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Gargle

Wading in Shallow Waters

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2018
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient; Postrock
Label: Fluttery Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jun Minowa
Satoshi Ikeda

Gastmusiker

Eva Tribolles Kontrabass

Tracklist

Disc 1
1. Morphine 2:59
2. Hibernation 5:58
3. Ephemeral Light 5:17
4. Desert Bloom 7:28
5. A Prelude to Nightfall 4:02
6. Lost in Oblivion 7:32
7. Faded Signs 3:00
8. Distanced 7:41
9. December 3:16
Gesamtlaufzeit47:13


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Gargle ist ein in Tokio ansässiges Instrumentalduo, bestehend aus Jun Minowa und Satoshi Ikeda. Wading in Shallow Waters, erschienen Anfang August 2018, ist das zweite „richtige“ Album des Duos nach dem 2012 erschienenen Debüt Glow in the Gloom; dazwischen kam noch eine Split-CD.

Musikalisch bewegt sich das Duo zwischen Ambient, Postrock und neoklassischen Klängen. Die praktisch komplett instrumentale Musik - nur im ersten Stück gibt es ein wenig gesprochenen Text - ist mit Gitarre, Klavier, Synthies, Schlagzeug sowie Akkordeon instrumentiert (genauere Angaben sind Fehlanzeige, in den Labelinfos erfährt man lediglich noch, dass auf einigen Stücken eine Gastmusikerin am Kontrabass mitwirkt), wobei letzteres schon eine Überraschung ist, das hat man in dieser Art Musik ja nun nicht so häufig. Die relativ kurzen Stücke sind manchmal in Form impressionistischer Klangskizzen aus sporadischen Tönen gehalten,(Morphine, Desert Bloom), manchmal als Klang gewordene Elegie wie A Prelude to Nightfall, das fast nur mit Akkordeon und E-Gitarre instrumentiert ist, dann wieder als sanft schwebende Ambient-Klangflächen, (Ephemeral Light).

Daneben stehen bisweilen auch Passagen in einer Art orchestralem, geradezu cineastischem Breitwandsound, wie in Distanced oder Lost in Oblivion, wobei gerade in letzterem derart wuchtige Stellen sich mit solchen abwechseln, in denen lediglich ein einsam klagendes Akkordeon erklingt. Ein schöner Kontrast. Dagegen überrascht Distanced mit ein paar dissonanten Einsätzen der "Quetschkommode".

Man merkt schon, es geht s in dieser Musik darum, Stimmungen zu erzeugen. Es handelt sich sozusagen um Tonmalerei, zu der man seine eigenen Bilder vor dem geistigen Auge erstehen lassen kann. Somit bietet das japanische Duo auf diesem Album zwar keine musikalischen Herausforderungen, aber gelungene Tongemälde von Pastell bis zu kräftigen Farben.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 10.8.2018
Letzte Änderung: 10.8.2018
Wertung: 10/15

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