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Overhaul

Notes by an Unstable Muser

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label: Freya Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Samuel de Vries vocals
Richard Sluik guitars
Glenn Bergmans keyboards
Gielian Meessen bass guitar
Sander van den Broek drums

Tracklist

Disc 1
1. Blue Box 4.22
2. Stone Intact 5.54
3. The Dance 3.51
4. Storm 6.51
5. My Heart Suggestible 2.52
6. Aeons & Life 5.51
7. Pastels 5.29
8. Heave 4.45
9. Broken Glasses, Torn Pages 4.56
10. Detour 5.02
Gesamtlaufzeit49:53


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Das niederländische Progmetal-Quintett Overhaul debütierte 2014 mit einer EP „Daybreak“. Im September des Jahres 2017 erschien mit „Notes by an Unstable Muser“ das erste „reguläre“ Album der Combo um den charismatischen Sänger Samuel de Vries, der auch für die meisten Kompositionen und Songtexte verantwortlich zeichnet.

Es heißt inzwischen seitens der Band, die auf der EP gebotene, durch Dream Theater inspirierte Musik spiegelte noch die Suche nach eigener Identität wider. Man hätte sich inzwischen weiterentwickelt. In der Zeit vor „Notes by an Unstable Muser“ hat man noch als Vorgruppe für Leprous, Agent Fresco und Voyager agiert und dadurch möglicherweise neue Kreativität geschöpft.

Auf „Notes by an Unstable Muser“ hat man sich nicht mehr nach Dream Theater, sondern vielmehr nach Leprous und Meshuggah gerichtet. Also bilden hier komplexes Djent- und Prog-Metal-Geriffe, melodische Gitarrenbeiträge, lyrisch eingefärbte Gitarrenwände und melancholisch-gefühlvoller Gesang ein hörenswertes Ganzes, eine frische Mixtur, die voller belebender Kontraste steckt.

Was mir auch sehr angenehm auffällt, ist der transparente und kraftvolle Klang, so dass man nicht nur die Bassgitarre, sondern auch die Synthies durchgehend hören kann. Die Aufgaben der Bassgitarre gehen oft darüber hinaus, was man üblicherweise von den Progmetal-Combos gewöhnt ist, weil der Bassist schon mal durch virtuose Figuren brilliert.

Der Keyboarder verwendet mitunter schneidende Synthieklänge, spielt damit auch die Riffs unisono mit der Gitarre, oder konterkariert die harten Gitarrenriffs mit melodischen Akzenten. Das geht manchmal soweit, dass der Synthie-Spieler Glens Bergmans dem Ganzen streckenweise einen leicht elektronischen Anstrich zu verleihen vermag. Eine solche Herangehensweise des Keyboarders halte ich für eine interessante und bemerkenswert eigene Note von Overhaul.

Mit „My Heart Suggestible“ gibt es für noch mehr Abwechslung eine Ballade mit exponierten akustischen Gitarren.

Insgesamt liefern Overhaul auf ihrer ersten CD-Veröffentlichung eine ansprechende Leistung ab, die man Freunden von modernem Progmetal empfehlen kann.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.11.2017
Letzte Änderung: 25.11.2017
Wertung: 11/15

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