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Seasons Of Time

Welcome To The Unknown

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: Neoprog; RetroProg
Label: Recordjet
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Dirk Berger bass, keyboards, vocals
Florian Wenzel guitars
Julian Hielscher drums

Gastmusiker

Marco Grühn drums (2)
Christina Mielke backing vocals (2)

Tracklist

Disc 1
1. Towards The Horizon 9.54
2. Plans To Make Plans 5.33
3. Dreams Of A Madman 6.44
4. Joana 14.39
5. Driven To Drive 7.51
6. The Last Ship 8.10
Gesamtlaufzeit52:51


Rezensionen


Von: Marc Colling @


In der 25-jährigen Geschichte der Band gab es schon einige Umbesetzungen und so ist es auch jetzt wieder. Malte Twarloh und Marco Grühn mussten ersetzt werden, wobei Grühn aber noch auf einem Song mitspielt. Somit übernahm Gründungsmitglied und Kopf Dirk Berger die Gesangsparts komplett. Und da wären wir auch schon beim Knackpunkt dieses Albums: der Gesang. Berger ist nicht immer stimm-sicher, wirkt in einigen Passagen bemüht und angestrengt. Mir persönlich vermiest das ein wenig den ansonsten gar nicht mal so schlechten Eindruck vom Album, weil eben ziemlich viel gesungen wird. Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden, besonders was Stimmen angeht.

Stilistisch bewegen sie sich im Neoprog mit etlichen Rockriffs und auch mal kurzen AOR-Passagen. Ist aber nicht so schlimm, wie es sich jetzt liest. Dass die Produktion im kleinen Heimstudio aufgenommen wurde ist auch nicht zu verhehlen. Doch auch das sollte man nicht zu sehr bemängeln, denn ohne Crowdfunding ist es echt schwer überhaupt noch ein Album aufzunehmen wenn man die heutigen Verkaufszahlen berücksichtigt. Da muss man als Musiker schon Mut aufbringen um Geld in ein Projekt zu stecken, das wahrscheinlich nicht wieder rein kommt.

Lange Gitarren- oder Keyboardpassagen wie in grauer Vorzeit bei Marillion oder Genesis werden immer wieder geschickt in die Songs eingebaut und sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Frickelfreunde dürften hier ohnehin nicht rein hören, denn dazu ist die Musik im Endeffekt dann doch zu wohlig. Nein, diese CD legt man ein, um sich während fast einer Stunde einfach nur unterhalten zu lassen. Niemand sollte eine Revolution oder dergleichen erwarten. Das Ganze ist nicht mal sonderlich kreativ, dazu gibt es viele Passagen die man anderswo schon gehört hat (Telefongespräch in JOANA ist ein gutes Beispiel).

Somit richtet sich das Album an den Melodicprogger der nicht immer nur die gängigen Bands hören möchte, sondern auch mal wieder was von einer deutschen Band aus den hohen Norden. Wäre der Gesang (in meinen Ohren!) besser, würde ich 2 Punkte mehr vergeben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Marillion, Genesis, Big Big Train, It Bites
Veröffentlicht am: 11.7.2018
Letzte Änderung: 11.7.2018
Wertung: 8/15
nicht meine Welt, aber dennoch für Liebhaber des gemäßigten Progs anzutesten

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Seasons Of Time

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2014 Closed Doors to Open Plains 9.00 1

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