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Ancient Veil

Rings of earthly...Live

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018 (Aufnahmen von 2017)
Besonderheiten/Stil: live; Folk; Neoprog; RetroProg
Label: Lizard Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Alessandro Serri vocals,guitars
Edmondo Romano sopranino,soprano,tenor & bass recorders,soprano sax,clarinet,low whistle,stompin' bass,hiss
Fabio Serri vocals,piano and keyboards,programming
Massimo Palermo electric bass
Marco Fuliano drums and acoustic guitar

Gastmusiker

Valeria Caucino vocals in Sell my feelings
Marco Gnecco oboe in New and Creature of the lake
Stefano Marelli guitars in In the rising mist
Fabio Zuffanti guitars in In the rising mist

Tracklist

Disc 1
1. Ancient Veil 8.20
2. Dance Around my Slow Time 5.26
3. The Dance of the Elves 2.01
4. Creature of the Lake 5.17
5. Night Thoughts 8.09
6. New 1.55
7. Rings of Earthly Light (suite)

1. Earthcore
2. Potrait
3. Sell my feelings
4. Following her in a fantasy lake
5. I re emerged ancient knight

17.38
8. Pushing Together 4.02
9. In the Rising Mist 5.07
10. I am Changing 6.06
11. If I only knew 2.47
12. Bright autumn Dawn 6.37
Gesamtlaufzeit73:25


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Die Geschichte von Ancient Veil begann laut der offiziellen Beschreibung bereits 1984 als Alessandro Serri (Gitarren, Gesang) und Edmondo Romano (diverse Blasinstrumente) Eris Pluvia gründeten. 1993 haben die beiden Eris Pluvia verlassen, um im gleichen Jahr Ancient Veil ins Leben zu rufen. Die erste Scheibe „The Ancient Veil“ erschien bereits 1995. Auf die zweite „I Am Changing“ musste man allerdings bis 2017 warten. Im gleichen Jahr entstanden in Genua die Konzert-Aufnahmen, die man auf dem vorliegenden Live-Album „Rings of earthly…Live“ bestaunen darf.

Zum Programm des Auftritts gehörten fünf Stücke aus „The Ancient Veil“, drei aus „I am Changing“ (beides Ancient Veil-Alben) sowie drei Kompositionen aus dem ersten Album von Eris Pluvia, die „Rings of Earthly Light“-Suite mit eingeschlossen. Daraus darf man schließen, dass die stilistischen Unterschiede zwischen Eris Pluvia und Ancient Veil nicht besonders stark ausgeprägt sind.

Schon die Songtitel wie „The Dance of the Elves“, „Creature of the Lake“, oder „Bright autumn dawn“ lassen eine sanfte, leicht verträumte Musik vermuten. Eine Musik also, der man schon Ähnlichkeit mit Camel bescheinigt hat und die scheinbar die Grenzen zwischen Retro-, Neo- und Folk-Prog verschwimmen lässt. Es schleicht sich auch immer mal wieder eine jazzige- oder Canterbury-artige Leichtigkeit ein.

Das eröffnende „Ancient Veil“ lässt ungefähr fünf Minuten verstreichen, bis der erste Gesangsbeitrag zu hören ist. Bis dahin findet man in den instrumentalen Arrangements die für dieses Genre eher ungewohnten Sopransax- und Blockflöten-Klänge, die bisweilen von einem E-Piano begleitet werden. Neben der „Rings of earthly light“-Suite ist das eines von mehreren Stücken, die bestens dafür geeignet sind, Sopransax und die diversen Varianten der Blockflöte als die führenden Melodieinstrumente in Prog zu etablieren.

Die für meine Begriffe ziemlich bezaubernden Melodien von „The Dance of the Elves“ präsentieren die Blockflöte in einer führenden Rolle. Im Fall von „Creature of the Lake“ (und von weiteren ähnlich ausgerichteten Einfällen) könnte man vortrefflich darüber diskutieren, ob es sich hierbei mehr um Gentle Giant-, oder eher um Mittelalter-Flair handelt. Beides wäre wahrscheinlich zutreffend. Es ist auf jeden Fall sehr schön komponiert und dargeboten. Zu diesem Eindruck tragen auch die leichtfüßigen Arrangements für Piano, akustische Gitarren, Gesang und Blockflöte. (Die englische Bezeichnung "Recorder" für dieses hierzulande oft belächelte Instrument mutet da allerdings viel eleganter an). Die atmosphärisch wirkenden folkigen Arrangements der Stücke wie „Night Thoughts“ oder „In the rising Mist“ lassen einen glatt an die frühen Genesis denken.

Der elfenhafte Damengesang von der leider nur in „Sell my feelings“ gastierenden Valeria Caucino passt natürlich perfekt zu dieser oft von den zerbrechlichen Folk-Klängen geprägten Musik.

Es ist manchmal schön, in die schöngeistige und heile Welt des traditionellen „Prog“ einzutauchen. „Rings of Earthly…Live“ darf man getrost den Freunden von sanftem und melodischem Prog mit einer starken Folk-Schlagseite empfehlen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: ein wenig frühen Genesis, Camel, Gentle Giant
Veröffentlicht am: 30.6.2018
Letzte Änderung: 30.6.2018
Wertung: 10/15

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