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Igorrr

Maigre

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik; Folk; Gothic; Jazzrock / Fusion; Klassikrock / Adaptionen; Moderne Electronica; Moderne Klassik; Progmetal; RIO / Avant; sonstiges
Label: ad Noiseam
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Gautier Serre all instruments

Gastmusiker

Fabien Serre accordion
Alexandre Peronny cello
Laure Le Prunenec vocals
Laurent Lunoir vocals
Simon Fleury vocals
Junon Vinau vocals
Bologna Violenta strings
Nicolas Sénac guitar

Tracklist

Disc 1
1. Barbecue 3:46
2. Figue Folle 3:46
3. Cuisse 4:37
4. Alain 3:47
5. Biquette 4:59
Gesamtlaufzeit20:55


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @


Maigre ist eine EP, welche Igorrr zusammen mit dem französischen Musiker Ruby my Dear eingespielt hat. Über diesen Künstler findet man im Netz nicht allzu viel, ausser, dass er dem Genre Dance/Electronica und Breakcore zuzuordnen ist. Breakcore ist eine sehr kleine (Untergrund-)Szene, deren Protagonisten vor allem in England, Belgien, Holland und Deutschland zu finden sind und deren "Hauptstadt" gemäss Ruby Bristol ist. Die Musik besteht v.a. aus Dubstep und Drum & Bass.

Maigre beginnt mit pizzicato-artigen Streichertupfern aus der Konserve, die alsbald von knarzenden, knochentrockenen und ultrapräzisen E-Beats abgelöst werden. Die Töne zerplatzen wie Glaskugeln im Ohr. Eine Marimba setzt ein, dann eine Opern-Diva, gefolgt von Harmonica im Waltzer-Takt.

Die nächsten beiden Stücke werden in erster Linie von E-Beats dominiert und enthalten weniger typische Igorrr-Elemente, ähneln dafür mehr den Stücken, die man von Ruby my Dear im Netz findet. Hier werde ich auch sehr an das Programming von Björk erinnert, wie man es exemplarisch am Ende von Crystalline findet.

In Alain duellieren sich eine Opernstimme und ein Irrer und im abschliessenden, anfänglich etwas ruhigeren Biquette entlässt uns die Diva mit einem schönen Klargesang über leicht hallendem Piano in das Finale, in dem Serre und Ruby nochmals alle Register ziehen und ein elektronisches Beat-Gewitter über dem Hörer heraufbeschwören und niedergehen lassen.

Obwohl das Grundgerüst des typischen Igorrr-Sounds auf jedem Album vorhanden ist, gelingt es Serre doch jedesmal, diesen leicht zu modifizieren und das Baroque Core Mikroversum weiter auszuleuchten. So bleibt jedes Album spannend und gibt es für den Hörer Neues zu entdecken.

Anspieltipp(s): Cuisse
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.11.2017
Letzte Änderung: 5.11.2017
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Igorrr

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2006 Poisson Soluble 12.00 1
2007 Moisissure 13.00 1
2010 Nostril 11.00 1
2012 Hallelujah 14.00 1
2017 Savage Sinusoid 13.00 2

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