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Fernando Perdomo

Out to Sea

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental; RetroProg
Label: Forward Motion Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Fernando Perdomo all instruments

Gastmusiker

Eddie Zyne drums on The Dream

Tracklist

Disc 1
1. The Architect (Tribute to Peter Banks) 4.10
2. Out to Sea 4.16
3. De Boerderij (Tribute to Focus) 3.10
4. Roses Spread All Over the World 3.44
5. The Future According to Roye (Tribute to Roye Albrighton and Nektar) 6.21
6. The Dream 2.46
7. Sonja (Tribute to Sonja Kristina and Curved Air) 2.35
8. Dreaming in Stereo Suite 16.04
9. Starless (for John Wetton)   (bonus track) 5.05
Gesamtlaufzeit48:11


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Der Gitarrist Fernando Perdomo ist ein bekannter Name in der Musikszene von Los Angeles. Neben seiner Arbeit als Produzent für diverse Pop-Künstler interessiert er sich bisweilen auch für den „klassischen“ Prog der 70er, was er auf "Out to Sea" demonstriert. Auf seinen anderen Soloalben widmet er sich eher der Popmusik. Eventuell ist er einigen schon als Mitglied der Dave Kerzner Band aufgefallen.

Das Artwork und der Titel von „Out to sea“ sind offenbar mit dem Gedanken an die Konzertreihe „Cruise to the Edge“ entstanden, die es den gut betuchten unter den Prog-Fans ermöglicht, zahlreiche Prog-Konzerte auf einem sog. Kreuzfahrtschiff zu erleben. Das Artwork stammt übrigens von Paul Whitehead, der auch einige Genesis-Alben mit seiner Arbeit veredelte. (Dass der Schadstoffaustoß eines einziges „Kreuzfartschiffes“ ungefähr dem Schadstoffaustoß von 50000000 Autos entspricht, interessiert in der schönen bunten Welt des Prog offenbar keinen).

Also wurde „Out to Sea“ rechtzeitig vor „Cruise to the Edge 2018“ veröffentlicht. Während dieser Veranstaltung konnte Perdomo mit zahlreichen bekannten und wenigen bekannten Kollegen aus der Progszene – und natürlich als Mitglied der Band von Dave Kerzner – musizieren.

Traditionsbewusster, klassischer und konservativer im Sinne des „klassischen“ Prog, als es der Gitarrist Fernando Perdomo auf „Out to Sea“ vormacht, geht es vermutlich nicht. Perdomo ließ sich bei seinem Gitarrenspiel durch die diversen bekannten Gitarristen des Genres beeinflussen, allen voran Steve Howe, Peter Banks und Steve Hackett. Die Untertitel der jeweiligen Tracks wie „Tribute to Peter Banks“, „Tribute to Focus“ und „Tribute to Sonja Kristina und Focus“ zeigen eindeutig, dass es Perdomo auf diesem Album in erster Linie wichtig war, seinen Vorbildern zu huldigen.

„The Architect (Tribute to Peter Banks)“ klingt sehr stark nach den frühen Yes, Riff-Zitate von P. Banks mit einbegriffen. In einem ähnlichen Geist, mit einem ähnlich stark ausgeprägten Einfühlungsvermögen, geht es dann weiter. „De Boerderij (Tribute to Focus)“ und „The Future According to Roye (Tribute to Roye Albrighton)“ könnte man mit Erfolg als verschollene, dementsprechend von Focus und Nektar stammende Instrumentals vermarkten.

Weil Perdomo hier ausschliesslich instrumentale Musik bietet, ist eine Hommage an die Sänger Sonja Kristina („Sonja“) und John Wetton („Starless“ als CD-Bonus Track) mit gewissen Einschränkungen behaftet, die eine gesanglose Huldigung an einen Sänger eben so mit sich bringt. „Starless“ in der Version von Perdomo wird vermutlich nur diejenigen Crimson-Fans begeistern, die auf verträumte Ambient-Bearbeitungen stehen.

Was mal keine eindeutige Huldigung sein soll, wie der Titeltrack, „The Dream“, oder „Roses…“ klingt dann nach einem gut gemachten symphonischen instrumentalen Retroprog mit gelungenen, melodieorientierten Gitarrenbeiträgen. Meistens erinnern mit solche Stücke von Perdomo an The Flower Kings.

Neben seinen Aufgaben als hauptamtlicher Gitarrist konnte Perdomo seine Arrangements auch noch mit geschmackvoll ergänzenden Tasteninstrumenten und gar nicht mal negativ auffallenden Schlagzeugbeiträgen ausstatten.

„Out to Sea“ kann als Beispiel für solide Traditionspflege im Bereich des symphonischen Prog (wie er durch Camel, oder The Flower Kings bekannt ist) dienen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.5.2018
Letzte Änderung: 4.5.2018
Wertung: 10/15

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