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Roz Vitalis

The Hidden Man of the Heart

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental; Folk; Moderne Klassik; Psychedelic; RIO / Avant; Worldmusic / Ethno
Label: Bandcamp
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Vladimir Efimov guitars
Alexey Gorshkov trumpets, guitars
Ruslan Kirillov bass guitar
Vladislav Korotkikh flutes
Ivan Rozmainsky keyboards
Philip Semenov drums
Vladimir Semenov-Tyan-Shansky guitars

Gastmusiker

Valeriya Kondratyeva violin
Vyacheslav Agabekov viola
Sofiya Deynekina cello
Danila Danilov synthesizers
Yury Khomonenko percussion
Mark Makarov mandolin
Leonid Perevalov bass clarine
Georgy Fyodorov conducteur "Les Quartet"
Long Fam violin

Tracklist

Disc 1
1. Someone passed over 2:18
2. Passing over 6:43
3. Rhapsody of Refugees 5:43
4. Blurred 2:58
5. Trampled by the Lion and Adder 1:35
6. Thou shalt treat upon the Lion and Adder 6:44
7. Passing on the Line 2:02
8. Disturbed by Jungle 1:56
9. Jungle Waltz 5:02
10. Wounded by the Lion and Adder 3:55
11. Fret not thyself because of Evildoers 6:58
12. The Hidden Man of the Heart 5:13
13. Some Refugee passed over 3:44
14. Psalm 6 8:32
Gesamtlaufzeit63:23


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Mit „The Hidden Man of the Heart“ ist den russischen Proggern ein Album gelungen, das in seiner kompositorischen Stringenz mehr als jedes andere Album der Band zu beeindrucken weiß. Die meisten Stücke sind Gruppenkompositionen, die von Streichquartetten und Klavierstücken aus der Feder von Keyboarder Ivan Rozmainsky umrahmt werden. Die bedächtige Stimmung, die bei den "klassischen" Stücken aufgebaut wird, kontrastiert unmittelbar mit dem lebhaften Gruppenspiel.

Im dynamischen Zusammenspiel kommt der typische Sound von Roz Vitalis voll zum Tragen: Songs mit folkloristischem wie avantproggigem Charme nebst allerhand 70er-Jahre-Anleihen verbinden sich zu einem in sich konsistenten Klangkosmos. Prominent treten hier neben den Keyboards melancholische Akzente setzend Trompete und Querflöte hervor, während die E-Gitarre den rockigen Sound der 70er zum Klingen bringt.

Man könnte „The Hidden Man of the Heart“ das eingängigste Album der Russen nennen, wenn das nicht wie eine Beleidigung klingen würde. Aber tatsächlich verliert sich die Musik von Roz Vitalis inzwischen nicht mehr in z.T. langwierigen Irrungen und Wirrungen, die zwar - wie etwa auf „Das Licht der Menschen“ zu hören war - durchaus hohen Anspruch verkörperten, aber letztlich doch an ihrer Überkomplexität litten.

Auf diesem Album aber stimmt alles: die Struktur; die Stimmung, die - wie an den Songtiteln abzulesen - wie immer einen biblisch-spirituellen Hintergrund hat; die spannungsreiche Dynamik des Vortrags; und last not least der perfekte Klang der Aufnahmen. Mit „The Hidden Man of the Heart“ gelingt es Roz Vitalis einerseits, ihren eigenen Sound zu perfektionieren, andererseits die Tradition progressiver Rockmusik selbst weiter auszubauen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.5.2018
Letzte Änderung: 3.5.2018
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Roz Vitalis

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2003 Painsadist (EP) 8.00 1
2004 The Threesunny Light Power (EP) 10.00 1
2004 Das Licht der Menschen (The Threesunny Light Superpower) 8.50 2
2005 Live Autumn '05 In the Ad Lucem Studio 10.00 1
2005 Enigmarden 9.00 1
2007 Compassionizer 12.00 1
2009 Live at Mezzo Forte Moscow September '09 10.00 1
2011 Revelator 12.00 1
2012 Patience of Hope 12.00 1
2015 Lavoro d'Amore 11.00 1

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