auch formlos und ohne rhythmische Fügung dahin schwebt.

Eingespielt wurde "Galactus Interruptum" (mostly) live, wie hinten auf dem Digipack vermerkt ist, vermutlich nicht bei Konzerten, denn von Publikum ist nirgends etwas zu hören. Sehr druckvoll und voluminös arbeiten sich die Klänge aus den Boxen, wobei man nicht sagen könnte, dass sich das kompositorische Konzept über die lange Dauer des Albums sonderlich ändern würde. Eher klingt die Scheibe wie eine Sammlung von spacig-rockigen Studio-Livejams, dominiert von allerlei Gitarrengepfriemel und wuchtigem Getrommel. Erst in der zweiten Hälfte des Albums, vor allem in "Opus Astra" und "Exegesis" (ohne Perkussion, aber mit Mellotronklängen), gewinnen Tasten und Elektronik die Oberhand. Diese zweite Hälfte ist dann auch die bessere, und kann durchaus begeistern (insbesondere "Exegesis").

"Galactus Interruptum" ist somit ein retrogewandtes Album, gut gefüllt mit spacig-elektronischem Jammen und ein paar freieren Klanggemälden, welches natürlich nichts zu bieten hat, was man nicht schon anderswo im Genre gehört hat, welches aber Retro-Space-Elektronik-Adepten trotzdem viel Spaß machen sollte.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.8.2017
Letzte Änderung: 8.8.2017
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Architectural Metaphor

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1994 Odysseum Galacti 9.00 1

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