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Inventions

Meta

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Ambient; ArtPop; Elektronische Musik; Neoprog; New Artrock; Rock / Pop / Mainstream; sonstiges
Label: Freia Music
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Christiaan Bruin all instruments

Gastmusiker

Laura ten Voorde violin

Tracklist

Disc 1
1. Meta 4.27
2. One and the same 4.48
3. The turing Test 4.15
4. Into the light 4.02
5. Spaceship Earth 5.45
6. Touch of Rain 5.49
7. Oceania 3.09
8. The Dream Sequence 4.21
9. One small Step 5.23
10. A Place where we belong 6.18
11. The Space Between 8.47
12. Monochrome   (bonus track) 3.22
13. The Space between (alternative Version)   (bonus track) 4.27
14. Touch of Rain (alternative Version)   (bonus track) 5.51
15. Spaceship Earth (alternative Version)   (bonus track) 4.53
Gesamtlaufzeit75:37


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Der Multiinstrumentalist Christiaan Bruins ist einigen Prog-Freunden schon durch seine Aktivitäten unter dem Projektnamen Chris, oder als Mitglied von Sky Architect, Nine Stones Close und Mayra Orchestra bekannt.

Statt Chris, seinen bisherigen Projektnamen, für die Soloprojekte zu verwenden, hat Bruins seine neue Musik 2017 als Inventions veröffentlicht. Die stilistische Ausrichtung der Musik von Bruins bleibt trotzdem bleibt in einem vergleichbaren Rahmen, ob als Chris oder als Inventions.

Der Name Inventions steht für eine aus Songs und Videoclips bestehende Serie, in deren Verlauf der Prozess der Entstehung eines Stückes erklärt wird. Auf patreon.com/inventions wurde den Abonnenten 2016 alle zwei Wochen ein Song vorgestellt, bis man zehn davon beisammenhatte. Diese bilden den Inhalt der vorliegenden CD.

Auf dem ersten Werk von Inventions wird eine Musik geboten, die stilistisch nicht leicht zu fassen ist. Das wäre der keyboardlastig-symphonische, elektronisch eingefärbte Instrumental-Prog („Meta“), eine mit gefälligem Gesang versehene Verschmelzung von Neoprog und Britpop („One of the same“), eine melancholische Postrock-Ballade („The Turing Test“), mit viel Bombast arrangierter Artpop („Into the Light“, „A Place where we belong“), oder eine esoterisch-spacige Ballade zum Thema „Spaceship Earth“. Das größtenteils instrumentale und stattdessen mit zahlreichen gesprochenen Archivaufnahmen versehene „Touch of Rain“ ist wohl in erster Linie als ein Hörspiel zum Thema gedacht, wie man sich in der Vergangenheit die strahlende Zukunft der Menschheit vorstellte.

(Für einige Stücke wurden eben diverse (meist gesprochene) Archivaufnahmen verwendet, um den Musikfreund auf die textlichen Inhalte aufmerksam zu machen).

Als „Oceania“ mal wieder mit dem esoterisch-verträumten Gesang beginnt, kann ich mir die Bemerkung nicht verkneifen, dass die vorliegende Aneinanderreihung von Artrock-Einfällen mit starker New Age-Schlagseite doch langsam eintönig zu wirken beginnt.

Dafür ist „The Dream Sequence“ als ein passables Stück elektronischer Musik einzustufen, die Freunden von J.M. Jarre, oder Michael Garrison gefallen dürfte.

Insgesamt stellt „Meta“ eine nicht besonders abwechslungsreiche Kollektion von esoterisch und spacig eingefärbten Neoprog/Artpop/Elektronik-Artrock-Einfällen dar, die weitgehend von den Tasteninstrumenten und einem entrückten Gesang getragen werden. Das klingt ein wenig so, als wollte jemand eine märchenhafte, in hellen Farben getauchte und sorgenfreie Welt kreieren. Eine auf Wolken schwebende Welt ohne Probleme und Sorgen kann aber bald etwas eintönig werden. Zumindest als Hörerlebnis. Immerhin ist es schon mal bemerkenswert, dass es noch jemand schafft, in einer heilen Welt zu leben und dementsprechend zu musizieren.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.8.2017
Letzte Änderung: 7.8.2017
Wertung: 8/15

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