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Plenty

It Could Be Home

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: ArtPop; New Artrock
Label: Karisma Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Tim Bowness vocals
Brian Hulse keys, guitars
David K Jones bass

Gastmusiker

Michael Bearpark guitars
Peter Chilvers piano
Steve Bingham violin

Tracklist

Disc 1
1. As Tears Go By 3.28
2. Hide 5.08
3. Never Needing 4.07
4. Broken Nights 6.15
5. Foolish Waking 3.47
6. Strange Gods 4.43
7. Every Stranger's Voice 4.10
8. Climb 3.49
9. The Good Man 4.59
10. It Could Be Home 5.12
Gesamtlaufzeit45:38


Rezensionen


Von: Marc Colling @


Plenty wurde bereits 1986 gegründet und war die erste Band von Tim Bowness. Der Vorgänger also von no-man, seiner Kooperation mit Steven Wilson. Der Erfolg hielt sich in Grenzen, so dass die Musiker recht schnell beschlossen die Band wieder aufzulösen. 30 Jahre später kommt zwischen den Gründungsmitgliedern die Idee auf, den Katalog aus den 80'ern noch einmal komplett neu einzuspielen und so klingen zu lassen, wie man es sich schon damals wünschte. Dazu ein neuer Song mit THE GOOD MAN, der recht locker und lebendig erklingt und sich somit hervorragend in die nah an den Originalen 80'er Jahre-Sounds gehaltenen Re-Recordings einfügt.

Das hier besprochene Werk ist irgendwie das fehlende Puzzleteil zu der no-man Veröffentlichung „Together We're Stranger“ und dem ersten Soloalbum „Abandoned Dancehall Dreams“ von Tim Bowness. Unser von uns allen vermisster Freund Thomas schrieb zu seinem Debüt, dass diese Art von Musik eigentlich gar nicht seine Welt sei. Und doch könne er sich ihrer nicht entziehen. Ähnlich wie bei David Sylvian. Dem ist auch heute noch absolut nichts hinzu zu fügen. Geht mir absolut genauso.

Wo liegt der Zauber? Ist es die, zugegeben, hervorragende Stimme? Die harmonischen, aber dann doch wieder komplex wirkenden Arrangements? Die Melancholie, die einen sanft umhüllt? Oder die wirklich virtuosen Musiker mit u.a. no-man Violinist Steve Bingham? Vielleicht sind es die so federleicht wirkenden Melodien, die schnell in den Hörmuscheln festsitzen, ohne diese zu verkleben?

Jeder wird dies anders empfinden. Jeder der mit niveauvollem ArtPop mit Tendenz zu interessantem Independent-Prog etwas anfangen kann, hört sowieso rein und wird nicht enttäuscht. Es ist nicht leicht, als Rezensent der BBS nach unseren Regeln hier ein Urteil zu fällen. Deshalb zur Erklärung: Prog im traditionellen Sinn ist das hier nicht. Dennoch geht es mir wie Thomas: die Musik zieht mich magisch an.

PS:für Soundpuristen. Steve Kitch, Musiker und Toningenieur bei The Pineapple Thief von Bruce Soord ist hier für das Mastering verantwortlich. Sagenhaft, was der hier raus holt. .

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: no-man, Tim Bowness, Freedom To Glide
Veröffentlicht am: 7.5.2018
Letzte Änderung: 7.5.2018
Wertung: 10/15
faszinierend einfach

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