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Crystal Palace

Scattered Shards

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: New Artrock; Progmetal
Label: Progressive Promotion Records
Durchschnittswertung: 11/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Yenz vocals, bass
Frank Köhler keyboards
Tom Ronney drums
Nils Conrad guitars

Tracklist

Disc 1
1. Inside the Box 5.27
2. Scattered Shards 7.24
3. Inside Your Dreams 6.56
4. The Logic Of Fear 6.49
5. Craving 5.23
6. Collateral 6.25
7. Simply Irresistable Cruel Intentions 8.03
8. Outside The Box 4.03
Gesamtlaufzeit50:30


Rezensionen


Von: Marc Colling @ (Rezension 1 von 2)


Die Berliner Band ist beim 8. Album angekommen und beschreitet neue Wege mit moderat eingestreuten modernen Sounds und einer Vielzahl an verschiedenen musikalischen Stilen. Das geht von ruhig gespielten Klaviermotiven mit Klarinettenbegleitung (INSIDE THE BOX) über hart-metallische Riffs wie in THE LOGIC OF FEAR oder dem richtig krachenden COLLATERAL. Da hauen sie mal richtig geil auf die Felle.

Man sollte sich also nicht zu sehr von den ruhigen und melodischeren Passagen blenden lassen. Die Band wiegt den Hörer gern mal in einen gewissen Wohlfühlmodus um urplötzlich Tempo und Härte anzuziehen. Regelrecht bedrohlich wirkt zu Beispiel das düstere und recht aggressive CRAVING. Passt aber zu den textlichen Verlustängsten und der oft angeknacksten Psyche der besungenen Personen.

Der längste Track ist das elegisch/sphärische SIMPLY IRRESISTIBLE CRUEL INTENTIONS. Der Mittelteil mit seinem minimalistischen Aufbau und dem dann wieder einsetzenden Riffgewitter ist ein Ohrenschmaus. Gut gemacht und produziert.

Die Band hat übrigens im Herbst 2017 eine kurze Englandtournee mit 6 Konzerten gespielt, wo sie die neuen Songs live präsentiert hat. Angeblich war die Resonanz der Fans grossartig, was ich mir bei dieser rockig-melodischen Art auf der Bühne durchaus vorstellen kann.

Insgesamt ein interessantes Album in den genannten Bereichen, das in diesem Jahr nicht viele Veröffentlichungen zu scheuen braucht.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: ja, manchmal Magenta, Heliopolis, aber nur manchmal
Veröffentlicht am: 4.5.2018
Letzte Änderung: 4.5.2018
Wertung: 10/15
Tendenz zu 11, für absolute Liebhaber des rockigen Prog sogar mehr

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Von: Martin Dambeck @ (Rezension 2 von 2)


Schon seit 27 Jahren ist die Berliner Formation Crystal Palace aktiv und Scattered Shards ist ihre zehnte Veröffentlichung und der achte Longplayer. Das Cover, auf dem einer der Musiker in unzählige Scherben zerspringt, ist ein echter Hingucker geworden. Im Vergleich zur letzten Scheibe gab es keine Besetzungswechsel, doch nachdem die beiden letzten Alben beim RPWL Label Gentle Art Of Music erschienen, sind die Berliner diesmal bei Progressive Promotion Records unter Vertrag.

Der Labelwechsel scheint sich auch auf das Soundbild ausgewirkt zu haben, wo man sich zuletzt durchaus überzeugend im Fahrwasser des New Artrocks bewegte und diesen hier und da mit ein paar härteren Gitarrenriffs anreicherte, ist Scattered Shards wesentlich rockiger ausgerichtet. Zwar gibt es auch filigrane und atmosphärische Momente, doch sie sind, wie der Albumtitel im Prinzip ankündigt, zerbrechliche Phasen des Atemholens in einem insgesamt sehr rockigen Album.

Der Beginn ist furios. Die beiden ersten Titel Inside The Box und Scattered Shards gehen nahtlos ineinander über und bilden einen 13minütigen Longtrack. Ein melancholisches Pianointro leitet die Grundmelodie ein, Yenz eindringlicher Gesang übernimmt die Melodie und ein zartes Klarinettensolo spinnt die Melodie, die im Abschlusstrack Outside The Box wieder aufgegriffen wird, weiter. Es geht um Träume, die man vor anderen Menschen in einer Box versteckt und die nur dann herausgelassen werden, wenn man alleine ist. In Scattered Shards geht es dann düster und fast schon beschwörend weiter, die ganzen unterdrückten Gefühle und Ängste zerbrechen in tausend Scherben und entladen sich in einer ergreifenden Rockhymne; ein echter Gänsehautsong.

Danach nehmen Crystal Palace ein wenig den Fuß vom Gaspedal, doch sie bleiben ihrem Konzept, emotionale Songs, in einem rockig-dynamischen Gewand zu präsentieren, treu. Düstere, elektronische Spielereien werde hier und da eingebaut, doch sie dienen eher dem Spannungsaufbau. Harte Gitarrenriffs übernehmen zunehmend das Kommando, wobei die Band diese nicht zum Selbstzweck verkommen lässt, sondern immer wieder eingängige Refrains und Melodien hervorzaubert. Doch wer sphärischen, verträumten New Artrock erwartet, ist hier falsch. Scattered Shards rockt und das richtig gut. Echte Qualitätsware aus Deutschland!

Anspieltipp(s): Inside The Box, Scattered Shards
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 13.5.2018
Letzte Änderung: 13.5.2018
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Crystal Palace

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 Through The Years (1995 - 2005) 9.00 1
2010 reset 7.00 1
2013 The System Of Events 8.50 2

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