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Peter Banks

Be Well, Be Safe, Be Lucky...The Anthology

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental
Label: Cherry Red Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Peter Banks Gitarren

Gastmusiker

Ray Bennett Bass
Phil Collins Drums
John Wetton Bass
Gerald Goff Keyboards
Steve Hackett Gitarre
Gregg Tupper Alto Sax
Brad Stephenson Bass
Mark Craney Drums
Martin Briley Bass
Andy McCulloch Drums
Colin Towns keyboards
Robert Berry all but guitar on Astral Traveller
Tony Kaye Organ
Billy Sherwood Bass
Jay Schellen Drums

Tracklist

Disc 1
1. No place like home 1.41
2. All points south 6.34
3. Fogbound 2.13
4. The Age of Distortion 4.27
5. Knights 6.14
6. Fade to blue 2.48
7. It's all Greek to me-Oriental Bent 5.12
8. It's all Greek to me-In an Idyll Momentum 1.29
9. Tone Down 6.40
10. Dirty little secret 3.48
11. As Ever 1.55
12. Small Beginnings (Flashback Version) 3.10
13. Knights (reprise) 2.12
14. Massive Trouser Clearance 7.17
15. Lost Days 2.29
Gesamtlaufzeit58:09
Disc 2
1. Can I Play you something? 0.15
2. Bang/Crash 0.21
3. Peter Gunn Theme (Live) 5.25
4. Hippee Loop 0.57
5. Warning: Rumple Strips 6.22
6. Dancing Angel 5.38
7. Lima Loop 0.16
8. Astral Traveller 7.00
9. Knights (revisited) 1.21
10. Yesterdays 0.53
11. Endless Journey 5.56
12. Cinnamon Touch 1.30
13. As night Falls...and continues 6.01
14. Small Beginnings (Epic Flashback Version) 19.42
15. No time 2.24
Gesamtlaufzeit64:01


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


„Be Well, Be Safe, Be Lucky…The Anthology“ nennt sich eine dem ersten Yes-Gitarristen Peter Banks gewidmete 2CD-Zusamenstellung, die laut Plattenfirma anlässlich seines fünften Todestages und anlässlich des 50-jährigen Bestehens von Yes veröffentlich wurde.

Die erste, „The Best of Peter Banks“ genannte CD beinhaltet einige Instrumental-Tracks aus seinen Soloalben „Instinct“, „Reduction“, „Two sides of Peter Banks“ und „Self-contained“. Darunter gibt es Lyrisch-Jazziges für mehrspurig aufgenommene Gitarren („No Place like Home“, „Fade to blue“ und andere), symphonischen Prog mit ethnischen Akzenten („All Points South“), funkigen Jazz-Rock („The Age of Distortion“), orientalisch eingefärbten Jazz-Rock („It’s all Greek to me“) erstklassigen Prog in der Tradition der frühen Yes („Knights“), eine nicht gerade geschmackssicher wirkende Verschmelzung von Elektronik, Fusion-Prog und Tanzmusik („Tone Down“), eklektisches Gitarrenspiel zu elektronischen Rhythmen („Dirty Little Secret“, „Small Beginnings“) und leider in Richtung Fahrstuhlmusik Abdriftendes („Massive Trouser Clearance“).

Viele der Tracks dienen als Ausgangspunkt für die schnellen Gitarrensolos, mitunter auch unter Verwendung von Gitarren-Synthesizern. Wenn man schon Peter Banks mit seinem Yes-Nachfolger Steve Howe vergleichen muss, so ist Banks jazziger und improvisatorischer orientiert, während Howe sich auf die durchkomponierten Strukturen und durchdachten Arrangements konzentriert.

In „All Points South“ erzeugt Banks im Alleingang den Eindruck einer vollständigen Rockband, bei der die Tasteninstrumente und das Schlagzeug natürlich ihre Rolle zu erfüllen haben. Mein Eindruck ist, dass vieles von dem Material ziemlich beliebig und richtungslos ist, als würde der Musiker gar kein stilistisches Konzept verfolgen.

Auf der zweiten, „Can I Play you something more?“ genannten und stilistisch vergleichbar ausgefallenen CD finden sich einige Raritäten sowie einige Tracks, die schon auf der Zusammenstellung „Can I Play You Something?“ zu hören waren. Zu den Raritäten zählen die drei bisher unveröffentlichten Instrumentals („Knights: Revisited“, „As Night Falls…“ und „Endless Journey“) und zwei gelungene Prog-Fusion Tracks mit dem Schlagzeuger Andy McCulloch und dem Keyboarder Colin Towns, die bisher nur auf „Guitar Workshop II“ zu finden waren. Dabei fällt mir das Ambient-artig meditative „Endless Journey“ auf, das übrigens dem ersten Teil des ebenso hier vorhandenen „Cinnamon Touch“ sehr ähnelt. Sehr einnehmende Gitarren-Ambient-Musik wird in dem kurzen „No Time“ geboten. Das Stück würde sich in einer 20-minütigen-Version als eine Brian Eno-Installation gut machen.

Außerdem noch interessant und selten: „Astral Traveller“ als Instrumental (aus „Tales from Yesterday“) und „Small Beginnings (Epic Flashback Version)“, bisher nur auf einer CD erhältlich, die zusammen mit dem Buch „Beyond and Before Autobiography“ verkauft wurde. „Small Beginnings (Epic Flashback Version)“ gehört wahrscheinlich zu den Höhepunkten der vorliegenden Zusammenstellung. Nicht zuletzt, weil hier neben den elektronisch eingefärbten Passagen auch die spieltechnischen Gemeinsamkeiten von Peter Banks und Steve Howe deutlich werden. Schade, dass in der „Anthology“ kaum oder seltenst Bezüge zu den Bandprojekten von Banks auszumachen sind.

In der eklektischen Musik von Peter Banks gibt es neben einigem Leerlauf auch viel Hörenswertes zu entdecken, falls man sich für einen oft und gerne solierenden Prog-Gitarristen begeistern kann, der sich meistens nicht viel aus den durchdachten Arrangements macht.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 6.5.2018
Letzte Änderung: 6.5.2018
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Peter Banks

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Two sides of Peter Banks 10.00 2
1993 Instinct 10.00 1
1995 Self-contained 11.00 1
1997 Reduction 10.00 1
1999 Can I Play You Something? - 1
2018 The Self-Contained Trilogy 9.00 1

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