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Comets on Fire

Avatar

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: HardRock; Psychedelic
Label: Sub Pop
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ethan Miller Vocals. Gitarre
Ben Chasny Gitarre
Ben Flashman Gitarre, Bass, Orgel
Utrillo Kushner Schlagzeug, Piano
Noel von Harmonson Schlagzeug, Orgel

Tracklist

Disc 1
1. Dogwood Rust 7:48
2. Jaybird 6:08
3. Lucifer's Memory 7:03
4. The Swallow's Eye 6:53
5. Holy Teeth 2:59
6. Sour Smoke 8:47
7. Hatched Upon the Age 6:08
Gesamtlaufzeit45:46


Rezensionen


Von: Fabian Lutz @


Comets on Fire klingt schon nach Drall, wenn auch nach Oldschool-Drall. Mit ihrem Psych-Jamgewitter Blue Cathedral waren die spielfreudigen Kerle auch gleich als effektvolle Gitarrenquäler zwischen Feedbackwolke und Hardrock-Pose etabliert. Ihr folgendes, abschließendes, sicher versöhnlichstes Album Avatar verschiebt den Fokus nun auf letzteren Aspekt. Led Zeppelin-Hörer und Gelegenheitshawkwinder dürfen also endlich ohne Ohrenschmerzen kosten. Freunde rhythmisch vertrackter Klangexperimente müssen hingegen wegstecken, bleiben aber leicht vertröstet. Songs wie "Dogwood Rust" und "Jaybird" jaulen und quietschen weiterhin verlässlich über unruhigem Doppelschlagzeug. Dauersoliekstasen über denen die Stimme Ethan Millers dieses Mal ganz ohne derben Hall jault. Virtuos geschichtete Musik, die zum Ende von "Dogwood Rust" auch ein paar noisige Gitarrensounds erlaubt. Elektronische Störgeräusche vor leisen Schlagzeugtrippeleien wie in "Jaybird" zeigen weiterhin eine experimentierfreudige Band auf Klangsuche.

Entsprechend erschreckt "Lucifer's Memory". Mit Barpiano-Geklimper säuselt bis nölt Miller seine Melancholie heraus. Manch einer hat schon zurecht angemerkt, dass seine Stimme so effektbefreit arg schwachbrüstig wirkt, im schlimmsten Falle sogar nach provinzieller Tributeband klingt: "Let it lie / Let it bleed". Auch der Schlusssong "Hatched Upon the Age" röhrt ziemlich nölig und hart in der Schunkelecke, rettet sich zum Ende aber mit etwas bohrendem Feedback und elegischer Klaviermelodie. Und immerhin geht es auch psychedelisch. "The Swallow's Eye" tut mit hallenden Gitarrensounds ganz schön spacig. Seine Jamspielereien häuft der Song zwischen fiepsender Elektronik und elegischen Gitarrenlinien. Wem auch beim Träumen noch die Psychedelik fehlte, der bekommt sie schließlich bei "Sour Smoke" - ein groovend monotoner Stampfer samt flottem Piano und ritueller Choralpassage. Und für die Anhänger der Frühphase der Comets liefert "Holy Teeth" Garage-Punk mit quietschender Elektronik und einem schreienden Miller. Der scheint sich mit diesem Album ansonsten einen eher ruhigen Abschluss gewünscht zu haben. Avatar kommt bisweilen arg routiniert, aber auch facettenreich. Freunde von rhythmisch fordernder Jammucke mit Drall holen sich aber auch dieses letzte Album der Comets - wenn auch erst nach erschöpfender Psych-Ektase mit Blue Cathedral.

Anspieltipp(s): Dogwood Rust, Sour Smoke
Vergleichbar mit: Led Zeppelin, Hawkwind
Veröffentlicht am: 7.6.2018
Letzte Änderung: 8.7.2018
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Comets on Fire

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2004 Blue Cathedral 12.00 1

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