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Peter Banks

The Self-Contained Trilogy

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018 (Aufnahmen 1993-97)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient; Elektronische Musik; Jazzrock / Fusion; Worldmusic / Ethno; sonstiges
Label: Cherry Red Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Peter Banks all instruments

Tracklist

Disc 1
1. No place like home   (Instinct (1993)) 1.41
2. All point south 6.37
3. Fogbound 2.16
4. Stickey Wicket 6.58
5. Shortcomings 8.11
6. Code Blue 4.48
7. Angels 5.41
8. Anima Mundi 1.17
9. Swamp Report 6.22
10. Instinctive Behavior 0.45
11. Dominating Factor 5.28
12. Never the same 6.00
Gesamtlaufzeit56:04
Disc 2
1. Radio Foreplay   (Self-Contained (1995)) 0.55
2. Endless Journey 1.48
3. More Foreplay 1.10
4. Massive Trousers Clearance 7.27
5. Lost Days 2.34
6. Away Days 2.42
7. Two Sides 1.15
8. Self-Contained 2.22
9. Clues 7.56
10. The Three Realms 5.17
11. Tell me when 7.38
12. Funkin' Profundity 6.16
13. It's all Greek to me-The Great Dionysia 5.45
14. It's all Greek to me-Erotkritos 1.51
15. It's all Greek to me-Less Talk 1.32
16. It's all Greek to me-Oriental Bent 5.12
17. It's all Greek to me-In an Idyll Moment 1.29
18. It's all Greek to me-Unnatural History 1.19
19. It's all Greek to me-Greakspeak 2.08
20. It's all Greek to me-The Great Stifado 4.54
21. Thinking of you 4.12
Gesamtlaufzeit75:42
Disc 3
1. Diminuendo in Bloom   (Reduction (1997)) 1.39
2. Tone Down 6.56
3. The Age of Distortion 4.29
4. Fade to Blue 2.48
5. Fathat 3.49
6. As Night Falls... 2.33
7. Consolation in Isolation 4.24
8. Dirty Little Secret 3.59
9. As Ever 2.09
10. Pirate's Pleasure 4.20
11. Rosa Nova 9.11
Gesamtlaufzeit46:17


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Fast zeitgleich mit dem kleinen Überblick über Peter Banks‘ Soloalben („Be Well, Be Safe, Be Lucky...The Anthology“) hat man bei Cherry Red Records auch noch „Instinct“ (1993), „Self-contained“ (1995) und „Reduction“ (1997) frisch remastered in einer 3CD-Box neu aufgelegt.

Falls jemand von Banks‘ Solowerken aus den 90ern etwas im Stil der Bands Yes oder Flash erwartet hatte, wird auf den drei Alben nur selten und dann auch nur noch entfernt an derartige Musik erinnert. Sympho-Prog-Klänge waren in den 90ern auch nicht unbedingt angesagt. Unter dem Motto „sometimes there is consolation in isolation“ hat Banks die drei Alben völlig im Alleingang aufgenommen.

Er wandelt - oft verträumt und entspannt - zwischen spartanischen, melancholisch angejazzten Gitarrenstücken, Ambien-artigen Exkursionen, progressiv-symphonisch durch die zarten Keyboardwolken angehauchten Nummern sowie funkig und tanzbar wirkenden Jazz-Rock-Fusion Tracks, in denen er mitunter eine ernsthafte Konkurenz für die Gitarrenhelden wie Joe Satriani darstellt. Wobei die Sympho-Prog-Anleihen am deutlichsten auf „Instinct“ auszumachen sind, auf dem einzigen Album also, auf dem Banks seinen Kumpel Gerald Goff mitkomponieren liess.

Als einsamer Klangtüftler verpasst Banks seinen Instrumentals immer wieder einen elektronischen Anstrich. Wobei ich zu der Ansicht neige, dass Banks auch Sequencer und mindestens ein elektronisches Tasteninstrument verwendet haben muss. Eine entfernte Ähnlichkeit zu Tangerine Dream der 90er (oder etwa zu der Filmmusik von der „Miami Vice“-TV-Serie) mag stellenweise vorhanden sein, nur waren die Gast- und Stammgitarristen von Tangerine Dream für meine Ohren bei weitem nicht so überzeugend wie Herr Banks. Bei seinen elektronischen Rhythmen kommt immer wieder eine gewisse Schwäche für etwas zum Vorschein, was ich Karibik-Flair nennen möchte. Als Gitarrist scheut er auch keine Weltmusik-Einflüsse.

Manchmal setzt er zusätzliche Farbtupfer mittels MIDI Gitarren-Synthesizer, manchmal sollen die Sprachsamples wohl für zusätzliche Abwechslung sorgen. Dazu gibt es wiederholt flinke und immer recht virtuos wirkende Gitarrensolos- und Figuren. Zu „Instinct“ hat der Gitarrist zudem die oft selbstironischen und witzigen Kommentare niedergeschrieben, die die Hintergründe zur Entstehung von jedem Track erläutern.

Mein Favorit in der Trilogie ist „Reduction“. Vielleicht, weil es weniger halbgare Stilmischungen und stattdessen mehrere Stücke mit lyrisch eingesetzten elektrischen und akustischen Gitarren bietet.

Es wäre interessant zu wissen, wie ich diese 3 Albern wahrnehmen würde, wenn ich wüsste, welche musikalische Vergangenheit dieser Musiker hinter sich hat. (Das werde ich leider nie erfahren). Aber so habe ich den Eindruck, dass hinter vielen dieser Elektronik-Jazz-Rock-Gitarren-Instrumentals eine gewisse progressive Tiefgründigkeit, oder der ausgeprägte Sinn für die Melodie steckt, den viele Jazz-Rocker, oder virtuose Gitarrenhelden nicht vorweisen können. Außer vielleicht, wenn es sich um – selten vorkommende – Stücke von Banks handelt, die ihre Entspanntheit gefährlich in der Nähe von Fahrstuhlmusik entfalten. Oder wenn die alberne Verwendung von diversen Samplern schlicht übertrieben wird, wie zum Beispiel in „Funkin‘ Profundity“.

Wie man auch immer zu den seltsamen und wohl nicht immer geschmackssicheren stilistischen Anwandlungen von Peter Banks stehen sollte: die Gitarrenparts dazu sind eigentlich immer hörenswert.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.5.2018
Letzte Änderung: 10.5.2018
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Peter Banks

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Two sides of Peter Banks 10.00 2
1993 Instinct 10.00 1
1995 Self-contained 11.00 1
1997 Reduction 10.00 1
1999 Can I Play You Something? - 1
2018 Be Well, Be Safe, Be Lucky...The Anthology 9.00 1

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