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Sons of Alpha Centauri

Continuum

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental; Independent / Alternative; Postrock; Progmetal
Label: H42 Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Nick Hannon bass
Marlon King guitars
Blake electronics,textures
Stevie B drums

Tracklist

Disc 1
1. Into the Abyss 1.42
2. Jupiter 5.13
3. Solar Storm 4.52
4. lo 4.35
5. Surfacing for Air 1.50
6. Interstellar 6.40
7. Orbiting Jupiter 2.47
8. Return Voyage 10.52
Gesamtlaufzeit38:31


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Das sieht fast aus wie Yellow Submarine, bzw. wie ein dunkelgrünes U-Boot, was da auf dem Cover des zweiten Vollzeit-Albums von Sons of Alpha Centauri (nachfolgend nur noch SOAC genannt) im Wasser schwimmt. Als Anspielung auf The Beatles wird dieses wohl nicht gemeint gewesen sein, denn musikalisch gibt es hier keine Gemeinsamkeiten. Zumindest mit dem Titel „Continuum“ beweisen die Briten Humor: zwischen dem ersten und dem zweiten Album der Formation liegen nämlich nur elf Jahre. Auch vermutlich eher witzig gemeint: mehrere spacerockige Tracktitel für eher bodenständig wirkende Musik.

Vielmehr hat sich das Quartett aus dem Vereinigten Königreich von den Post-Metal-Gruppen wie Isis beeinflussen lassen, deren Drummer Aaron Harris hier als Produzent fungiert. Dieser Einfluss bedeutet im Falle von SOAC, dass ihre instrumentale, von den repetitiv-melodischen, oder auch mal kreativ riffenden Gitarrenfiguren bestimmte Musik die Subgenres wie Postrock, Alternative Rock und Stoner Rock für sich vereinnahmt, um eine Vielzahl an Stimmungen zwischen melancholisch und treibend, oder zwischen nachdenklich und temperamentvoll zu erzeugen.

Für die, die es glauben mögen: wir hätten es hier also mit einer Art von Alternative Prog zu tun. Die offiziellen, soll heißen die Band-nahen Quellen berichten hier etwas von Ambient Progressive/Alternative Rock. Falls das so stimmen sollte, dann hätten wir es mit einer aktuellen Erweiterung des Begriffes „Ambient“ zu tun, so dass die bisherige Definition auf eine teilweise ruhige Rockmusik erweitert werden würde. Zumal der für elektronische und Keyboard-nahe Sounds zuständige Musiker hier eher begleitend tätig ist. In „Orbiting Jupiter“ wird das Klavier ausnahmsweise als Soloinstrument eingesetzt, um möglicherweise klassisch und postrockig inspirierte Töne anzuschlagen.

Was mir ansonsten sehr angenehm an den Kompositionen vom SOAC, bzw. an ihrer Umsetzung auffällt, das ist das melodische Zusammenspiel der elektrischen Saiteninstrumente, an dem auch der Bassgitarrist sehr aktiv und gut hörbar beteiligt ist. An sich schon eine Seltenheit bei den eher rockig orientierten Combos.

Das Zweitwerk von SOAC wäre wohl etwas für die Sympathisanten von Gruppen wie Isis, Long Distance Calling, oder Ocean.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.6.2018
Letzte Änderung: 1.6.2018
Wertung: 9/15

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