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Cosmograf

The Hay​-​Man Dreams

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: HardRock; Neoprog; New Artrock; RetroProg
Label: Cosmograf Music
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Robin Armstrong Vocals,Guitars,Keyboards,Bass
Kyle Fenton Drums
Rachael Hawnt Vocals on 1,3,6

Gastmusiker

Matt Stevens Guitar solo/Ambient effects on 2
Rachel Hall violin on 6
David Allan Narration on 1,2,6

Tracklist

Disc 1
1. Tethered And Bound 6.36
2. Trouble In The Forest 7.28
3. The Motorway 8.22
4. Cut the Corn 5.08
5. Melancholy Death of a Gamekeeper 4.58
6. Hay-Man 12.37
Gesamtlaufzeit45:09


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Es wird oft zurecht über einfallslose Konzeptgeschichten zu den Prog-Alben gemeckert, aber die Geschichte, die sich Robin Armstrong für sein sechstes Cosmograf-Album ausgedacht hat, erscheint mir alles andere als klischeehaft.

Inspiriert durch einen mysteriösen Todesfall in der eigenen Familie, entwickelte Armstrong eine bizarr-traurige Geschichte über einen jungen Familienvater und Ehemann, der unerwartet verstarb. Seine Witwe stellte eine Vogelscheuche als Andenken an den Verstorbenen auf (!). (Wer weiß, vielleicht kommen die guten Jungs in den Himmel, etwas weniger guten dagegen aufs Ackerfeld). Daraufhin ließ sich der Geist des Ehegatten in der Vogelscheuche nieder, um bis in alle Ewigkeit dort vor sich hinzuträumen, oder über das Wetter und die Landschaft nachzudenken. Nicht umsonst heißt das Album schließlich „The Hay-Man Dream“. (Geht man nach den Songtexten, kann sich eine Ewigkeit als Vogelscheuche jedoch ganz schön hinziehen).

Dementsprechend nachdenklich und melancholisch wirken die meisten Einfälle auf dem Album. Vielleicht liegt diese Grundstimmung an den gerade überwundenen gesundheitlichen Problemen des Projektchefs, Multiinstrumentalisten und alleinigen Stückeschreibers Robin Armstrong.

Nur hin und wieder bekommt der durch den Rest des Albums verträumt und melancholisch gestimmte Hörer rockigere Passagen geboten. Auf „Hay-Man“ gastiert die Geigerin Rachel Hall, einigen wahrscheinlich durch Big Big Train bekannt.

Genau, Big Big Train könnten bei „The Hay-Man Dream“ das richtige Stichwort sein. Da Armstrong auf dem 2017 neuen Album fast vollständig ohne hörbare Pink Floyd-, oder IQ-Inspirationen auskommt und stattdessen eine mit bedächtigen Rhythmen versehene Mischung aus Artrock, Folk und Retroprog generiert, dürfte das Album den Freunden von Big Big Train ganz gut gefallen. Falls sie einige wenige rockige Momente problemlos vertragen können. Die Melancholiker unter den Marillion mit h-Fans dürfen auch mal reinhören. Mit „The Hay-Man Dream“ liegt zudem noch ein passendes Album für den Herbstanfang vor.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.9.2017
Letzte Änderung: 5.9.2017
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Cosmograf

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2011 When Age Has Done Its Duty 7.50 2
2013 The Man Left in Space 9.00 1
2014 Capacitor 10.00 1
2016 The Unreasonable Silence 13.00 1

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