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The Black Noodle Project

Divided We Fall

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: New Artrock; Postrock; Psychedelic
Label: Progressive Promotion Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jérémie Grima guitar, keyboards, vocals
Sébastien Bourdeix guitars
Tommy Rizzitelli drums
Mobo bass

Tracklist

Disc 1
1. Isolation 7.50
2. Memorial 6.10
3. Ashes to Ashes 5.49
4. Under a Black Sky 2.00
5. Absolom 5.58
6. Cosmic Dust 9.56
7. Left Behind 3.31
Gesamtlaufzeit41:14


Rezensionen


Von: Marc Colling @


Das 6. Album der 2001 in Frankreich gegründeten Band The Black Noodle Project befasst sich mit dem Thema der gespaltenen Persönlichkeit. Sieht man ihr erstes Video zum Song ABSOLOM, so kann man das durchaus nachvollziehen. Jérémie Grima, Kopf der Band, hat mit seinem langjährigen Partner Sébastien Bourdeix und 2 weiteren Musikern an Bass und Schlagzeug ein weiteres Album im Postrock und New Artrock eingespielt. Die Kompositionen wurden ohne Ausnahme von Grima und Bourdeix geschrieben und der neue Basser Mobo hat interessanterweise das Mixing und Mastering ausgeführt.

Klang das letzte Album „Ghosts & Memories“ bereits oft nach Filmmusik, so ist auch dieses Album wieder prädestiniert zur Untermalung von Bildern. Düstere Bilder, mit nebligen Landschaften, skurrilen Personen und weiten Wäldern. Der Klang wabert durchs fahle Licht, die Gitarre meist elegisch, die Drums und der Bass besonnen. Ab und zu eine A-Gitarre wie in UNDER A BLACK SKY und auf 2 Songs hört man sogar Gesang. So ist ASHES TO ASHES, das nichts mit David Bowie zu tun hat, ein erstes Highlight auf diesem melancholischen Album. „Nur“ eine Ballade, aber eine vom großen Kaliber. Eine menschliche Stimme, die so klingt als habe der Hörer sehnsüchtig auf Rettung gewartet nach den beiden ersten instrumentalen Tracks voller Seelenqual.

Es gibt aber auch Momente, wo die Band das Tempo anzieht, wie im mitreißenden ABSOLOM, und dennoch entstehen auch hier Monolithe aus Klängen. Waren diese auf dem Vorgängeralbum noch manchmal zu dick aufgetragen, so hält Grima sich diesmal zurück. Der Klang ist nicht ganz so brachial und voluminös, sondern atmet auch mal tief durch. Dazu psychedelische Momente, mal mit Synthie, mal mit Gitarre, das passt in seiner Gesamtheit.

Für Freunde von sphärischem, emotionalem und elegischem Artrock/Postrock, die mal etwas Neues entdecken wollen. Die Mischung ist interessant und nicht von ungefähr ist die Band im Prog eine größere Nummer in Frankreich. Sie wären noch wesentlich bekannter, wenn sie auch live öfters auftreten würden. Aber danach sieht es leider nicht aus, da Grima in Interviews stets betont, er sehe seine Band momentan eher als Studioprojekt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Alcest
Veröffentlicht am: 3.12.2017
Letzte Änderung: 3.12.2017
Wertung: 11/15
mit Tendenz zu 12

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von The Black Noodle Project

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 And Life goes on... 10.50 2
2010 Ready To Go 7.00 1
2011 Dark & Early Smiles 8.50 2
2013 Ghosts & Memories 10.50 2

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