SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
20.7.2018
Marcello Giombini - Synthomania
19.7.2018
Cavern Of Anti-Matter - Hormone Lemonade
Twelfth Night - Fact and Fiction
Spock's Beard - Noise Floor
17.7.2018
Deafening Opera - Let Silence Fall
Ihsahn - Àmr
16.7.2018
Twelfth Night - Fact and Fiction
The Sea Within - The Sea Within
Mystery - Lies and Butterflies
15.7.2018
Ragnar Grippe - Sand
Klaus Schulze - Silhouettes
Malaavia - Frammenti Compiuti
14.7.2018
Pixie Ninja - Ultrasound
Jonathan - Jonathan
12.7.2018
Robert Reed - Sanctuary III
42DE - EP
Manfred Mann's Earth Band - Watch
11.7.2018
Hollowscene - Hollowscene
ARCHIV
STATISTIK
24785 Rezensionen zu 16967 Alben von 6609 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Glass Hammer

Mostly Live In Italy

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: live; RetroProg
Label:
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steve Babb bass guitar, bass synthesizer, bass pedals, lead & backing vocals
Susie Bogdanowicz lead vocals
Aaron Raulston drums, backing voals
Fred Schendel keyboards, guitars, lead & backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. The Fields We Know 7:21
2. Golden Days 5:02
3. No Man`s Land 14:44
4. Nexus Girl 2:53
5. Fog Of War 7:56
6. Dead And Gone 9:46
7. Eucatastrophe 3:35
8. Rapturo 5:20
9. Glass Hammer Medley (Chronos Deliverer, If The Sun) 9:26
10. Hyperbole 7:51
Gesamtlaufzeit73:54


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @


Glass Hammer haben schon nach Emerson, Lake & Palmer geklungen, noch mehr nach Yes und auch nach Genesis. Aber jetzt nach Pink Floyd? Die Scheibe beginnt mit einem Intro, in dem zuerst ein klassisches Orchester aufspielt und dann das abstürzende Flugzeug vom Ende von In The Flesh durch den Hörraum fliegt. Es bleibt aber bei diesem kurzen Ausflug, der ja stilistisch nicht wirklich etwas mit Pink Floyd zu tun hat. In der Folge spielt Glass Hammer wieder Glass Hammer-Musik.

Ich habe die Band nach Cor Cordium nicht mehr verfolgt. Auf die Spitze getrieben, bis zur Perfektion elaboriert schien mir die Musik damals.

Nun haben die Herren Babb und Schendel ein Live-Album veröffentlicht, welches das Attribut Live eigentlich nicht verdient. Denn Live hört sich das zu keinem Zeitpunkt an. Die Band selber beschreibt Mostly Live In Italy als Part Live, Part Studio Creation. Grösstenteils ist das Album eine Neubearbeitung des Materials von Valkyrie, welches beim Auftritt der Band am Progfestival in Veruno, Italien am 2. September 2017 mitgeschnitten wurde. Dabei wurde das Live-Material editiert und vor allem die Gitarrenparts ersetzt. Hierbei wurden gemäss Babb einige völlig neue kompositorische Ideen verwirklicht. Fast das gesamte Valkyrie-Album hat hier Verwendung gefunden; einzig das titelgebende Stück fehlt. Dafür hat man am Ende noch drei Stücke von anderen Alben drangehängt.

Ich fühle mich bei den ersten Takten von The Fields We Know sofort wieder zuhause. Da knarzt der knackige Squire-Bass, da perlen die Hammond-Orgel-Tupfer aus den Lautsprechern, es sirren und schwirren die Keyboards, es gibt schöne Gitarrensoli und krumme Takte (in No Mans Land einen 11/8-Takt, in Nexus Girl einen 7/8-Takt), im nächsten Titel wunderbares Mellotron und man hört die Yes-Inspiration heraus. Aber irgendwie ist die Musik auch eigenständiger geworden, haben Glass Hammer einen Glass Hammer-Stil entwickelt, der seine Vorbilder zwar nicht leugnen kann, der sich aber weit genug davon entfernt hat, um als plumpe Kopie durchzugehen.

Egal welches Instrument sie in ihre Musik einbringen, es ist stets gekonnt und passend. Die Kompositionen sind gut, einfallsreich und abwechslungsreich, die Produktion ist satt und saftig, der Sound wirkt nie überfrachtet. Die Instrumente sind sauber gestaffelt und getrennt.

Über die Musik muss und kann ich ansonsten nicht viele Worte verlieren. Glass Hammer machen nichts Neues, alles ist vertraut, gewohnt gut, sie gehören immer noch zur ersten Liga des Retroprog. Kurz auf einen Nenner gebracht: Glass Hammer sind immer noch die Lordsiegelbewahrer des klassischen Prog.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.7.2018
Letzte Änderung: 1.7.2018
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Glass Hammer

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1993 Journey of the Dunadan 5.00 2
1995 Perelandra 7.67 3
1997 Live And Revived 5.50 2
1998 On To Evermore - The Story Of Ariana And The Sculptor 8.33 3
2000 Chronometree 12.00 4
2001 The Middle Earth Album - 3
2002 Lex Rex 11.67 3
2004 Lex Live (DVD) 7.00 1
2004 Live at NEARfest 11.75 4
2004 Shadowlands 9.75 4
2005 The Inconsolable Secret 8.50 4
2006 Live At Belmont (DVD) 7.00 2
2007 The Compilations 1996 - 2004 10.50 2
2007 Culture of Ascent 8.80 5
2008 Live At The Tivoli (DVD) 8.00 1
2009 Three Cheers For The Broken Hearted 4.00 2
2010 IF 8.33 6
2011 Cor Cordium 7.67 3
2012 Perilous 10.50 2
2014 Ode To Echo 11.00 2
2015 The Breaking Of The World 11.50 2
2015 Double Live 10.00 1
2016 Valkyrie 10.50 2
2017 Untold Tales 12.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum