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Panther & C.

Il Giusto Equilibrio

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Neoprog; RetroProg
Label: Black Widow
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Alessandro La Corte Keyboards
Riccardo Mazzarini Guitar
Mauro Serpe Vocals, Flute
Giorgio Boleto Bass
Folco Fedele Drums

Tracklist

Disc 1
1. ...E Continua Ad Essere... 4:27
2. Giusto Equilibrio 13:32
3. Oric 4:33
4. Fuga Dal Lago 11:29
5. L'Occhio Del Gabbiano 13:41
Gesamtlaufzeit47:42


Rezensionen


Von: Harald Schmidt @


Ein beeindruckendes zweites Album legt dieses italienische Quintett vor und sie stecken ihr Feld zwischen melodischem Retro-Prog, Neo-Prog und dem klassischen Italo-Prog ab – eine Mischung, die ausgesprochen gut funktioniert.

Im schönen Wechsel kraftvoll zupackend oder träumerisch verspielt greift man an sich zwar auf klassische Neo-Prog-Trademarks zurück, klanglich mutet das aber eher retro-proggig an. Der italienische Gesang bringt die typische Italo-Prog-Komponente ein. Dieses teils inbrünstige, rauchige und gleichzeitig theatralisch-schwungvolle Moment verleiht dem Album ein wunderbares Flair. Das alles habe ich selten in dieser Mischung gehört, und gefällt mit jedem Durchlauf besser.

Panther – das behalte ich der Einfachheit so bei, obwohl die Band sich Panther & C. nennt - gehen oftmals ein ordentliches Tempo mit treibendem Schlagzeug und hyperaktivem Bass, wissen im richtigen Moment dann aber zu entschleunigen und in eine romantische Piano-Passage oder ein Flötensolo mit Gitarrenbegleitung überzuleiten. In den rockigen Momenten sind E-Gitarre und Keyboards gleichermaßen am Werk und bedienen sich aus dem, was auch Bands wie Marillion oder IQ stark gemacht hat, wenn eben auch eher mit retro-proggigen Orgelsounds als mit synthetischen Keyboards.

Besonders hervorzuheben ist die Stärke der Italiener, ihren Longtracks sowohl einen echten Flow als auch einen tragenden Spannungsbogen zu verleihen. Schön wird in jedem Longtrack immer wieder das Hauptthema aufgegriffen und variiert, so dass Abwechlung aber auch Wiedererkennungswert garantiert sind. Gekrönt wird das von formidablen Gitarrensoli, für die sich weder Rothery noch Holmes schämen müssten und die die Stücke immer wieder in ekstatische Momente entführen. Dieses hypnotische Element kommt besonders schön im elfminütigen Fuga dal Lago zum Tragen.

Was will das Proggerherz mehr, als ein solches kleines Juwel überraschend zu entdecken, das sich so gekonnt mit großartigen Melodien und hoher Emotionalität im Spannungsfeld zwischen Retro-, Neo- und Italo-Prog bewegt. Nur keine Scheu, Panther sind richtig gut und haben Herz!

Anspieltipp(s): Giusto Equlibrio, Fuga Dal Lago
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.8.2017
Letzte Änderung: 6.8.2017
Wertung: 12/15

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