SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
15.1.2018
Security Project - Contact
Weedpecker - II
14.1.2018
Goblin - Buio Omega
Weedpecker - Weedpecker
13.1.2018
Goblin - Tenebre
Galahad - Seas Of Change
Fondation - Les Cassettes 1980-1983
Motherhood - Doldinger’s Motherhood
Inner Ear Brigade - Dromology
IQ - Tales From A Dark Christmas
Cyborg Octopus - Learning To Breathe
12.1.2018
Pingvinorkestern - Look - No Hands!
11.1.2018
Tatvamasi - Amor Fati
Steve Hackett - Wuthering Nights: Live In Birmingham
10.1.2018
Deluge Grander - Oceanarium
Melanie Mau & Martin Schnella - Gray Matters
Multi-Story - Live at Acapela
Parzival - BaRock
ARCHIV
STATISTIK
24274 Rezensionen zu 16590 Alben von 6468 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Igorrr

Nostril

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2010
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik; Gothic; Klassikrock / Adaptionen; Metal; Progmetal; RIO / Avant; Worldmusic / Ethno; sonstiges
Label: ad Noiseam
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Gautier Serre Gesang, elektronische Manipulationen, Akkordeon, Saxofon, Sitar, Cembalo, Mandoline, Streicher, Grunts
Laurent Lunoir vocals
Laure Le Prunenec vocals
Nicolas Sénac guitar
Simon Fleury banjo
Benjamin Violet strings
Marta Bogumiła Nowak other instruments

Tracklist

Disc 1
1. Double Monk 2:57
2. Tendon 4:30
3. Excessive Funeral 3:30
4. Very Long Chicken 3:31
5. Melting Nails 2:39
6. Pavor Nocturnus 4:21
7. Caros 0:52
8. Cruciform Dachshund 3:43
9. Half A Pony 2:24
10. Unpleasant Sonata 2:15
11. Dentist 0:44
12. Fryzura Konika 2:50
13. Veins 4:29
14. Moldy Eye 4:27
Gesamtlaufzeit43:12


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @


Nostril ist das dritte Album der französischen Baroquecore-Band um Gautier Serre. Unterdessen dürfte sich in der Szene herumgesprochen haben, dass Musik von Igorrr einer der stärksten Tobake ist, die man sich momentan geben kann. Eine Mischung aus elektronischem und metallischem Berserkertum, barocken Cemballos und Drumcomputern auf Speed.

Nostril beginnt gleich mal deutlich härter und metallischer als seine Vorgänger. Die drum-samples und elektronischen Effekte sind schneller und omnipräsenter als noch auf Moisissure. Dazu gesellt sich bald eine kratzende Violine und ekstatischer "Gesang", mal als martialisches Gegrowle, mal im amerikanischen Country-Folk-Stil.

Bald ist der Sound beinahe brachial wie eine Mischung aus Knochenmühle und Metall-Schredder, Erlösung bringt kurz eine sakrale Kirchenorgel. Doch sofort geht der Irrsinn weiter, selten gibt es mal eine Verschnaufpause von der hämmernden, knarzenden, scharrenden und kratzenden Dauer-Marter. Von allen Tobaken des Herrn Serre ist dieser der bisher stärkste.

In der zweiten Hälfte von Nostril wird der härtere Anteil etwas heruntergefahren und mehr im barocken Stil des Vorgängers musiziert. Es gibt wieder mehr Spinett, Cemballo und Piano, was den Hörer sich ein wenig entspannen lässt. Allerdings finden sich hier auch einige Wiederholungen, die an Moisissure erinnern.

Insgesamt ist Nostril aber ein weiteres interessantes Werk Igorrrs aus den Randbezirken des Genres.

Anspieltipp(s): Very Long Chicken, Fryzura Konika
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.11.2017
Letzte Änderung: 4.11.2017
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Igorrr

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2006 Poisson Soluble 12.00 1
2007 Moisissure 13.00 1
2012 Hallelujah 14.00 1
2014 Maigre 11.00 1
2017 Savage Sinusoid 13.00 2

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum