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Klaus Wiese

Dunya

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1999
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient; Elektronische Musik; Krautrock; Psychedelic; Worldmusic / Ethno
Label: Aquamarin Verlag
Durchschnittswertung: 13/15 (1 Rezension)

Besetzung

Klaus Wiese Klangschalen, Zither, Tambura, Keyboards, Fieldrecordings

Tracklist

Disc 1
1. Ocean I 5:13
2. Akhira I 13:36
3. Ocean II 3:13
4. Dunya 28:35
5. Akhira II 9:54
6. Taksim 4:12
Gesamtlaufzeit64:43


Rezensionen


Von: Michael Hirle @


Nach dem Bestseller „El-Hadra“ erschienen im Laufe der 90er Jahre zahlreiche andere, hochwertige Veröffentlichungen, genannt (und gehört) werden sollten unbedingt das dunkel-schimmernde „Mystic Landscapes“, das geniale, sehr Keyboardbetonte „Thanatos“, das mystisch brodelnde „Tariqa“, das sphärische „Vision“, die sechsteilige Shunyata-Suite auf „Ceremony“, das durch unerhörte Klangwelten wandernde „Turandot“ und „Soma“, das mit „The Divine“ bereits stilistisch einen Vorgeschmack auf das Output-reichste Jahrzehnt Klaus Wieses wagt.

„Dunya“ ist Schlusspunkt und Ausgangspunkt einer neuen Klangsprache. Nochmals erscheinen auf den Parts „Akhira“ und „Dunya“ die bekannte Zither und Tambura und verweisen somit auf das Frühwerk Klaus Wieses, während der „Ocean I+II“ und „Taksim“ eine neue Klangsprache einführen. Was auf „Caravan to Yonder Land“ (Secret Doctrine) angedeutet, auf„Uranus“ und „Neptun“ weitergeführt, auf „The Divine“ (Soma) nochmals angereichert wurde, findet jetzt seine endgültige Ausformung (und formulierung) und sollte auf „Maquam“ seinen transzendentalen Höhepunkt erreichen. „Taksim“ muss ich aber nochmal erwähnen, ist es doch ganz klar der Höhepunkt auf „Dunya“, nur knappe 4 Minuten lang fräst sich diese kurze melodische Phrase ins Unterwusstsein, wahrscheinlich deshalb, weil Melodien so selten auftauchen in Klaus Wieses Werk und wenn, so wirken sie viel intensiver als eine melodische Perlenkette ala Mozart. Unterlegt mit Naturklängen und diesem fast tickenden Synthie, der die Sekunden ins neue Jahrtausend hinunterzählt, ragt „Taksim“ in seiner Intensität und Strahlkraft ganz besonders aus der nicht gerade Höhepunktarmen Diskographie Klaus Wieses heraus.

Anspieltipp(s): Taksim
Vergleichbar mit: Mathias Grassow, Klaus Schulze, Al Gromer Khan
Veröffentlicht am: 3.5.2018
Letzte Änderung: 3.5.2018
Wertung: 13/15
Schluss- und Anfangspunkt und damit Quintessentiell

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Klaus Wiese

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1981 Baraka 11.00 1
1982 Sabiha Sabiya 11.00 1
1985 Secret Doctrine 12.00 1
1989 Neptun 10.00 1
1991 El-Hadra (The Mystic Dance) 12.00 1
2004 Maquam 14.00 1
2008 Seed 13.00 1

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