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SIWA

AtavachroN

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Suzan Basbay Vocals,additional Lyrics
Etienne Debler Drums,Percussion,Background Vocals
Kai Redies Guitars,Keyboards,Background Vocals
Volker Rohde Bass

Tracklist

Disc 1
1. Virgin's Call 9.17
2. The Artist 6.16
3. Echo 13.12
4. Equilibrium 9.47
5. Impressionist 10.29
6. Pearl Blast 4.23
7. AtavachroN 21.07
Gesamtlaufzeit74:31


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Das Projekt namens SIWA wurde 2006 von Etienne Debler (Schlagzeug), Kai Redies (Gitarre) und Volker Rohde (Bassgitarre) in Berlin ins Leben gerufen. In den ersten zwei Jahren spielte man instrumentalen Prog-Rock, bis man in Suzan Basbay eine geeignete Sängerin fand. Zu diesem Zeitpunkt erfolgte auch eine deutlichere Zuwendung zu Progressive Metal.

Das erste Album „AtavachroN“ wurde zwischen 2009 und 2015 aufgenommen und tontechnisch bearbeitet. Durch das allwissende Internet konnte ich folgendes erfahren: „Die Atavachron ist ein computergesteuertes temporales Transportsystem, das es ermöglicht in eine vergangene Zeit zu reisen“. Schon Allan Holdsworth benannte sein Soloalbum nach dieser geheimnisvollen Einrichtung. Und es gibt tatsächlich ziemlich eindeutige Hinweise, dass zumindest einige der Songtexte von SIWA die Themen aus der Star-Trek-Serie aufgreifen.

Zu den von den Musikern genannten Inspirationen und Vorbildern gehören unter anderem Aghora, To-mera, Haken, Dream Theater, Porcupine Tree und Opeth.

Schon in den ersten Minuten des eröfnenden "Virgin's Call" fallen mir die kurzweiligen Kontraste zwischen den hart riffenden und den lyrischen Teilen auf. Auch die zahlreichen Rhythmuswechsel sowie das ebenso dichte wie kreative und damit nicht unbedingt nur simpel begleitende Bassgitarrenspiel können kaum überhört werden. (Das mit in einer Progmetal-Combo die Bassgitarre am interessantesten – wie in diesem Stück - erscheint, kommt eher selten vor).

Die meisten Merkmale, wie die kreativen Riffs, der mehrteilige Aufbau, die einfallsreichen Rhythmen und das virtuose Bassspiel, die mir an „Virgin’s Call“ positiv aufgefallen sind, kann man glücklicherweise auch auf die übrigen Stücke von „AtavachroN“ übertragen. In mehreren Stücken gibt es zudem kurze jazzige, oder funkige Einwürfe zu vermelden. Überraschend und sehr hübsch der kurze Teil mit a capella-Gesang in „Equilibrium“.

Die Songtexte werden von der glockenhellen Stimme von Suzan Basbay auf charmante Weise dargeboten, die in den über das gesamte Album verteilten balladesken Teilen ausnahmsweise nicht gegen rockende Gitarren bestehen muss. Was an sich schon zu den reizvollen musikalischen Kontrasten gezählt werden kann.

Freunde vom raffinierten Progmetal mit Damengesang sollten SIWA mal antesten!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.12.2017
Letzte Änderung: 1.12.2017
Wertung: 10/15

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