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Monoglot

Wrong Turns and Dead Ends

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Jazz; Jazzrock / Fusion; RIO / Avant; sonstiges
Label: Hout Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Fabian Willmann Tenorsax
Sebastian von Keler Tenorsax
Kristinn Smari Kristinsson Gitarre
Florian Keller Bass
Luca Glausen Drums

Tracklist

Disc 1
1. Wake Up Song 3.16
2. N192 3.50
3. Swing 4.58
4. Staphylococcus Aureus 5.38
5. Mess 3.41
6. The Coast 2.25
7. Sirens 4.55
8. Tuxedo 3.35
9. Suna Rosa 4.29
Gesamtlaufzeit36:47


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


MONOGLOT nennt sich ein junges deutsch-schweizerisch-isländisches Quintett, dessen vergleichsweise melodischen Klänge von zwei Saxophonisten und einem Gitarristen bestimmt werden. Schlagzeug und Bass sorgen dabei für krumme und komplexe Rhythmen, die als Basis für polyphones, gerne auf repetitiven Strukturen basierendes Geflecht aus drei melodiegebenden Instrumenten dienen.

„Wrong Turns and Dead Ends“ ist das zweite Album von MONOGLOT. In der Musik werden spielerisch und gekonnt die Elemente von Jazz, Avant-Prog und Rock verarbeitet. (Moderne Klassik konnte ich zwar selten heraushören, aber die repetitiven Motive in „N192“ könnten glatt von Philip Glass kommen). In den Kompositionen wurde gleichwohl stets an die nachvollziehbaren melodischen Entwicklungen gedacht.

In „Swing“ trifft jazzig Balladeskes auf hymnisch Rockiges. In „Mess“ steht eine rockige Gitarre und treibender Rhythmus den komplexen Saxophon-Figuren gegenüber. Auch „The Coast“ und „Tuxedo“ verbinden auf erfrischende Weise die rockigen Grooves mit virtuosen Jazz-Prog-Referenzen. In „Suna Rosa“ glaubt man sogar stellenweise postrockig flirrende Gitarren zu vernehmen.

Für das CD-Artwork hat man sich etwas Besonderes einfallen lassen. Es gibt nämlich acht bedruckte Schichten von transparenter Folie, die, um eine Achse gedreht, diverse farbliche Kombinationen ermöglichen.

„Wrong Turns and Dead Ends“ ist auf jeden Fall eine dicke Empfehlung für alle Freunde von der eher seltenen Art des Avant-Jazz-Prog wert, bei der auch die melodisch-rockigen Akzente ihren Platz haben. Musikalische Sackgassen und falsche Entscheidungen konnte ich trotz des Albumtitels bisher nicht entdecken.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.11.2017
Letzte Änderung: 29.11.2017
Wertung: 11/15

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