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Pentangle

Reflection

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1971
Besonderheiten/Stil: Blues; Folk; Jazz; Psychedelic
Label: Transatlantic
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jacqui McShee
Bert Jansch
John Renbourn
Danny Thompson
Terry Cox

Tracklist

Disc 1
1. Wedding Dress 2:53
2. Omie Wise 4:25
3. Will the Circle Be Unbroken? 4:06
4. When I Get Home 4:53
5. Rain And Snow 3:50
6. Helping Hand 3:30
7. So Clear 4:54
8. Reflection 11:07
Gesamtlaufzeit39:38


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Anfang der 70er Jahre kam es bei Pentangle zunehmend zu internen Spannungen. Grund dafür war hauptsächlich der Stress des umfangreichen Tourens, der dazu führte, dass praktisch jedes Bandmitglieder bei irgendeiner Gelegenheit mit dem Ausstieg drohte und erst wieder zum Bleiben überredet werden musste.

Dem 1971 erschienenen Reflection, das fünfte Album der Band und das vorletzte, bevor man sich dann doch trennte, merkt man von diesen Spannungen nichts an. Nach dem reinen Folk-Album Cruel Sister werden hierauf wieder jazzige Elemente in die Musik eingebracht, wenn auch nicht so prägend wie auf den ersten drei Alben. Dafür kommen auch einige neue stilistische Ingredienzen dazu.

Neben traditionellem Material sind im Gegensatz zum Vorgänger auch wieder Eigenkompositionen enthalten. Bei den Traditionals griff man dabei auf Songs aus den USA zurück - nicht etwa Country Music, sondern zwei Folksongs aus den Appalachen (Wedding Dress, Rain and Snow; letzterer bekommt durch Einsatz der Sitar einen leicht indischen Einschlag), eine Ballade aus North Carolina über einen Mordfall zu Anfang des 19. Jahrhunderts (Omie Wise) und den bekannten Gospel Will the Circle be unbroken?, dargebracht in der typischen Art der frühen Pentangle mit dem leicht swingenden Jazzfeeling, das, wie bereits erwähnt, hier nicht mehr so stark ausgeprägt ist wie auf den allerersten Alben.

Bei den Eigenkompositionen zeigt sich - neu in der Pentangle-Musik - immer wieder ein leiser Anflug von Psychedelik; bei When I Get Home noch recht dezent neben Folk- und Bluesanleihen, ebenso beim von Terry Cox gesungenen Helping Hand mit etwas stärkeren Jazz-Anleihen und John Renbourns ansonsten recht harmlosen So Clear; da setzt die E-Gitarre jedes Mal nur mal zaghaft zu einem leicht psychedelisierenden Solo an. Der etwas über zehn Minuten währende Titelsong dagegen zeigt sich dann aber als ein echter psychedelischer Trip, freilich kräftig angereichert mit Jazz und Blues. Wie sich die psychedelisierenden Gitarrensoli mit der bluesgetränkten Mundharmonika perfekt ergänzen, ist schon eine eindrucksvolle Kombination aus erdig und abgespacet. Dazu läuft Danny Thompson am teils gezupften, teils gestrichenen Kontrabass zur Hochform auf, Jacqui McShee singt dazu wie aus einer anderen Welt. Eindeutig der Höhepunkt des Albums!

Wer den Stil der frühen Pentangle zu goutieren vermag, wird auch an Reflection Gefallen finden. Erhältlich ist das Album derzeit nur innerhalb der Box The Albums 1968-1972.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 30.6.2018
Letzte Änderung: 30.6.2018
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Pentangle

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1968 Pentangle 12.00 1
1968 Sweet Child 12.00 1
1969 Basket of Light 11.33 3
1985 Open The Door 9.00 1
1991 Think of Tomorrow 6.00 1
1999 Pass avant 11.00 1
2016 Finale 11.00 1
2017 The Albums 1968-1972 12.00 1

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