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VagusNerve

Go Back To The Sirius

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik; RIO / Avant
Label: Utech Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Li Jianhong Guitars, Voice
Vavabond Electronics, Laptop

Tracklist

Disc 1
1. The Memory Of Life 22:11
2. The Exiled Life 24:19
3. Go Back To The Sirius 19:12
Gesamtlaufzeit65:42


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Mehr Krach aus China!

2012 erschien mit "Go Back To The Sirius" das zweite (und bis dato letzte) Album von VagusNerve, wieder bei Utech Records. Wie auf "Lo Pan" ist hier das Duo Li Jianhong und Vavabond zu hören. Im Inneren der posterartig auseinanderfaltbaren, für das Label typischen (und schön platzsparenden) CD-Verpackung ist zudem die Information zu finden, dass die Musik im November 2009 eingespielt wurde, also kurz nach Erscheinen des Vorgängeralbums. Große stilistische Unterschiede sind in der Tat nicht feststellbar.

Allerlei Elektronikgewölk, stellenweise schön retro-krautig-kosmisch, weiteres elektronisches Dröhnen, Fiepen, Hallen, Rauschen, Klappern, Zischen, Raunen und Hupen, erzeugt von Vavabond (eine Dame), trifft auf die meist exaltiert jaulenden, retropsychedelisch-spacig-freiformatigen E-Gitarrenerzeugnisse Jianhongs. Dazu kommen diesmal noch diverse bizarre, meist heftig effektverfremdete Stimmeinlagen (kein Gesang), die es auf "Lo Pan" nicht gab. Sehr mächtig und voluminös gleiten die daraus resultierenden Soundgewebe dahin, schneidend und wüst, expressiv und fast aggressiv, bisweilen aber auch unterbrochen von ruhigeren Klanginseln und geheimnisvoll wogenden Tonwolken.

Drei faszinierende Soundgebilde sind auf "Go Back To The Sirius" zu finden, die Elemente von Noise, Retroelektronik, psychedelischen Gitarrenexzessen und avantgardistisch-freiem Tonmalen dicht miteinander vermengen. Vergleiche kann man zu den rezenteren Klangexkursen Richard Pinhas’ ziehen, vor allem zu seiner Kollaboration mit Merzbow (siehe z.B. "Keio Line"). Allerdings sind VagusNerve fast noch schräger zu Gange (insbesondere Jianhong mit seinem derben Gitarrenschrubben), deftiger, aber auch klangvoller, krautiger, psychedelischer und spaciger. Vor allem die immer wieder nach Vorne fiependen Elektronikklänge Vavavbonds lassen den Eindruck entstehen, dass man hier irgendeinem durchgeknallten Krautexperiment lauscht. Klangtechnisch bewegt sich das alles allerdings auf höchsten Niveau.

Welch wunderbarer Krach!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.10.2017
Letzte Änderung: 1.10.2017
Wertung: 12/15
das Debüt bekommt als Erstling einen Punkt mehr

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von VagusNerve

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2009 Lo Pan 13.00 1

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