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David Kollar / Arve Henriksen

Illusion of a Separate World

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient; Jazz; Postrock
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

David Kollar Gitarre, Elektronik, Synthesizer
Arve Henriksen Trompete, Stimme, Schlagzeug, Keyboards, Elektronik

Tracklist

Disc 1
1. Night Navigator 2:49
2. Mirror Transformations 4:17
3. Silk Spinning 2:25
4. Chimera 6:09
5. The Spiral Turn 3:50
6. Solarization 4:48
7. Vision of Light 1:58
8. Castles In The Air 6:17
9. Bird Of Passage 1:41
10. Augmented Reality 3:11
11. Roving Observer 5:06
12. Beyond the iCloud 5:13
Gesamtlaufzeit47:44


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Der slowakische Gitarrist David Kollar, auf diesen Seiten u.a. bereits mit dem Projekt KoMaRa vertreten, traf bei einem Festival in Prag 2017 mit dem norwegischen Trompeter Arve Henriksen zusammen. Man tauschte Kontaktdaten, es folgte einige Monate später ein gemeinsamer Auftritt in der Slowakei, aus dem die Idee für ein gemeinsames Album entstand.

Die musikalischen Grundskizzen erarbeitete David Kollar während eines Italienaufenthalts Ende 2017 bei Paolo Ranieri (Trompeter bei KoMaRa). 17 Stücke wurden dabei aufgenommen und an Arve Henriksen geschickt, der neben Trompete noch ein paar elektronische Effekte, etwas Schlagzeug und gelegentlich ein paar textlose Stimmeinsätze dazu fügte. Ja, die Zeiten, wo man gemeinsam im Studio sein musste, sind nun mal vorbei! Zwölf Stücke wurden schließlich für das Album Illusion of a Separate World ausgewählt, das Mitte 2018 erschien.

Die recht kurzen Stücke - die beiden längsten liegen bei knapp über sechs Minuten - bewegen sich in einem faszinierenden Spannungsfeld zwischen Ambient, NuJazz und Postrock. David Kollars Gitarre bewegt sich zwischen Soundscape-artigen Klängen, sanft pulsierenden Patterns und schlicht anmutenden Akkorden, während Arve Henriksen eine gedämpft klingende Trompete beisteuert, die etwas an seinen Landsmann Nils Petter Molvær erinnert. Ergänzt wird das noch, wie oben erwähnt, um etwas Elektronik, Schlagzeug und gelegentlich noch textlosen Gesang.

Daraus ergibt sich ein über weite Strecken schwebender, unwirklich anmutender Sound, der von ätherischer Schönheit sein kann (Bird of Passage), häufig jedoch von einer unterschwelligen Unruhe durchzogen ist. Eine Art Ambient Jazz sozusagen. In manchen Stücken tritt diese Unruhe auch stärker hervor, etwa in Chimera, das nach Ambient-artigem Beginn im weiteren Verlauf mit schamanistisch anmutendem Getrommel unterlegt ist, oder im von wuseligem Schlagzeug und schroffer Gitarre dominierten Roving Observer.

Ein feines Debüt ist den beiden Musikern hier gelungen, für das man freilich keine Aversion gegen jazzige Klänge hegen sollte. Dann kann gerne noch mehr kommen. Erhältlich ist das Album bei Bandcamp, Link s.o.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.8.2018
Letzte Änderung: 1.8.2018
Wertung: 11/15

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