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Phideaux

Phideaux & Mogon: Bloodfish Promotional Issue

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: New Artrock; RetroProg; sonstiges
Label: Bloodfish Music
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Xavier Phideaux acoustic guitar, piano, vocals

Gastmusiker

Ariel Farber violin, vocals
Rich Hutchins drums
Mathew Kennedy bass
Gabriel Moffat electric guitar
Valerie Gracious vocals
Molly Ruttan vocals
Linda Ruttan-Moldawsky vocals
Mark Sherkus keyboards
Johnny Unicorn keyboards, saxophone, vocals

Tracklist

Disc 1
1. Thank You For The Evil 4.37
2. Tempest Of Mutiny 8.12
3. Strange Cloud 7.32
4. Out Of The Angry Planet 7.38
5. Chupacabras 20.51
6. Snuff 10.52
7. The Chairs 7.21
Gesamtlaufzeit67:03


Rezensionen


Von: Marc Colling @


Dieser Sampler war 2012 ausschließlich auf dem NEARfest als CD erhältlich. Jetzt kann man diesen auch im Netz erhalten oder auf Bandcamp herunterladen. Leider sind keine Angaben zu den Musikern und Daten der Liveaufnahmen auf meiner CD, so dass ich mich auf wenige Informationen aus dem Netz berufen muss. Was wird uns denn konkret von den beiden Bands geboten?

Phideaux Xavier steht hauptsächlich als Gründer und Chef der Band Phideaux. Von dieser sind die ersten 5 der insgesamt 7 Songs und sie gilt eigentlich immer noch als Geheimtipp in der ProgRock-Szene. Dabei bietet ihre in den 70'ern beheimatete Musik viele Gründe, sich ihr etwas näher zu widmen. Nach dem ruhig-floydigen Opener THANK YOU FOR THE EVIL (Alternate Single Mix) startet das Album mit dem anfangs pastoralen, dann aber schnell aufbrausenden und folkig-rockigem Prog auf TEMPEST OF MUTINY richtig durch. Es folgt das keyboardlastige STRANGE CLOUD, bevor OUT OF THE ANGRY PLANET uns live gespielte, energiereiche Kost, garniert mit kraftvoller Frauenstimme und mit gelungenen Gitarre/Orgel-Duellen liefert.

Das 20-minütige Ziegenmilch-saugende Monster CHUPACABRAS beweist die Livestärke der Band ein zweites Mal. Die Musik tänzelt souverän zwischen komplexen und melodischen Momenten, die akustischen Piano- und Flötenmotive sind umwerfend, der Banjoeinsatz hervorragend mit dieser Prise Folk, die Melancholie ergreifend, die freudigen Momente greifbar. Wie kleine Mosaiksteine greifen die einzelnen Teile ineinander und werden zu einem passenden Ganzen zusammen geführt.

Mit SNUFF kommt der erste von 2 Songs der Band Mogon. Hierbei handelt es sich um Xavier Phideaux' neues Projekt, das gemäß dem Künstler intimer ausfallen soll als seine Band. Er selbst arbeite zwar immer noch mit deren Mitgliedern, aber nicht mehr mit allen gleichzeitig. Alles sei hier reduziert auf eine minimalistische Ausgabe seiner Hauptband. SNUFF gibt davon eine Kostprobe, denn der Track klingt atmosphärischer als alles vorher bei Phideaux und strömt mit seiner Trompete eine psychedelische Aura aus. Dazu eine hallige Gitarre und eine monoton-trockene Drum, sowie das geschätzte Mellotron. Indie-Prog. Der letzte Song THE CHAIRS ist sphärisch-düster mit schwebenden Keys und klingt sehr nach verwundeter Seele. Der Track torkelt regelrecht vor sich hin, wird immer bedrohlicher und fällt abrupt in eine gespenstische Stille.

Wer auf den beiden Mogon-Tracks mitgewirkt hat, war leider nicht in Erfahrung zu bringen. Die Musik klingt anders als Phideaux, hat viel mehr Emotion und Melancholie. Die puren Rockelemente fehlen komplett, die Spannung baut sich über die nicht gespielten Noten auf. Das macht das Album noch interessanter, wenn auch die Idee mit 2 Bands auf einer Veröffentlichung im ersten Moment verwirrt. Am Ende ergibt es absolut Sinn, weil es die Entwicklung des Künstler Xavier Phideaux eindrucksvoll dokumentiert.

Dass dieser Musiker keine grössere Fanschar hat, ist unverständlich. Er trifft doch genau in die von vielen Proggies geliebte Ecke des intelligent gemachten Progrocks. Komplex genug um nicht zu schnell abzunutzen und verständlich genug um schnell zu „sitzen“. Dazu hat er eine angenehme Stimme und baut auch weibliche Stimmen wunderbar in seine Tracks ein. Hört doch mal rein.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 3.7.2018
Letzte Änderung: 3.7.2018
Wertung: 11/15
immer noch ein Geheimtipp

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Phideaux

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2004 Ghost Story 10.00 1
2004 Fiendish 9.00 2
2005 Chupacabras 10.50 2
2006 313 11.00 1
2006 The Great Leap 11.00 2
2007 Doomsday Afternoon 12.33 3
2009 Number Seven 11.00 2
2011 Snowtorch 10.67 3

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