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Dry River

Quien Tenga Algo Que Decir...Que Calle para Siempre

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; New Artrock; Progmetal; RetroProg; sonstiges
Label: Rock Estatal Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ángel Belinchón Calleja lead vocals
Carlos A. Prades guitar, keyboards, backing vocals
Matías Orero guitar, backing vocals
David Mascaró bass, backing vocals
Marti Bellmunt keyboards, saxophone, backing vocals
Pedro Corral drums, backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. Traspasa Mi Piel (Intro) 1:46
2. Bajo Control 6:36
3. Irresistible 5:05
4. Frascos Vacíos 6:11
5. Informe T-24 6:16
6. Casto 4:31
7. Oda Al Líder 1:49
8. ¿Cuánto Vales Tú? 6:29
9. Caída Libre 4:58
10. El Lado Bueno De Las Cosas Malas 4:38
11. Rosas y Gaviotas 13:00
12. Traspasa Mi Piel 6:29
Gesamtlaufzeit67:48


Rezensionen


Von: Peter Meyer @


Grundsätzlich kann auf die Besprechungen von „Circo de la Tierra“ und „2038“ Bezug genommen werden. Die Spanier verfolgen ihr Konzept nämlich konsequent. Wieder einmal wird die überdurchschnittliche Kompetenz der Gitarristen Carlos A. Prades und Matías Orero deutlich. Gelegentlich rocken die Männer von der iberischen Halbinsel ab wie Hensley´s Uriah Heep zu ihren besten Zeiten (Bajo Control) und reflektieren auch deren archaischen Klangkörper. Sie haben zwar keinen David Byron in ihren Reihen, aber die besseren Solisten (sorry, Mick). Daneben gibt es auch ein paar manirierte Mätzchen wie seinerzeit auf Queen´s „A Night at the Opera“ zu hören (Casto, Oda a Lider).

Noch ungestümer als beim Erstling, so erscheint es, werden verschiedene Stilrichtungen unterschiedlicher Genres von Operettenmusik, Folk und Chanson bis zu Bigband-Jazz und Pogo mit wüstem Vergnügen und atemberaubender Geschwindigkeit hintereinander platziert, wodurch einzelne Beiträge mitunter schon zu uneinheitlich ausfallen (¿Cuánto Vales Tú?). Andererseits fordert das den Hörer zu beständiger Konzentration auf das Dargebotene und er erlebt eine Menge an konzertanten Gegensätzlichkeiten. Wenn die das live so rüberbringen (ein Live-Album ist bereits auf dem Markt)…..chapeau! Dann bin ich demnächst im Großraum Madrid unterwegs.

Individuell betrachtet werden sollte der mit 13 Minuten längste Titel Rosas y Gaviotas (Rosen und Möwen). Erwartungsgemäß zeigt sich auch hier die Vielgestaltigkeit des Songwritings und der Arrangements. Beginnend als unauffälliger Singer/Songwriteract, getragen von Piano und Akustikgitarre, entwickelt sich der Longtrack zu einem bunten Wechsel musikalischer Bilder mit verschiedenen Eindrücken in mehreren voneinander abgesetzten Teilen. Schnelle Melodic Speed Metal Parts (die Rosendornen stechen und die Möwen sind bissig) wechseln ab mit entspannteren, die aufgrund der Instrumentierung als Retroprog gelten können, an anderen Stellen wird Stampfrythmusrock abgelöst von eindringlichen Chorpassagen oder auch mal einem Walzer. Wie üblich, erfolgt zwischendrin hier und da eines der geschmackvoll verspielten Instrumentalteile.

Insgesamt erreicht „Quien Tenga…“ nicht ganz das Format seines Vorgängers und seines Nachfolgers, aber es bleibt bei einem äußerst kurzweiligen Hörvergnügen.

Anspieltipp(s): Bajo Control, Irresistible
Vergleichbar mit: Circo de la Tierra, 2038
Veröffentlicht am: 2.3.2018
Letzte Änderung: 2.3.2018
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Dry River

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2011 Circo de la Tierra 13.00 2
2018 2038 13.00 2

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