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Nicklas Sørensen

Solo 2

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Krautrock; Postrock
Label: El Paraiso Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Nicklas Sorensen Guitars, Keyboards, Synthesizer

Gastmusiker

Jonas Munk Synthesizer, Drum Programming

Tracklist

Disc 1
1. 2.1 6:08
2. 2.2 5:32
3. 2.3 6:21
4. 2.4 4:19
5. 2.5 7:58
6. 2.6 10:44
Gesamtlaufzeit41:02


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


"Solo 2" ist (logisch) das zweite Soloalbum von Nicklas Sorensen, der ansonsten vornehmlich in der dänischen Post-Retrokraut-Psychedelik-Formation Papir die E-Gitarre bedient. Lies sich Sorensen auf seinem Erstling oft von den Papir-Kollegen bzw. Jonas Munk (siehe Causa Sui) begleiten, ist er auf "Solo 2" des Öfteren alleine tätig. Nur bisweilen ging ihm weiterhin Munk zur Hand.

Hallende und schallende E-Gitarrenklänge gibt es auf "Solo 2" zu hören, ergänzt um allerlei Tastenwerk und seltene Akustikgitarreneinlagen, postrockig ausladend, elektronisch-krautig wabernd, munterer voran gleitend, atmosphärisch hallend, und ätherisch schwebend. Bass und Schlagzeug, wie noch auf "Solo", sind nicht mehr zu hören. Dafür sind in zwei Nummern urig-primitive Muster einer Rhythmusmaschine zu vernehmen. Selten arbeiten sich die Tastenklänge in den Vordergrund, wie z.B. in "2.4", in dem erst einmal ein hallendes E-Piano das klangliche Geschehen bestimmt. Auch sonst scheint mir der Tastenanteil auf "Solo 2" etwas grösser zu sein als noch auf dem Debüt. Etwas schwungvoller ist die Musik hier wohl auch ausgefallen (man höre z.B. gleich das einleitende "2.1").

Trotzdem liegen sicher keine musikalischen Welten zwischen "Solo" und "Solo 2". Eher entspannt gleitet die Musik auch hier voran, meist versehen mit einer Neu!-artigen, repetitiv-schreitenden, klangvoll-warmen Atmosphäre, und wenigen sperrig-kantigen Ausbrüchen. Wie auf dem Vorgänger wird dann in der ausgedehnten Abschlussnummer freier und formloser in Klang gemalt, dominiert von verzwirbelt hallenden Gitarrenlinien, begleitet von voluminösen Synthesizermustern und luftigen Elektronikgeweben.

Wem Sorensens Soloerstling gefallen hat (und wer zudem die Musik von Papir schätzt), der bekommt hier einen klangverwandten Nachschlag. Kurzum: Nicht weltbewegend, aber sehr nett.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.2.2018
Letzte Änderung: 4.2.2018
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Nicklas Sørensen

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2016 Solo 11.00 1

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