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Trace

The White Ladies

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1976
Besonderheiten/Stil: mit Orchester; Konzeptalbum; ArtPop; Funk; Klassikrock / Adaptionen; Klassischer Prog
Label: Vertigo
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Rick Van Der Linden Keyboards
Hans Jacobse Keyboards
Cor Dekker Bass
Peter de Leeuwe Drums, Percussion, Guitars
Dick Remelinck Saxophone, Flute
Hetty Smit Vocals
Harry Schäfer Narrator

Tracklist

Disc 1
1. Legend I (Part 1) 3:29
2. Interlude I 0:20
3. Confrontation 4:11
4. Interlude II 0:49
5. Dance Of The White Ladies 1:34
6. Doubts 3:28
7. Trace I 0:16
8. Witches' Dance 2:36
9. Surrender 2:13
10. Interlude III 0:30
11. Pathetique   (Sonata No. 8 In C Minor, Op. 13) 2:26
12. Legend (Part 2) 2:20
13. Interlude IV 0:10
14. The Rescue   (From Sonata No. 3 In C, Op. 2 No. 3) 3:48
15. Trace II 0:25
16. Back Home 3:18
17. Meditation (For René) 3:58
18. Flashback 0:33
19. Conclusion 3:34
Gesamtlaufzeit39:58


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


"The White Ladies" war das dritte und letzte Trace-Album. Oder war es ein Trace-Album? Auf dem Cover stand "Rick van der Linden and Trace", also....

Doch: "Trace hasn't split up or finished" ließ Rick van der Linden verlauten. Vielmehr handle es sich derzeit nicht mehr um eine stabile Band, sondern eher um eine Gruppe von Projekt zu Projekt wechselnder Musiker. Eine Zeit lang sah es auch so aus als stimme das - doch nach "The White Ladies" und einigen vertraglichen Verpflichtungen war Schluss. Von der Linden war längst in andere Projekte investiert.

"The White Ladies" klang auch ganz anders als die anderen beiden Trace-Alben. Verschwunden waren die Power, die Dynamik und die schiere Geschwindigkeit, die diese Alben ausgemacht hatten, sie hatten Platz gemacht für schwelgerischen Midtempo-Sympho. Ian Mosley und Jaap van Eik waren raus, vornehmlich aus finanziellen Gründen. Trace war nicht so erfolgreich geworden wie erhofft, van der Linden kam nicht schnell genug mit neuem Material rüber, und die beiden mussten sich mit anderen Projekten über Wasser halten. Mosley wanderte schließlich zu Gordon Giltrap und Steve hackett ab, van Eik zu - öhrm - Cuby & The Blizzards.

Rick van der Linden arbeitete derweil an anderen Projekten, nahm ein Klassikalbum auf, und erst nach und nach wurde "The White Ladies" fertig. Ein Konzeptalbum diesmal, es drehte sich um die Sage von den witte wieven, die eine Bauerfrau mit Versprechungen von Lied, Tanz, Freude und Freiheit locken. Um diese Geschichte in Musik umzusetzen, engagierte van der Linden das Benny Behr Strings Ensemble, drei Musiker aus seinen Tagen mit Ekseption (Remelinck, Dekker und de Leeuwe), sowie seinen Schüler Hans Jacobse. Hans Schäfer sprach den Erzähltext und Hetty Smit (aka Cherry van Gelder Smith) wurde als Sängerin engagiert.

Das Ergebnis war ambitioniert, aber schwach. Die Scheibe versuchte, den Sympho-Keyboardprog der damaligen Gegenwart mit Funk und leichtgewichtiger Neoklassik zu kombinieren, und mit zwei Beethoven-Adaptionen aufzuwürzen. Das Ergebnis wich zu sehr von dem The-Nice-Pfad der Vorgänger ab, und klang allzu gefällig, stellenweise sogar ein wenig schmalzig. Bisweilen hört sich "The White Ladies" ein wenig wie ein Greenslade-Album an, auch Camels "The Snow Goose" ist nicht weit weg, die Spritzer Sky und Rondó Veneziano allerdings tun dem Album nicht gut.

Das merkten auch die Fans, und so verkaufte sich "The White Ladies" in weitaus kleineren Stückzahlen als die beiden Vorgänger. Van der Linden verlor das Interesse an der Band, wandte sich anderen Projekten zu - und so war Trace dann am Ende doch finished. Schade! Denn die drei Scheiben dieser Band sind bis heute einen Hör wert, insbesondere in den sonderausgestatteten Auflagen von 2014, zu denen man unbedingt greifen sollte, wenn man die Alben noch nicht hat. "The White Ladies" allein kommt mit 14 Bonustracks!

1 Legend I (Part 1) 3:29
2 Interlude I 0:20
3 Confrontation 4:11
4 Interlude II 0:49
5 Dance Of The White Ladies 1:34
6 Doubts 3:28
7 Trace I 0:16
8 Witches' Dance 2:36
9 Surrender 2:13
10 Interlude III 0:30
11 Pathetique (Sonata No. 8 In C Minor, Op. 13) 2:26
12 Legend (Part 2) 2:20
13 Interlude IV 0:10
14 The Rescue (From Sonata No. 3 In C, Op. 2 No. 3) 3:48
15 Trace II 0:25
16 Back Home 3:18
17 Meditation (For René) 3:58
18 Flashback 0:33
19 Conclusion 3:34

BONUS TRACKS
20 Matthäus Passion (demo) 2:02
21 Interlude - Part Two (demo) 0:44
22 Dance Of The White Ladies (demo) 1:40
23 Doubts (demo) 3:50
24 Witches' Dance (demo) 2:53
25 Pathétique (demo) 2:56
26 Legend (demo) 2:42
27 Interlude - Part Four (demo) 0:14
28 Back Home (demo 1) 2:17
29 Meditation - For René (demo) 4:16
30 Flashback (demo) 0:32
31 Conclusion (demo) 4:45
32 Back Home (demo 2) 2:25
33 Fugue (Live) 2:28

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Greenslade, Camels "The Snow Goose"
Veröffentlicht am: 12.9.2017
Letzte Änderung: 12.9.2017
Wertung: 9/15

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