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Ship Of Fools

Out There Somewhere

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1994
Besonderheiten/Stil: instrumental; Spacerock
Label: Dreamtime
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Sputnik Bass
Lez Keyboards
Damian Keyboards
Mick Reed Drums
Andy Guitars, Mandolin, Glis
Oko Guitar

Gastmusiker

Pat Guitar
George Deal Synthesizer
Mags Guitar
Graham Wilkes Flute
Lorraine Tabla

Tracklist

Disc 1
1. Elevator 6:16
2. Diesel Spaceship 5:12
3. First light 6:11
4. Guidance is internal 7:56
5. Out there somewhere 10:08
6. From time 15:09
7. Eternal guidance 6:41
Gesamtlaufzeit57:33


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Nur ein Jahr nach dem Erscheinen ihres CD-Debüts legten Ship of Fools aus Yorkshire ihr zweites und auch schon letztes Album vor. Die Besetzung hatte sich kaum verändert, was man auch über die auf "Out There Somewhere" vorzufindende Musik feststellen kann. Mit Oko hatte sich ein zweiter Gitarrist der Band angeschlossen, während Flötist Graham Wilkes nur noch in einer Nummer als Gast auftaucht (leider). Eine Handvoll weitere Gastmusiker haben zudem in einigen der Stücke kurze Auftritte.

Einen farbigen Spacerock haben Ship of Fools weiterhin im Angebot. Inspiriert von Gong und den Ozric Tentacles kreiert das Sextett ihre eigene Variante des Stils, dominiert von einer Vielzahl elektronischer Tastensounds, angereichert mit diversen jaulend-heulenden E-Gitarreneinlagen, allerlei Tonbandeinspielungen (Gesprächsfetzen, Austronautenfunk-Fragmente und Naturklänge), und geruhsam bis druckvoll voran getrieben von der Rhythmusabteilung. Gelegentlich lassen sich wieder leichte folkige Einfärbungen ausmachen. Dazu kommen etwas verstärkt allerlei Ethnosounds. Im langen "From Time" ist zudem an prominenter Stelle der legendäre "Tears in rain"-Monolog aus Blade Runner zu hören.

Das Ergebnis ist ein recht atmosphärischer, dabei aber nicht selten dynamisch vorantreibender Spacerock, der sicher zu den besten Hervorbringungen des Genres aus den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts zu rechnen ist. Im Gegensatz zu vielen ihrer damaligen Kollegen legen Ship of Fools mehr Wert auf Stimmung und Klang, als auf Druck und hypnotisches Treiben. Wobei die Musik hier teilweise auch durchaus hypnotisch voran treibt, dabei aber sehr abwechslungsreich und vielschichtig arrangiert, vielschichtiger und abwechslungsreicher jedenfalls, als bei vielen der damaligen Kollegen.

Leider haben sich Ship of Fools um das Jahr 1996 herum dann aufgelöst. Les Smith hat später im Jahrzehnt für die Schwarzmetaller von Cradle Of Filth in die Tasten gegriffen, und war zudem für Anathema tätig. Schlagzeuger Reed trommelte noch kurzzeitig für Mandragora. Von den anderen ward in progressivrockiger Hinsicht nicht mehr viel gehört. Die beiden Alben von Ship of Fools sollten zumindest Spacrock-Adpetem kennen. Oder, diese machen sicher keinen Fehler, wenn sie dieselben ihrer Sammlung einverleiben (solange man diese noch im Gebrauchthandel findet).

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.7.2018
Letzte Änderung: 8.7.2018
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Ship Of Fools

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1993 Close Your Eyes (Forget The World) 10.00 1
2002 Let's get this mother outta here 10.00 1

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